Donnerstag, 21. Juli 2011

Predigt Vor-Ueberlegung zum 17. Sonntag A (24.07.2011)

Es braucht fuer jede Predigt einen klaren Entscheid ueber was denn ich predigen will.
Gemaess der Anordnung der Kirche hab' ich mich entschieden am 24. Juli 2011 in der Predigt Ueberlegungen ueber das "Reich Gottes" anzustellen. Ich muss gestehen, der Ausdruck "Reich Gottes" (Himmelreich) behagt mir nicht. Es gab eine Zeit, da sprach ich ueber "projekt Nr 1 fuer alle Christen" in der Meinung: fuer alle Christen gilt: Zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch hinzugegeben. Doch der Ausdruck "projekt Nr 1" schien mir dann doch zu aktivistisch. Irgendwie gil t ja in der kath. Kirche, dass das Reich Gottes eine Tat Gottes sei. Spaeter hab' ich mich ent-
schieden jenen Ausdruck "Reich Gottes" mit "Lebensfuelle" zu uebersetzen (was ja auch ein biblischer Jesusgedanke ist). Ich meine natuerlich: das Reich Gottes ist: "Lebensfuelle fuer alle". Einen Hinweis gibt mir die Natur mit ihrer unendlichen Samenfuelle, die Informatik mit ihrer nicht fassbaren Informationsfuelle, die Morphologie mit der staunenswerten Gestaltfuelle etc... aber auch die menschliche
Erfahrungsfuelle - alles weist darauf hin: Lebensfuelle fuer alle ist vorhanden (was auch immer, gemaess Phantasie und Erfahrung, darunter verstanden werden kann). In der Jetztzeit nehmen wir schon an dieser Fuelle teil. Und wir moegen gewillt sein, moeglichst vielen eine gute Teilnahme zu ermoeglichen.Es ist klar, die hier und jetzt moegliche Lebensfuelle ist nur ein Hinweis auf die transzendente Lebensfuelle, die uns erwartet. Im Moment sind wir auf dem Weg zu dieser ganz erfuellenden, erfreulichen Lebensfuelle im Jenseits von hier und jetzt.
In der kirchlichen Gemeinschaft empfangen wir "Brot + Wein", empfangen wir das orientierende Wort und die gegenseitige Unterstuetzung. So zum Leib Christi geworden aktivieren wir auf unserem Weg seinen heilenden und heiligenden Geist
zugunsten einiger hoffentlich moeglichst vieler. Ein recht gewagtes, interessantes, heute etwas kompliziertes Unternehmen.
Mit meiner Klarstellung fuer mich, was ich denn verantwortlich unter Reich Gottes verstehen kann - geht's nun an die Erarbeitung der Predigtskizze in der Erwartung des sonntaeglichen Ereignisses, das wir als Predigt bezeichnen oder eben als "ein woertlicher Frohbotschafts-Funke".
Eine wichtige Anmerkung: Immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr meine gehaltene
Predigt von der entworfenen Skizze abweicht. Fuer mich - ein gutes Zeichen!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Was ist eine Predigt?

Sie ist ein gesprochenes Zeugnismoment der christlichen Frohbotschaft. Damit ist sie gerade nicht eine Vorlesung der schriftlichen Skizze. Predigt also ist ein woert-
licher Frohbotschafts-Funke (Fbf). Dieser hat eigentlich drei aktuelle Erscheinungs-arten:
Die intrapsychische: ich denke, ich fuehle (der Fbf ist im Gehirn).
Die interpersonale: Der Fbf ist im Wort; z.B Predigt
Die "de facto" Art: Der Fbf ist Tat geworden.
Die Lagerung von Fbf im Gedaechtnis, in den Medien ist keine aktuelle Erscheinungsart. Diese Speicherung bedarf, um aktuell zu werden, des Abrufs in die Gedankenwelt, ins Wort, in die Tat.
Es ist die Hauptleistung des Predigers den Uebergang von der Skizze zur Predigt
zu schaffen. Das ist eine gewagte Transformation: Ein mentaler Frohbotschafts-
funke wird eine oeffentliche verbale Manifestation!
Im Moment der Predigt wird die Skizze, gelagert im "Hinterkopf", aktualisiert. Die
Augen aber schauen gerade nicht auf die schriftliche Vorlage (Skizze). Sie nehmen die gegenwaertige Gemeinschaft in den Blick. Von den Zuhoerern kommt der Mut zum Sprechen. Das Wort entsteht zwischen dem Sprechenden und den Hoerern. Diese Dynamik ist fuer das Ankommen der Botschaft entscheidend. Die Aufmerksamkeit
der Hoerer ist dafuer wichtiger als die Bemuehungen des Predigers. Der Prediger
weiss: die Zuhoerer sind skeptisch, im Glauben gefaehrdet, vom Leben erschuettert,
geruettelt, erfreut, enttaeuscht, hin- und hergerissen und stets im Versuch, das Beste zu tun (was immer das heisst). Der Prediger hat erkannt: Der Mensch ist ein
Denk- Gefuehl- und Handlungssystem.Und diese Zuhoerer haben sich einst ent- schieden (Taufe und Firmung): Der Gott Jesu ist unser Gott, Jesus ist der christ-
liche Lebensstil, die Wirklichkeit Gottes und die Lebendigkeit, die Energie des Lebens(Brot); der Heilige Geist ist ausgegossen! Dieser Entscheid der Zuhoerer ist in der Predigt vorauszusetzen.  Da er aber stets in der Realitaet gefaehrdet ist, soll er nun gestaerkt werden. So wird die Predigt zu einer Aufmunterung. Diese Wahrnehmung der Zuhoerer ist ein entscheidendes Moment in der Predigt. Es geht nicht darum, nach dem Gusto der Zuhoerer zu reden. Das "Brot" wird serviert - "essen und
verarbeiten" muss der Empfaenger. Aber das Servieren hilft sehr zum Empfang. Ein guter Kellner macht neugierig auf den Wein. Die Kostprobe "zelebrieren" (Start der Predigt) wirkt. Die Skizze im Hinterkopf, die Zuhoerer vor Augen - der Prediger darf neugierig sein, wie wird die Botschaft wohl ankommen - im kritischen Denken, im gespannten Haushalt der Gefuehle, in der gestimmten Tiefe der Herzen.
Es ist eine Kunst, nicht zum Einzelnen zu sprechen, im Gegenteil: die Stimmung der gespannten Gemeinschaft ist anzusprechen. Und das Schlimmste: die Zuhoerer sind nicht im offenen Dialog. Sie sind in der Stimmung des Recorders. Umsowichtiger die Art des Servierens. Nicht Behauptungen sind gefragt sondern Ueberlegungen; Vorlagen zum mitgehenden Denken; Einladungen zum miteinander Wandern (in die Fuelle des Lebens hinein). Die Tatsache, dass die Botschaft anders gesagt, anders vestanden weden koennte, macht der Prediger vorsichtig, demuetig. Sorry: es wird der Zuhoerer-Gemeinschaft zugemutet, dass sie heute mit mir vorlieb nehmen muessen; mit meiner Art, mit meinem Talent und mit meiner Unfaehigkeit oder mit meiner momentanen Undisponiertheit.  Aber genau dies gehoert zur Stimmung der Predigt. Wir sind abhaengig vom gegenseitigen Vertrauen zu dem wir momentan faehig sind. Die Predigt ist wie ein Musikstueck. Ob sie mit "Vogelzwitschern" oder mit einem "Paukenschlag"  oder mit "Wellengesaeusel" started ist die Kunst des Komponisten. Aber die "Dominante" darf nicht verloren gehen; sie klar durchzuhalten dient dem Verstehen. Ein Zwischen-Laecheln, ein Frage- oder Ausrufzeichen, eine Pause ein Crescendo  etc... bringt Dynamik.
Das Ende der Predigt fasst die Botschaft in einfachen Worten zusammen und plaziert sie ins Leben der Zuheorer. Und vor allem, am Ende der Messe, da ist Sendung - die Zuhoerer haben es nun in der Hand aus der Predigt das "ihrige" zu machen. Und vertrauensvoll heisst die wichtigste Botschaft so oder so:
"Wenn ihr nun geht, vergesst es nicht, das Geheimnis Gott geht mit Euch"

(Vic. Hs. Leu hat im Auftrag der ncbc Predigtseminare durchgefuehrt).

Mittwoch, 6. Juli 2011

Predigtskizze zum 15. Sonntag A (10.07.11)

Wir kennen in der katholischen Tradition eine zweifache, doppelte Offenbarung:
jene durch die Creation und jene durch das Wort Gottes. Die Creation (als Objekt
und als Verb) offenbart uns etwas vom Geheimnis Gott (was nicht alle Menschen
wahrnehmen wollen/ koennen).
A) Die Creation scheint aufzuzeigen, dass Gott kreativ ist. Hinweis dafuer ist die
Evolution; dass in allem Geschehen Potentialitaet aktualisiert wird etc...
B) Die Erkenntnis, dass in der Creation alles vernetzt ist (Naturwissenschaft und
Philosophie sind sich darin einig) weist uns darauf hin, dass Gott eint.
C) Und die immer neu aufflackernden Energien lassen erahnen, dass in allem
Heilung geschieht. Hinweise: Selbstheilungskraft der Natur; das bisherige
Ueberleben des Kosmos...

Dieser creative, einigende, heilende Geist kann auch in jedem Menschen entdeckt
werden. Die Wahrnehmung der Creation fuehrt so in einem langen Prozess zur
unbewiesenen, unsicheren, risikoreichen Feststellung mit fast unendlicher
Tragweite: Gott ist schlussendlich Liebe. (Diese Erkenntnis hat phylogenetisch
lange gedauert und ist heute noch ontogenetisch nicht ueberall angekommen).
Das grosse Hinderniss zur Klarstellung (dass Gott Liebe ist) liegt in der Erfahrung
der Zweideutigkeit der Kraefte: cf. Wasser, Feuer etc...(cf. Hildegard von Bingen:
Das Spiel der Kraefte). Diese Zweideutigkeit der Creation und ihr vibrierendes
Gleichgewicht (Anfang + Ende; gut + boes; Fruehling + Herbst; arm + reich...)
ist jene constitutive Offenheit, die den Menschen unweigerlich in die Entscheidung
ruft. D.h. durch diese Zweideutigkeit ist der Mensch zur grundsaetzlichen
Entscheidung befreit.
M.a.W.: Die Creation hat uns auf Gott aufmerksam gemacht.

Wie aber lebt der Mensch diesen entdeckten Geist Gottes? Die Christliche Ur-
kirche hat sich entschieden: in JvN die irdische (saekulare) Aktivierung Gottes
zu sehen. Dieser Entscheid kann sich nicht abstuetzen auf die Wahrnehmung
der Creation. Es ist aber auch nicht der Fehler der Creation (gemaess Paulus),
unfaehig zu sein, Jesus Christus aus sich selbst hervorzubringen. Denn dazu
musste die Creation erst noch befreit werden... sie musste sich zur Zweiheit
entwickeln. Erst als Gott erkannt war, als seine Intention wahr genommen wurde,
konnte menschheitsgeschichtlich das marianische fiat gesprochen werden.
Die Aktivierung Jesu zum Christus ist das grosse Wagnis, den Geist Gottes
irdisch - weltlich - saekular zu leben. So hat die Creation lange gewartet bis
endlich nach der Entdeckung Gottes auch dann mit der Zeit die Botschaft Gottes
wahr-genommen werden konnte: dass der Mensch (als das Bechermass Gottes \
N.v. Kues) diesen zum Wohl der Erde aktivieren lerne.
[Man kann nicht das Wesen Gottes als solches "denken" /aktivieren! sondern nur
das, was der Mensch dem Begriff "Gott" mit seinem kontingenten Denken
zuzutrauen vermag... / anders gesagt: Der Mensch kann das Wesen Gottes nur
auf seine Art denken: eben menschlich; was in der Vorstellung von Inkarnation
dann aber auch recht deutlich wird.]

Mt im Samengleichnis Jesu macht uns darauf aufmerksam, dass die Menschen
sich in bezug auf Gott (sein Wort, seine Botschaft) als "Erdboden" verschiedenster
Qualitaet verstehen moegen. Seit im menschlichen Bewusstsein die Zweiheit von
Gott und Mensch schwebt, gilt das Gesetz: aufeinander angewiesen zu sein. Der
fruchtverheissende Regen und die wahrnehmende Erde. Auch das "Wort Gottes"
(soll es denn unter Menschen zuhause sein) unterseht dem Gesetz:
Sprechen + Hoeren konstituieren das Wort. Wenn einer versagt, gibt es keine Ernte.
[Was aktuell in der Spannung von Vernunft + Glaube, Staat + Religion sichtbar wird.]

Das "Wort Gottes" ist in unserer zeitgeschichtlichen Epoche im moment noch
gesichert. Es ist in vielen Medien gespeichert; auf vielen Kanzeln gepredigt;
in Liturgien gefeiert - und vor allem: noch viele Menschen setzen es in die Tat um.
Wieweit aber der heutige Mensch noch fruchtbare Erde fuer das Wort Gottes zu
sein  vermag (also ein diesbezueglich kreativer Hoerer) das ist zur Frage geworden.
Oder ist etwa gar das Wort Gottes in den heutigen Gefaessen schal geworden?
Wir muessen heute auf beides achten: Das Wort Gottes klar verstaendlich pro-
klamieren und die Menschen aufnahmebereit halten.
Vielleicht liegt eine Hoffnung in der Inkarnation: Wenn Gott recht menschlich
spricht und die Menschen einander wahrnehmbar erachten - dann koennten
Gott und Mensch etwas einiger werden; der Leib wuerde dann zum freien Wort
befreit und das Wort aktuell ver-leiblicht.
Gluecklich jene Augen, die sehen; jene Ohren, die Hoeren...

Montag, 4. Juli 2011

Was ist eine Predigt SKIZZE ?

Sie ist ein "Knochengeruest"! Wie entsteht nun eine Predigt-SKIZZE?

A) Man nimmt sich die von der Kirche bestimmten Texte vor, man stellt den Punkt im Kirchenjahr fest und man fuehlt sich in die Stimmung der Zuhoererschaft ein.
Diese Interessenmischung leitet die Textlesung, die Kirchjahr-Botschaft, die Wahrnehmung der Hoehrerstimmung (hinsichtlich der Welt- Nationen- Stadt- und Pfarrei-situationen) eben gerade so wie jeder Knochen aus chemischen Substanzen, aus Form und aus Spannkraft zu einer sichtlichen Einheit wird.

B) Nach dem Durchdenken (fuehlen) der Interessenmischung folgt die Niederschrift: d.h. die schwierige Wortwahl, die Satzformulierung, die Logik der Denkschritte, die Verstaendlichkeit der gewaehlten Begriffe und ihr emotionaler Gehalt - all das steht zur internen Debatte.
(Ob diese Niederschrift voll ausgeschrieben wird, wodurch sie den Chrakter einer Lesung bekommt, oder ob sie stichwortartig einer Zeichnung gleicht - das ist dem Talent des Predigers anheim gestellt).

C) Wer die Skizze mit der Predigt verwechselt hat das Atommodell mit der Wirklichkeit ausgetauscht.  So geht's eben nicht! Wenn die SKIZZE am Montag fuer den folgenden Sonntag erstellt ist, dann kommt sie nun (gelagert im Hirn und im Papier/ Computer) in den Ofen der Lebenserfahrungen der naechsten Tage. Dazu gehoeren auch die Nachrichten in TV, in den Zeitungen, die Gedichte der Zeit etc...
In den alltaeglichen Situationen geht die SKIZZE auf wie der Teig im Ofen und wird
zu Brot, zu einem (suessen oder sauren) Kuchen. Die Knochen werden mit Fleisch ueberzogen. Es ist klug die "Fleischhappen" in die SKIZZE einzutragen (um sie dem Vergessen zu entreissen).
Was, gemaess meiner Erfahrung, wenig geschieht ist eine gemeinschaftliche Vorbereitung der Predigt. Der Predigt-Klau ist leider im Wachstumsprozess.
Und die zunehmende Predigt-kritik haengt, meines Erachtens, zusammen mit der
Vernachlaessigung der Predit-SKIZZE.

Die Skizze gleicht dem Vorspiel - das grosse Ereignis steht noch aus.

Dieser Artikel ist verfasst von Vic. Hs. Leu
als lecturer for Homiletik im Auftrag der ncbc.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Predigtskizze zum 14. Sonntag A (03.07.11) Zachariah 9,9-10 Rom 8.9;11-13 Mt. 11.25-30

Als Getaufte haben wir uns entschieden:
A) Der Gott Jesu sei anerkannt als unser Gott.
B) Jesus selbst sei der Zugang zu diesem Gott, die Wirklichkeit dieses Gottes
     und die Lebendigkeit dieses Gottes.
C) Der Heilige Geist sei ausgegossen ueber diese Welt
     (Mensch, Natur, Kultur, Kosmos)
Aufgrund dieses Entscheides, weil wir also an den Gott Jesu glauben,
weil wir seinem Wort Aufmerksamkeit schenken, darum hoeren wir heute
Gottes Botschaft durch den Profeten, durch die Kirche und durch unseren
Gottes-Dienst wie folgt (Zach 9.9-10):

1.) Eine Aufforderung in unsere alltaegliche Situation:
"Freue Dich von ganzem Herzen, mit Leib und Seele freue Dich.
 Sei froehlich und juble, tanz mir das Spiel vom Leben".


2.) Eine Begruendung fuer diese not-wendende Aufforderung:
Der, der als Schoepfer des Himmels und der Erde gesehen wird; 
Jesus der als der Weg, die Wirklichkeit und die Lebendigkeit Gottes gilt; 
und der Geist, der grundlegend unser Leben animiert, 
diese eine vorgestellte "Herrlichkeit" Gottes ist am Kommen; 
d.h. sie ist bewusstseinsmaessig in einem Inkarnations-prozess. 
Diese "Herrlichkeit" (kreativ, sich entfaltend, lebendig) kommt 
mehr und mehr im Menschen zum Ausdruck.


3.) Eine Beschreibung des im Inkarnations-prozess Kommenden:
Diese im Menschen ankommende drei-eine Herrlichkeit ist grundsaetzlich 
siegreich; d.h. sie wird immer wieder nach jedem Tod aufsneue auf den 
Auferstehungsweg gehen.
Sie ist triumpf-gleich; d.h. sie (die Kreativitaet, die Verwirklichung, das Leben) 
gewinnt schlussendlich in jeder Niederlage (in jeder Zerstoerung, 
in jedem Stillstand, in jedem Verfall).
Sie ist demuetig-gelassen; d.h. ohne Angst und Hast, ohne Aufregung und 
Zerwuerfniss (ohne Diktatur und ohne Vereinnahmung).
M.a.W. dieser Inkarnationsprozess Gottes ist erfreulich
(unaufhaltsam, befreiend, fast wie selbstverstaendlich).

4.) Dieser Inkarnationsprozess Gottes hat bedeutungsvolle Auswirkungen:
a) Er bannt den Krieg (ein fuer die Evolution des Menschen und der Welt
aeusserst wichtiges Merkmal). Umsichtig sehen wir heute die Welt 
(die UNO etc...) am Werk, den Krieg als Problemloesungsmittel zu minimalisieren. 
Dazu gehoert: die Aufruestung zu stoppen und Gewalt zu aechten.
b) Der begonnene Inkarnationsprozess aber ist viel mehr: 
Es geht darum, den Aufbau eines gerechten Friedens (zwischenmenschlich, 
gesellschaftlich und international) oeffentlich zum Programmpunkt zu erklaeren 
(cf. Jamaica). Das Ziel ist nicht begrenzt auf: kein Krieg, kein schmutziger 
Gewinn, keine Gewalt; das Ziel ist erklaertermassen: "den Frieden zu 
lernen" d.h. das miteinander und fuereinander zu praktizieren (lokal und global; 
denkend und agierend) in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. 


5.) Dieser Inkarnationsprozess Gottes hat eine besondere Eigenschaft:
Er findet auf der ganzen Welt statt und umfast alle Lebensbereiche. 
In diesem Sinne ist er ganzheitlich (integral / katholisch). 
Das ist wohl ein Grund warum er fuer so viele attraktiv ist.
Die alte Religion des objektiven Mono-theismus ist am abflauen,
befreit nicht mehr aus den heutigen Noeten. Nicht die Erzaehlung:
"der Allmaechtige auf dem richterlichen Jenseits-stuhl" sondern
der Prozess der Inkarnation des Gottes Jesu ist heute Leben spendend.
Denn nun kommt mehr und mehr die "drei-eine Herrlichkeit" Gottes
in Menschen (und in ihrer Kultur) zum Vorschein;
sie wird von Glaeubigen dort lokalisiert.

Gemaess Paulus (Rom 8.9,11-13) ist dieser Inkarnationsprozess Gottes
die eigentliche christliche Spiritualitaet;
sie macht lebendig und froh; sie ist der Sinn des Lebens.

Und in Mt 11.25-30 sagt Jesus: nicht die Gestudierten als solche
und nicht die Wissenschaften werden diese Spiritualitaet bringen;
es sind die Glaeubigen (also jene, die sich entschieden haben,
Gott sei auf die Art Jesu zu aktivieren).
Der heutige Aufruf "freuet euch" zeigt uns zugleich,
was fuer eine wunderbare Aufgabe die Kirche von heute haette...
Der bewusstseinsmaessige Inkarnationsprozess Gottes ist ein Hauptanliegen
des sekularen Christentums; die Evolution Gottes macht einen weiteren Sprung -
und wir sind neugierig wohin er tendiert
und wie viele Christen sich diesem Anliegen widmen koennen.


















Donnerstag, 23. Juni 2011

Predigtskizze zum Fest "Corpus Christi" ( 26.06.11) Joh 6.51-58

Die ganze Existenz Jesu und seine Wirkgeschichte ist zu sehen (gemaess Joh 6.51)
als "pro world-life", als "zugunsten des Lebens der Welt". Es geht also im Christentum um nichts geringeres als um Welt-Gestaltung, um eine lebendige, lebensfrohe Welt.
Daher ist der seculare Christ auf Jesus Christus konzentriert. Er hoert auf seine Worte (Bibel), achtet auf seine Taten (Fleisch), empfindet seine Leiden und seine Freuden (Blut). Damit nimmt er aktiv teil an der Wirkgeschichte und damit am Leben Jesu durch die Zeiten. Der seculare Christ nimmt eingetaucht in eine christliche Gemeinschaft Jesus Christus zum Massstab seiner Entscheidungen; fuer ihn ist Jesus Christus eine bestimmende Inspiration.
Damit hat der Getaufte ein christliches Leben. Daneben hat er ein Familienleben, mit all seinen Rechten und Pflichten (Blutsverwandschaft) plus ein Orts-Leben, mit all seinen Herausforderungen und Chancen (politische Gemeinde, Wohngemeinde) plus ein Nationales Leben (Staatsbuergerschaft) mit all seinen Wirtschaftsbedingungen,
seinen Steuern und seinen Privilegien...  Einige geniessen noch mehr aktive Beteiligungen zB in der Kultur (sie nehmen aktiv teil an einem Konzert, an einem OL,
an einer Demonstration etc...) All diese aktiven Beteiligungen fussen im Prinzip auf Energie (Motivation, Animation, Inspiration, Konstellationen... Geld, Faehigkeiten Reichtuemer...). Der seculare Christ entscheidet sich dabei, das Leben Jesu als "Brot fuer das Leben der Welt" (und damit auch fuer sich selbst) also als die entscheidende Energiequelle zu deklarieren. Dass die Energie in allem begenzt ist, wie "global denken lokal handeln" empfehlenswert ist, und dass der Stellenwert des Einzelnen in seinem Beitrag zum Ganzen erkannt wird, das ist am Leben Jesu abzulesen.
All diese Beteiligungen sind aktive Teilnahme an der Fuelle des Lebens (an dem, was das Leben zu bieten hat). Das wird besonders erfahrbar in der gemeinsamen Suche nach dem was heutzutage denn eigentlich "christliches Leben" meint. Wer nun also neben andern Beteiligungen auch am "christlichen Leben" mitbestimmend teilnimmt, und sein Leben von daher bestimmt, dem ist verheissen, dass er grund-richtig situiert ist in bezug auf diese Welt und dass er somit an den entscheidenden Erfahrungen und Welt-Entscheidungen teilnimmt. Dass er so die Chance erhaelt, den wahren gueltigen Lebensgenuss voruebergehend zu erleben, dass fuehrt den Christen zur genugtuenden Gelassenheit. .

Sonntag, 12. Juni 2011

Predigtskizze zum Pfingstfest 12.06.11

Das AT + NT sagen es ziemlich deutlich: Der Heilige Geist ist gegeben! Mir gefaellt das Wort "ausgegossen".Die Kirche hat dazu noch extra ein Sakrament: Firmung,
"confirmation" um es zu bestaetigen: Der Geist Gottes ist ausgegossen ueber die Welt, die Menschen... Trotzdem macht die Kirche und viele sog. Glaeubige ein recht
unsicheres Gesicht... sie zweifeln und beten daher inbruenstig: "Komm Heiliger Geist, komm!" Anstatt weiter um die Gabe des Hl. Geistes zu betteln schlage ich vor: wir untersuchen, wir pruefen ob ER nicht doch bereits gegeben ist.
Dazu schliessen wir die Augen und schauen nach innen mit der Frage an uns selbst:
"Wuensche ich mir ein guter Mensch zu sein?" Wir warten die Anwort ab. Wie klar wird es mir: dass ich eben ein guter Mensch sein moechte? Wenn ein deutliches Ja erscheint, dann ist es klar: Heiliger Geist ist mir gegeben! [Es geht nicht um die Frage, ob ich ein guter Mensch sei - es geht darum, ob ich es sein moechte!]
Wir koennen uns noch mehr pruefen: Moechte ich Freundschaft pflegen? Moechte ich teilnehmen an der Gestaltung unseres Dorfes? Moechte ich, dass die Menschen einander verstehen? Wenn ich ein klares Ja spuere, dann ist klar: Heiliger Geist ist gegeben. Wir sollten den Beweis ausdehnen: Ich oeffne meine Augen: sehe ich Menschen bei denen ich spuere: sie moechten eigentlich gute Menschen sein?
Wenn Ja: dann schliesse ich daraus: Heiliger Geist ist auch ihnen gegeben. Wer ein gutes Sensorium hat, der spuert deutlich: wir haben in Namibia viele Menschen, die gut sein moechten! Das ist ein Beweis:Heiliger Geist ist ausgegossen.
Es waere sehr zu wuenschen, dass diese Einsicht waechst. Wir muessen uns ueber-
zeugen: im Grunde ist Heiliger Geist stark verbreitet, tief verwurzelt in den Herzen.
Und erst jetzt kommt das Problem: Der Heilige Geist ist nicht gegeben um nichts zu tun, um unsere Haende zu ersetzen. Im Gegenteil: der grundgelegte Samen ist nun in unseren Haenden, damit wir unseren guten Willen in die Tat umsetzen. Das ist nun unser Beitrag! (Dass dieser unser Beitrag eine recht komplizierte Sache ist in unserer modernen Welt - dass wir richtiges "Beitragen" lernen muessen, das ist einsichtig) . Dabei ist folgendes zu beachten: Es liegt nicht zuerst an mir - es liegt an uns! Nicht Ich hab' das Gute zu tun sondern Wir! Darum sind wir Kirche, eine Tat-Gemeinschaft: Weil der Heilige Geist uns gegeben ist, nicht einfach mir! Wir feiern also heute die einsichtbare Tatsache, dass der Heilige Geist reichlich ausgegossen ist; wir freuen uns darueber. Und morgen Montag gehen wir daran, diesen Geist in andern Menschen zu entdecken - und wir werden uns anstrengen (ein Lernprozess)
mit ihnen zusammenzuarbeiten - auf dem Weg zur Teilnahme an der Fuelle des Lebens.

Samstag, 28. Mai 2011

Predigtskizze zum 6. Ostersonntag A 29.05.11 Joh 14.15-21

(Nach dem Fussball-Match Barcelona - Real Madrid geschrieben)

Der Getaufte, der sich oeffentlich entschieden hat Mitglied der Kirche zu sein, ist
gefirmt um die Botschaft der Kirche zu leben und dadurch zu verkuenden.
Heute nocheinmal macht Joh uns darauf aufmerksam, dass er im Blick auf Jesus
Christus eine unvorstellbare Einheit sieht: Die Einheit von Jahwe-Gott + Jesus
Christus + den Juengern. Es gibt wohl keine Religion, geschweige denn Kirche, mit so einer mutigen Einheitslehre von Gott-Jesus-Mensch, wie das Christentum.
Es ist schon viel, dass wir diese Einheit ueberlegen: sie also gedanklich zu erfassen versuchen. Wie sollten wir sie denn sonst leben und vor allem auch vor den Menschen rechtfertigen koennen (1Peter 3.15).
Ein Denkanstoss zugunsten der christlichen Einheits-Vorstellung ist die Frage: Wieviele Adressaten hat diese Einheit? Gewohnte Antwort: 3 Personen = 3 Adressaten. Wir Christen beten zu Gott, folgen dem Jesus Christus und lassen uns vom Heiligen Geist fuehren. Damit aber haben wir die Frage missverstanden. Es geht nicht um die trinitarische Einheit. Es geht um die Frage: wie wir die Einheit sehen zwischen dem allmaechtigen Creator-Gott, dem gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus und uns, die wir uns nun in 2011 "das Spiel des Lebens" leisten. Der johanneische Jesus hat sich als Adressat Gottes vorgestellt (wer mich sieht, sieht den Vater) und die Juenger als seine Bevollmaechtigten ausgesandt. In strategischer Sicht gibt das fuer die Welt eine Adresse! Wer Jesus und seinen Gott ansprechen will muss auf die Suche nach dem Menschen gehen. Ohne den Menschen gibt es Jesus nicht und schon gar nicht Gott! - zumindest nicht im Hier + Jetzt.
Dass die Theology einen andern Weg fuer die kirchliche Praxis ausgearbeitet hat, ist heute in jeder christlichen Gemeinschaft der katholischen Kirche ersichtlich. Das sonntaegliche Credo kennt sogar 4 Adressaten. Beim eucharistischen Brot wird von Gott und den Mitmenschen (Kosmos) fast gaenzlich abgesehen und der Leib Christi wird individualistisch emporgehoben. Ein seculares Christentum fuer das 3. Jht wird sich auf die johanneische Einheits-theology einlassen und die Inkarnation ernst nehmen (Joh 1.14-16). Denn erst von der Inkarnation her ist das johanneische Eiheitsgebet beim Abendmahl einsichtig (Joh 17.21). Die naturwissenschaftliche Einsicht, dass alles Seiende wie im Netz verknuepft ist, die menschliche Erfahrung, dass wir im Beziehungsnetz getragen sind und die thelogische Vision der einen Menscheit im Geiste Gottes - hier im Einheitstrend finden sich die bedeutendsten Weltanschauungen. Sie werden lernen muessen, dass nur in der Realisierung der Einheit die Fuelle des Lebens fuer alle zu erwarten ist.

Samstag, 21. Mai 2011

Predigtskizze zum 5. Ostersonntag A Joh 14.1-12

So wie einst Jesus, so wie einst seine Juenger, so sind auch wir auf dem Weg zur Lebens-Fuelle, zu Gott.
Auf diesem Weg, so haben es die Juenger in der Person des Philippus klargemacht, haben sie den Jahwe-Gott Jesu nicht gesehen; und wir von heute haben IHN auch nicht gesehen; er gilt wie unsichtbares Licht. Da Gott an sich unsichtbar gilt, so haben die Juenger - und auch wir - viele Vorschlaege, Botschaften betreffs Gott erhalten. Gott ist weltweit im Gespraech!
Im Gespraech mit Jesus erfahren die Juenger seine Ueberzeugung, dass ER Gott sichtbar macht (wer mich sieht, sieht den Vater). Diese Mit-teilung ist neu und ueberraschend - sie widerspricht den bisherigen Auffassungen. Aber es ist eine interessante Sicht: Ein Mensch (JvN) stellt den Anspruch, den unsichtbaren Gott
sichtbar zu machen, darzustellen, gleichsam Gott in seiner Erscheinung zu aktivieren. Das ist damals und heute provokativ.
In der Nachfolge Jesu (als Getaufte) trifft uns diese Herausforderung. Wir koennen sie indifferent beiseite liegen lassen: geht mich nichts an. Wir koennen diese Heraus-
forderung aber auch interessiert diskutieren und sie mindestens an andere weiter-
vermitteln. Oder wir koennen ernst machen damit: Ich aktiviere Gott in meinem Lebensstil (way of life).
Und damit wird die Frage von Thomas aktuell: Wie tun wir das? Wir kennen den Weg nicht. Die Methode Gott zu aktivieren ist unbekannt. Gottseidank erhalten wir einen
'Leitfaden'. Jesus sagt: Ich bin fuer euch dieser Weg.

Um diese Vorstellung Jesu zu werten, muss beachtet werden:
1.) In Jesus hat die Evolution Gottes jenen Punkt erreicht, wo ER als Liebe, als
Lebensfuelle gilt; wo also Liebe als Lebenserfuellung gesehen wird.
          = Der Beitrag der Theologie zur heutigen Weltanschauung.
2.) Diesen Gott gilt es zu aktivieren (und nicht irgendeinen andern). Das heisst:
es ist fuer christliche Existenz Voraussetzung, Gott als umfassende lebendige
Liebe anerkennen zu koennen.
          = Dazu befaehigt die Uebung in christlicher Spiritualitaet.
3.) Die Aktivierung dieses Gottes, wie Jesus sie praktizierte, ist zwar einerseits
fuer die Mitmenschen (und eigentlich fuer die Welt und den Kosmos) heilsam, befreiend, erloesend; anderseits im Widerspruch zur herrschenden Weltauffassung,
und darum auch konflikttraechtig, ja sogar tragisch.
          = Die heilsgeschichtliche Einzigartigkeit Jesu.
4.) Jesu christlicher Lebensstil (Weg), der den Gott Jesu in seiner Situation aktiviert, ist fuer uns und fuer unsere christliche Gemeinschaft, wie eine Vorgabe:
in unserem Zeit-Raum, mit unseren Mitteln unseren eigenen persoenlichen und
kirchlichen chistlichen Lebensstil zu erfinden.
          = Unsere Biographie als Beitrag zur Kirchen-Entwicklung.

Diese vier Eckpunkte beachtend wird es uns auf dem Weg in die Lebensfuelle widerfahren den christlichen Lebenssinn zu erspueren und das fragende Herz etwas
in Freude zu beruhigen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Predigtskizze zum Muttertag 08.05.2011

Ganz besonders nach Ostern sind wir auf dem Weg zur stets weiteren Teilnahme
an der Lebensfuelle - dieser "WEG  zur TEILNAHME" ist das Problem Nr 1 - denn
Lebensfuelle ist bereits ein grosses Angebot.
Auf diesem unserem WEG ist Prinzip Nr 1: nicht allein zu gehen sondern als
Gruppen-Mitglied!
Fuer eine recht lange Zeit (in der Entwicklung der Menschheit) war wohl die Familie
die natuerlichste, erste und wohl staerkste Gruppe in der menschichen Gesellschaft.
Darum ist auf unserem WEG als Prinzip Nr 2 zu beachten: Eine Gruppe basiert auf
"teilen". Durch "miteinander teilen" wird die Gruppe gut und stark und erloesend.
A) das Brot teilen heisst: teilen miteinander was zum Leben noetig ist:
zB: Wasser, Oel, Electrizitaet, Boden, Wohnung, Schutz etc...
B) Zeit und Raum teilen: sich treffen, zusammenkommen am gleichen Ort;
in Verbinung treten, kommunizieren,
C) eine naechste Ebene: Erfahrungen und Wissen teilen; die Quellen des Wissens
oeffnen fuer die Gruppe; Erfah's and Wissen miteinander abgleichen,
D) Wohl am sschwierigsten ist die Ebene: Entscheidungen und Ziele miteinander
teilen; wohl auch dessen Zustandekommen und Begruendungen...
In der natuerlichen Gruppe, der Familie, ist die Mutter die Animatorin dieses
Teilens - eine entscheidend wichtige Aufgabe fuer die Menscheits-entwicklung!
Sie ruft zum Essen; sie fraegt: wie geht's?  wie war's? warum?
Die Kirche wird Mutter genannt eben darum, weil sie Animatorin dieses Teilens
waere: in der Eucharistie / Liturgie, im Unterricht, in der Pastoral, in der Diakonie.
Eine moderne Pfarrei (Christengemeinde) muss sich fragen: wieviel Gruppen haben
wir - und wer ist in diesen Gruppen Animator/in  des Teilens? Die Wirksamkeit
der Kirche, ihre Botschaft vom Gott der Gemeinschaft zu verkuenden, haengt
an dieser Struktur: In Gruppen miteinander vorwaerts gehen und das Leben teilen.
Gott ist die Lebensfuelle; Jesus mit den Getauften ein WEG; der Heilige Geist
ist das praktizierte Teilen. Die Eucharistie ist nur sonntaegliches Symbol dafuer.