Lk 10.1-20 zeigt uns die Missions-Strategie Jesu:
Jesus sendet - als Vorlaeufer - zu zweit - 72 Juenger die FROHE BOTSCHAFT
zu verkuenden und zu heilen usw... usw... (Das Gottesreich ist wirklich nahe).
Zuerst macht Jesus eine Festststellung: a) Die Ernte ist reichlich
b) Arbeiter gibt's zuwenig
Dann gibt er "Instruktionen". eine ganze Menge... ( zeit- + kulturbedingt!)
Und zum Schluss hat er gut Zeit fuer Feedback und Evaluation!
Dieser Text kann als Saat, als Beispiel fuer eine 2000 jaehrige Missions-
Taetigkeit gesehen werden.
Die kirchliche Hierarchie hat seitdem Tausende von Priestern, Diakone
und Laien "in die Mission" gesendet...
mit der Feststellung: Die Mission wird immer schwieriger etc..
und mit den heutigen Instruktionen wird's immer heikler: Sind Armut,
Gehorsam und Zoelibat noch wirksam ? Lebenseinsatz oder Kurzeinsatz ?
Und wie stehts mit dem Feedback auswerten, mit der Evaluation ?
Und heute gibt's auch sehr viele die gehen auf MISSION aufgrund der Taufe,
sie haben keinen offiziellen Auftrag, hoechstens eine Jesus-Eingebung.
Heute veroeffentlicht fast jede Institution eine "MISSION", auch die Banken, der Staat, der Sport, die Vereine, die Stiftungen etc...
nehmen wir alle diese proklamierten MISSIONEN zusammen sehen wir
wo die Welt bewusst hin will,
sie geben der blinden Evolution eine bewusste Sinn-Richtung !
Der Christliche MISSION ist dabei wie ein Baum im "Nach-paradiesischen Garten"
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Donnerstag, 4. Juli 2013
Dienstag, 2. Juli 2013
RELIGION + EVOLUTION
Die RELIGION entwickelt sich
Es scheint, dass die Religionen auch der Evolution unterliegen.Die darausfolgenden Konsequenzen sollten wir uns langsam bewusst
machen: Gott das Ergebnis der Evolution.
Letzten Sonntag hab' ich bewusst den Profeten Elija vorgestellt:
Diesen "trouble-maker", aberglaeubischer Feuertest + Priestermoerder,
der mit einer Toten-Erweckung die Witwe ueberzeugt und mit Engels-
nahrung den Sinai erreicht, wo Gott ihm begegnet nicht im Sturm,
nicht im Feuer, nicht im Erdbeben, aber in sanfter Wind-Stimme.
Schon Lk stellt ihn neben Jesus (Lk 9.28-36) umso mehr wir heute
um die Entwicklung der juedischen Religion festzustellen.
Dass die Religionen (und damit auch die Gottes-Vorstellungen) sich
entwickeln, ist eine ganz wichtige Einsicht.
In der Jesus-Verkuendigung zeigt sich ein Teil des Judentums faehig:
keine Rache mehr; kein Feuer-Test mehr - dafuer: Gott ruft ins Leben;
Gott ist Nahrung...
So wie Moses die mesopotamischen und aegyptischen Gottesvorstellungen
in Richtung Ein-Gott (Monotheismus) weiterfuehrte, so wird Jesus den
juedischen Theismus zur Inkarnation Gottes weiterfuehren.
Und heute (1965/2013) bekennt sich die Jesus-Bewegung zur Religions-
Freiheit, akzeptiert die nwss Theorie von der Evolution und kann langsam
auch die Saekularisation wuerdigen..., sie versucht die Theorie von der
allgemeinen Menschenwuerde in die Praxis zu uebersetzen... und vielleicht
gelingt es der Jesus-Bewegung noch in diesem Jhh, die metaphysische
Barriere gegen die Inkarnation zu ueberwinden.
Samstag, 29. Juni 2013
13. Sonntag C / 30.06.2013 / KEIN THEMA ?
In der Predigt sollte sich der Prediger ans Kirchenjahr und an die Tages-Lesungen halten. "Die gewoehnlichen Sonntage im Kirchenjahr" haben kein Thema; und wenn
die Aktualitaet weder in Welt noch in Kirche etwas bietet - dann kommen die
Lesungen erst recht zu Bedeutung. Also:
1. Lesung ( 1 Kings 19.16-21 ): Soll der Profet Elijah Thema werden ?
Der Moerder der Baalspriester im Namen Gottes und der groesste "trouble-
maker" in Israel (im 9.Jhh vor Christus). Der die Feuerprobe praktizierte und
Gott als Regenmacher sah. Und zu ihm auffuhr im brennenden Wagen...
2. Lesung (Gal 5.1,13-18): Paulus insistiert: "Ihr seid zur Freiheit berufen".
Gilt das nach dem 2. Vaticanum auch fuer die Katholiken und die heutigen
Baalspriester ?
3. Lesung (Lk 9.51-62 ) Teil 1) keine Rache please! Also keine Rache an denen,
die JvN nicht aufnehmen; oder die dem Bischof nicht gehorchen...
Teil 2) 3 Nachfolge-regeln: A) kein Bett; B) Tote sollen
die Toten bestatten (nicht ihr) C) kein Zurueckschauen...
Was ist nun das Richtige von dieser Vielfalt fuer die St. Anthony-Gemeinde ?
Das Thema "Berufung" koennte als roten Faden in den Lesungen gesehen werden.
Aber was hat die Gemeinde mit "Berufung" zu tun? Dass "Gott alles in allem beruft"
wird als allgemeine Glaubens-Tatsache festgehalten - ist das nicht genug? Soll etwa die Gemeinde "berufen" ? WIE? WEN? WOZU? WARUM? Was wuerde denn geschehen, wenn die Gemeinde wirklich aktiv wuerde?: Die rufende Stimme Gottes auf Erden (in Otjiwarongo) - was wuerden die Leute und die vielen andern Kirchen sagen? Man muss heute schon zufrieden sein, wenn die Kirche voll ist und die Leute den Gottesdienst als "hilfreich" erleben. Ob die Predigt da mithilft?
Von einem demokratischen Berufungsystem in der Kirche kann man nur traeumen - in der Wirklichkeit keine Spur davon.
In der Predigt sollte sich der Prediger ans Kirchenjahr und an die Tages-Lesungen halten. "Die gewoehnlichen Sonntage im Kirchenjahr" haben kein Thema; und wenn
die Aktualitaet weder in Welt noch in Kirche etwas bietet - dann kommen die
Lesungen erst recht zu Bedeutung. Also:
1. Lesung ( 1 Kings 19.16-21 ): Soll der Profet Elijah Thema werden ?
Der Moerder der Baalspriester im Namen Gottes und der groesste "trouble-
maker" in Israel (im 9.Jhh vor Christus). Der die Feuerprobe praktizierte und
Gott als Regenmacher sah. Und zu ihm auffuhr im brennenden Wagen...
2. Lesung (Gal 5.1,13-18): Paulus insistiert: "Ihr seid zur Freiheit berufen".
Gilt das nach dem 2. Vaticanum auch fuer die Katholiken und die heutigen
Baalspriester ?
3. Lesung (Lk 9.51-62 ) Teil 1) keine Rache please! Also keine Rache an denen,
die JvN nicht aufnehmen; oder die dem Bischof nicht gehorchen...
Teil 2) 3 Nachfolge-regeln: A) kein Bett; B) Tote sollen
die Toten bestatten (nicht ihr) C) kein Zurueckschauen...
Was ist nun das Richtige von dieser Vielfalt fuer die St. Anthony-Gemeinde ?
Das Thema "Berufung" koennte als roten Faden in den Lesungen gesehen werden.
Aber was hat die Gemeinde mit "Berufung" zu tun? Dass "Gott alles in allem beruft"
wird als allgemeine Glaubens-Tatsache festgehalten - ist das nicht genug? Soll etwa die Gemeinde "berufen" ? WIE? WEN? WOZU? WARUM? Was wuerde denn geschehen, wenn die Gemeinde wirklich aktiv wuerde?: Die rufende Stimme Gottes auf Erden (in Otjiwarongo) - was wuerden die Leute und die vielen andern Kirchen sagen? Man muss heute schon zufrieden sein, wenn die Kirche voll ist und die Leute den Gottesdienst als "hilfreich" erleben. Ob die Predigt da mithilft?
Von einem demokratischen Berufungsystem in der Kirche kann man nur traeumen - in der Wirklichkeit keine Spur davon.
Samstag, 22. Juni 2013
12. Sonntag C Lk 9.18-24
Diese Frage wuerde ich gerne auch oefters stellen! Manchmal bin ich neugierig.
Aber in bezug auf Jesus sind wir in einer kritischen Lage. Zuerst haben wir den
Jesus uebernommen, den die Kirche uns lehrte.Wir kennen IHN nicht persoenlich.
Katholiken kennen den "katholischen Jesus" - und der ist eine starke Mischung:
Nach den vier Evangelien haben in 2000 Jahren viele am Jesus-Bild mitgemischt:
Irenaeus, Franziskus, Ignatius, Therese vom Kinde Jesus, Teilhard de Chardin
und nun auch Prof. Ratzinger etc...
Diesen viel-farbigen Jesus verkuenden wir und versuchen ihm zu folgen.
Es stimmt: Jesus hat viele Gesichter...
In unserer Uebung IHM zu folgen erhalten wir heute drei Regeln:
1.) Eine Vor-Bedingung: "sich selbst verleugnen" (ein schreckliches Wort!)
Gemeint ist: Ich bin nicht mein eigener Gesetzgeber, Ich bin nicht mein eigener
Richter - ich bin "nur" mein eigener CEO, die Executive!
Ich trage die ausfuehrende Verantwortung - das Beste aus mir herauszuholen.
2.) Eine Norm-Bedingung: "das eigene Kreuz zu tragen". Ich muss die Konsequenzen meiner eigenen Entscheidungen annehmen.
3.) Und nun die Nach-Folge Jesu bedeutet:
a) Sein Projekt Nr 1 als mein Projekt uebernehmen: Das Reich Gottes auf Erden verwirklichen. In meinen Unternehmungen, in meinem Beruf, in meinem Sozial-Leben soll das Reich-Gottes-Verwirklichen erste Prioritaet haben.
b) Seine Methode anwenden: gewaltlos, erzaehlend, berufend handeln.
Gewiss ein anspruchsvolles Programm - das koennen wir nur in einer soliden
Gemeinschaft ausfuehren. Und noch etwas: Wir haben immer wieder ein
neues und mehr biblisches Jesusbild zu entwerfen - und eines, das auch fuer
die heutigen Menschen annehmbar ist - ein "zeitgemaesses Jesus-Bild".
KENNEN WIR JESUS ?
Heute trifft uns die FRAGE Jesu: Was sagt IHR, wer ich bin ?Diese Frage wuerde ich gerne auch oefters stellen! Manchmal bin ich neugierig.
Aber in bezug auf Jesus sind wir in einer kritischen Lage. Zuerst haben wir den
Jesus uebernommen, den die Kirche uns lehrte.Wir kennen IHN nicht persoenlich.
Katholiken kennen den "katholischen Jesus" - und der ist eine starke Mischung:
Nach den vier Evangelien haben in 2000 Jahren viele am Jesus-Bild mitgemischt:
Irenaeus, Franziskus, Ignatius, Therese vom Kinde Jesus, Teilhard de Chardin
und nun auch Prof. Ratzinger etc...
Diesen viel-farbigen Jesus verkuenden wir und versuchen ihm zu folgen.
Es stimmt: Jesus hat viele Gesichter...
In unserer Uebung IHM zu folgen erhalten wir heute drei Regeln:
1.) Eine Vor-Bedingung: "sich selbst verleugnen" (ein schreckliches Wort!)
Gemeint ist: Ich bin nicht mein eigener Gesetzgeber, Ich bin nicht mein eigener
Richter - ich bin "nur" mein eigener CEO, die Executive!
Ich trage die ausfuehrende Verantwortung - das Beste aus mir herauszuholen.
2.) Eine Norm-Bedingung: "das eigene Kreuz zu tragen". Ich muss die Konsequenzen meiner eigenen Entscheidungen annehmen.
3.) Und nun die Nach-Folge Jesu bedeutet:
a) Sein Projekt Nr 1 als mein Projekt uebernehmen: Das Reich Gottes auf Erden verwirklichen. In meinen Unternehmungen, in meinem Beruf, in meinem Sozial-Leben soll das Reich-Gottes-Verwirklichen erste Prioritaet haben.
b) Seine Methode anwenden: gewaltlos, erzaehlend, berufend handeln.
Gewiss ein anspruchsvolles Programm - das koennen wir nur in einer soliden
Gemeinschaft ausfuehren. Und noch etwas: Wir haben immer wieder ein
neues und mehr biblisches Jesusbild zu entwerfen - und eines, das auch fuer
die heutigen Menschen annehmbar ist - ein "zeitgemaesses Jesus-Bild".
Freitag, 14. Juni 2013
11.Sonntag C / 16.06.2013 / Lk 7.36-50
uns darauf afmerksam machte: dass die Einhaltung der Gesetze uns nicht erloest,
denn sie offeriert keine Vergebung (ermoeglicht wohl aber die kalte Koexistenz ). Erloest werden die Menschen im Entscheid fuer Jesus Christus, denn dieser ist Vergebung (und wird darin als Zeuge Gottes gesehen).
Dieser paulinische Grundsatz wird im heutigen Ev dargestellt.
A) Der einladende Pharisaeer ist durch das Gesetz als gerecht deklariert:
er hat Jesus als Kollegen an den Tisch geladen und mit ihm das Mahl geteilt.
Er tat "was sich gehoert". Er ist in der Theorie einig mit Jesus, dass die Verzeihung zwar Liebe pro-voziert, aber er weiss: Nur die Einhaltung der
Gesetze macht gerecht vor Gott und den Menschen.
B) Die eindringliche Frau dagegen wird durch das Gesetz als Suenderin deklariert -
aber, da ihr Jesus Verzeihung zugesprochen hatte (was er ja von gesetzes wegen
nicht durfte) tut sie, was fuer eine Suenderin sich nicht gehoert, sie liebt ihn und zeigt das auch recht deutlich; was den Gastgeber an Jesu Profetenrolle zweifeln laesst.
C) Das gewagte Risiko... (im christlichen Ethos):
Je mehr Schulden Du anhaeufst, je groesser ist der Nachlass...
Je mehr Du suendigst, desto groesser die Verzeihung...
Das toent (in einigen unglaeubigen Ohren) wie eine Einladung - ist es aber nicht!
Sondern: der Verzeihungs-Grundsatz bringt 2 wichtige Auswirkungen:
1.Er nimmt dem Glaeubigen die Angst vor dem Einsatz (da doch jeder Einsatz das Risiko der Suende in sich traegt). Wer sich einsetzt setzt sich aus...
Die Angst vor dem Suendigen ist durch Jesus geheilt; ein Christ ist mutig auch in
sittlich gefaehrlichen Situationen cf. Politik, Geschaeftswelt etc...
2. Er erloest vom laehmenden Suendengefuehl; als ob Suende von Bedeutung were. Wer sich als Super-Suender entdeckt, muss daran nicht verzweifeln - es gibt einen erfrischenden Ausgang.
D) Liebesmystik. Lk 7.44-50
Traenen der Freude oder des Leids als Wassertropfen netzen seine Fuesse.
Kuesse als Liebesgesten / -taten erfreuen sein Herz.
Haare als Winde erfrischen seinen Koerper.
Oel als Prinzenkroenung ehrt ihn als Auserwaehlten.
In der luk. Erzaehlung (44-50) scheint es, dass diese Liebestat von Mary von Magdala an einem realen Menschen, dem Jesus v.N geschah; d.h. es ist eine
A-Szene (sie geschah in der realen Wirklichkeit). Nehmen wir aber an: es ist eine konstruierte Ideal-Erzaehlung, dann geschah sie nur als mentale Wirklichkeit (als eine geistige Vorstellung im Bewusstsein des Erzaehlers / eine B-Szene).
Bei fragwuerdigen Mystiker/innen geschieht diese Liebestat dem "eingebildeten
Jesus in der Seele oder im Herzen" - ist also eine B-Szene.
Der wahre Mystiker steht vor der Aufgabe beide Szenen in die reale Einheit zu integrieren.Vergebung befreit von der dunklen Last der Vergangenheit.
Eine aufschlussreiche Erzaehlung von VERGEBUNG.
Wir als Hoerer kommen von Paulus her, der eben in der 2. Lesung (Gal 2.16-21)uns darauf afmerksam machte: dass die Einhaltung der Gesetze uns nicht erloest,
denn sie offeriert keine Vergebung (ermoeglicht wohl aber die kalte Koexistenz ). Erloest werden die Menschen im Entscheid fuer Jesus Christus, denn dieser ist Vergebung (und wird darin als Zeuge Gottes gesehen).
Dieser paulinische Grundsatz wird im heutigen Ev dargestellt.
A) Der einladende Pharisaeer ist durch das Gesetz als gerecht deklariert:
er hat Jesus als Kollegen an den Tisch geladen und mit ihm das Mahl geteilt.
Er tat "was sich gehoert". Er ist in der Theorie einig mit Jesus, dass die Verzeihung zwar Liebe pro-voziert, aber er weiss: Nur die Einhaltung der
Gesetze macht gerecht vor Gott und den Menschen.
B) Die eindringliche Frau dagegen wird durch das Gesetz als Suenderin deklariert -
aber, da ihr Jesus Verzeihung zugesprochen hatte (was er ja von gesetzes wegen
nicht durfte) tut sie, was fuer eine Suenderin sich nicht gehoert, sie liebt ihn und zeigt das auch recht deutlich; was den Gastgeber an Jesu Profetenrolle zweifeln laesst.
C) Das gewagte Risiko... (im christlichen Ethos):
Je mehr Schulden Du anhaeufst, je groesser ist der Nachlass...
Je mehr Du suendigst, desto groesser die Verzeihung...
Das toent (in einigen unglaeubigen Ohren) wie eine Einladung - ist es aber nicht!
Sondern: der Verzeihungs-Grundsatz bringt 2 wichtige Auswirkungen:
1.Er nimmt dem Glaeubigen die Angst vor dem Einsatz (da doch jeder Einsatz das Risiko der Suende in sich traegt). Wer sich einsetzt setzt sich aus...
Die Angst vor dem Suendigen ist durch Jesus geheilt; ein Christ ist mutig auch in
sittlich gefaehrlichen Situationen cf. Politik, Geschaeftswelt etc...
2. Er erloest vom laehmenden Suendengefuehl; als ob Suende von Bedeutung were. Wer sich als Super-Suender entdeckt, muss daran nicht verzweifeln - es gibt einen erfrischenden Ausgang.
D) Liebesmystik. Lk 7.44-50
Traenen der Freude oder des Leids als Wassertropfen netzen seine Fuesse.
Kuesse als Liebesgesten / -taten erfreuen sein Herz.
Haare als Winde erfrischen seinen Koerper.
Oel als Prinzenkroenung ehrt ihn als Auserwaehlten.
In der luk. Erzaehlung (44-50) scheint es, dass diese Liebestat von Mary von Magdala an einem realen Menschen, dem Jesus v.N geschah; d.h. es ist eine
A-Szene (sie geschah in der realen Wirklichkeit). Nehmen wir aber an: es ist eine konstruierte Ideal-Erzaehlung, dann geschah sie nur als mentale Wirklichkeit (als eine geistige Vorstellung im Bewusstsein des Erzaehlers / eine B-Szene).
Bei fragwuerdigen Mystiker/innen geschieht diese Liebestat dem "eingebildeten
Jesus in der Seele oder im Herzen" - ist also eine B-Szene.
Der wahre Mystiker steht vor der Aufgabe beide Szenen in die reale Einheit zu integrieren.Vergebung befreit von der dunklen Last der Vergangenheit.
Samstag, 8. Juni 2013
10. Sonntag C / Lk 7.11-17 / 09.06.2013 "Ruf ins "leben" !
Der Profet Elijah und der Profet JvN bestaetigen den Glauben des Volkes Gottes,
dass der Jahwe Gott ein "Gott des Lebens" ist: einer, der ins Leben ruft.
Lk zeigt, wie JvN das Privileg Gottes: ins Leben zu rufen, fuer sich in Anspruch nimmt.Der Juengling von Nain wird vom Tod ins Leben gerufen. Es scheint, dass in Jesu Sicht die Zweideutigkeit Gottes (ein Gott des Krieges oder des Lebens /
Friedens) zugunsten des Lebens entschieden ist.
Die Jesus-Bewegung und die christichen Kirchen bis heute verheissen Leben,
aber sie haben das Leben nach dem Tod stark ins Jenseits verlagert; sie verheissen nach dem irdischen Leben ein paradiesisches Leben, ein ewiges.
Wie wollen wir Lk verstehen ? Die Totenerweckung von Nain als ein Symbol
fuer ein Leben im Jenseits ? oder ist hier ein Ruf ins Diesseits-Leben proklamiert ?
Vielleicht ist es ein Fehler hier eine Alternative aufzubauen. Koennte es ein Pro-
gramm sein: im Diesseits ein jenseitiges Leben und im Jenseits ein diesseitiges
Leben anzustreben ? Wie sehr sind wir im Diesseits tot fuer das Jenseits ?
Ich entscheide mich, den lukanischen Jesus zu verstehen als einer, der in die Intensitaet des diesseitigen Lebens ruft. Also zu einer erweiterten Teilnahme
an der Fuelle des Lebens im Hier und Jetzt. Es waere doch eine Freude, wenn die Christen Lebens-Kuenstler waeren; jeder gestaltet sein Leben zu einem Kunstwerk. Dass dabei recht viel Arbeit anfaellt, an mir selbst und an der Situation, den Umstaenden - das ist mir erfahrunsgemaess bewusst.
Vielleicht haben wir darum in Namibia APC's gegruendet (Arts-Performance-Centres) um dem Phaenomen Kunst seine Bedeutung zu vergegenwaertigen.
Es ist viel, wenn Christen Mitmenschen aufmuntern zu einem intensiveren Leben,
ihnen dazu "das Brot des Lebens" reichen und auf die stete Auferweckung auf-
merksam machen. Dass "leben" systematisch gelernt werden muesste, das ist
auch fuer die Kirchen noch Utopie, aber es ist schon viel, wenn sie zum "leben"
aufmuntern (wuerden).
Der Profet Elijah und der Profet JvN bestaetigen den Glauben des Volkes Gottes,
dass der Jahwe Gott ein "Gott des Lebens" ist: einer, der ins Leben ruft.
Lk zeigt, wie JvN das Privileg Gottes: ins Leben zu rufen, fuer sich in Anspruch nimmt.Der Juengling von Nain wird vom Tod ins Leben gerufen. Es scheint, dass in Jesu Sicht die Zweideutigkeit Gottes (ein Gott des Krieges oder des Lebens /
Friedens) zugunsten des Lebens entschieden ist.
Die Jesus-Bewegung und die christichen Kirchen bis heute verheissen Leben,
aber sie haben das Leben nach dem Tod stark ins Jenseits verlagert; sie verheissen nach dem irdischen Leben ein paradiesisches Leben, ein ewiges.
Wie wollen wir Lk verstehen ? Die Totenerweckung von Nain als ein Symbol
fuer ein Leben im Jenseits ? oder ist hier ein Ruf ins Diesseits-Leben proklamiert ?
Vielleicht ist es ein Fehler hier eine Alternative aufzubauen. Koennte es ein Pro-
gramm sein: im Diesseits ein jenseitiges Leben und im Jenseits ein diesseitiges
Leben anzustreben ? Wie sehr sind wir im Diesseits tot fuer das Jenseits ?
Ich entscheide mich, den lukanischen Jesus zu verstehen als einer, der in die Intensitaet des diesseitigen Lebens ruft. Also zu einer erweiterten Teilnahme
an der Fuelle des Lebens im Hier und Jetzt. Es waere doch eine Freude, wenn die Christen Lebens-Kuenstler waeren; jeder gestaltet sein Leben zu einem Kunstwerk. Dass dabei recht viel Arbeit anfaellt, an mir selbst und an der Situation, den Umstaenden - das ist mir erfahrunsgemaess bewusst.
Vielleicht haben wir darum in Namibia APC's gegruendet (Arts-Performance-Centres) um dem Phaenomen Kunst seine Bedeutung zu vergegenwaertigen.
Es ist viel, wenn Christen Mitmenschen aufmuntern zu einem intensiveren Leben,
ihnen dazu "das Brot des Lebens" reichen und auf die stete Auferweckung auf-
merksam machen. Dass "leben" systematisch gelernt werden muesste, das ist
auch fuer die Kirchen noch Utopie, aber es ist schon viel, wenn sie zum "leben"
aufmuntern (wuerden).
Samstag, 1. Juni 2013
Der LEIB CHRISTI - die grosse VERWANDLUNG
Unsere Heiligen Schriften (Bibel) moechten uns versichern: Nachdem Gott uns alle erschaffen hat... hat ER stets auch noch ein gutes Wort fuer uns - und mehr: ER offeriert uns auch ein belebendes Mahl: eine Lebens-Mahl-Feier.Personifiziert heisst das: Wer im Geist (-Auge) Gottes die Welt sieht und im Geist
(-Ohr) Gottes die Wirklichkeit hoert, der hoert in Jesus das Wort Gottes (d.h.
Gott spricht...) und nimmt Jesus wahr als Brot fuer das Leben der Welt.
& ein Menschenwort als Gotteswort hoeren... & ein natuerliches Brot als Gottesbrot sehen... dem liegt eine VERWANDLUNG zugrunde.
Die Evolution kennt mehrere Stufen der Verwandlung:
Von der Materie zum Leben, vom Leben zum Geist, vom Ich zum Wir etc...
Die geistige Verwandlungsfaehigkeit der Materie ist dem homo sapiens
in der Evolution zueigen geworden:
* er verwandelt eine Frau in eine Gattin (und aendert damit die Beziehung)
* sie verwandelt ein Haus in ein Heim (sie sieht das Haus nun als ein Heim)
* sie verwandeln einen Tag in einen Sonntag (und aendern das Verhalten)
* er verwandelt eine Rose in ein Liebeszeichen... (und aendert die Gefuehle)
* sie verwandeln eine Person in Lebensbrot... (und schaetzen sie neu)
Diese natuerliche Verwandlungsfaehigkeit nimmt beim Glaeubigen einen weiteren Horizont ein: Ein Glaeubiger kann gar in einem Menschenwort ein
Wort von Gott hoeren. Diese Faehigkeit zu entscheiden, welches menschliche Wort denn nun als ein Gotteswort zu hoeren sei, das nennen wir "die Unter-
scheidungs-Gabe des Heiligen Geistes".
Diese Faehigkeit ist nicht nur ein Risiko, sie ist auch eine rationale Taetigkeit...
Der Mensch muss dafuer eine grosse Denkleistung erbringen.
Er muss das Menschenwort zum Gotteswort erdenken.
Der Hl. Geist "denkt" ja im Menschendenken - nicht anderswo, sowie Gott in
Menschenhaenden wirkt und in Menschenherzen liebt.
Die verwandelnde Denkleistung, die mehr oder weniger im Bewusstsein statt-
findet, ist auch die Grundlage unserer Welt-Anschauung. Wenn der Mensch
Gott erdenkt, dann sieht die Welt anders aus, dann wird die Mahlfeier zum
Dank-Gottes-Dienst (Eucharistie), und die vielen werden ein Leib im Geiste Christi,
d.h. ein von Jesus Christus inspiriertes Wirkungs-netz.
Eine Person von einst (Jesus), deren Geist wir aus den Hl. Schriften wahr- und uebernehmen, bekommt in unserem Wirken ein zeitgemaesses Wirkungsfeld
(was sie einst bewirkte, wirkt sie noch heute: Leib Christi genannt).
Sonntag, 26. Mai 2013
Eine NEUES Gottes-Bild wagen...
Wenn wir zu Gott beten, IHN loben und preisen... dann ist es gut - zwischenhinein - zum Beispiel am heutigen Fest der Dreifaltigkeit - darueber nachzudenken: was fuer ein Gottes-Bild uns vorschwebt... was fuer einen Gott wir denn anbeten und verehren.Als erstes gilt:
Einigen Glaeubigen ist es bereits bekannt, dass das Gottesbild in der Geschichte und im persoenlichen Leben sich entwickelt. Diese Entwicklung anzuerkennen ist sehr wichtig. Auch unser juedisch-christliches Gottesbild hat sich entwickelt; das ist eine spannende Geschichte... von Abraham, Moses, Jesus, Irenaeus, Mohamed, Spinoza etc... bis zu den heutigen Diskussionen: welches Gottesbild uns heute faszinieren koennte. Wenn mir ein Junge sagt: "Ich kann nicht mehr glauben", dann hoffe ich stets, dass ein gesunder Entwicklungs- prozess eingesetzt hat...
Als zweites stellen wir fest:
Die meisten Christen - auch nach dem 2. Vatik. Konzil 1965 - denken sich Gott als patriarchalisch "dreifaltig"; sie bekreuzigen sich "im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des Heiligen Geistes". Das ist zwar nur den Theologen ein wenig verstaendlich, aber weil es die Kirche so lehrt... und schlimmer: den meisten scheint es, es sei immer so gewesen und es wird immer so sein. Dem ist gerade nicht so...
Als drittes moechte ich fragen:
Welchen Gott moechtest Du proklamieren ? Gefaellt Dir der "Gott der Rache", der dich von der Rache abhaelt, weil er sich die Rache reserviert hat ?
Er wird die Uebeltaeter (nicht Dich) ins ewige Feuer werfen. Gefaellt Dir der Gott, der im fernen Himmel thront, seinen Sohn in den Elendstod frei gab und ihn dann zu seiner Rechten neu inthronisierte ? (und Dir Aehnliches verhiess). Gefaellt Dir der Gott, der aus Liebe die Welt erschuf (aus unserer Sicht ein wenig unvollkommen), aus Liebe uns durch seinen Sohn erloeste (wovon wir manchmal wenig spueren) und dann aus Liebe seinen Geist sandte (damit wir trotz allem unseren Weg in die Zukunft und schlussendlich in den Himmel finden) ?
Als viertes moechte ich darauf hinweisen:
Wir leben heute in sooo einem andern Weltbild (Welt-Anschauung), dass es unsere Pflicht und Freude ist, einem dieser NEUEN Weltsicht compatiblen Gottes-BILD nachzuspueren. Ist Gott ein SEIN oder ein WERDE-Vorgang ?
Ist Gott ein Subjekt oder ein Objekt oder keines von beidem ?
Ist Gott die allumfassende Potentialitaet und deren Aktualisierungen auch in all unseren situativen Realisierungen ?
[ Es gehoert zum Eigentuemlichsten des Menschen Moeglichkeiten zu ersinnen,
zu wuenschen und zu entdecken, aber auch, sie dann zu aktualisieren und in seine Situation hinein zu realisieren - das ist ein Gottesdienst, den zu feiern uns wohl ansteht]
"Der Geist Gottes wird uns in die Wahrheit einfuehren" sagt Joh 16.12-15
Das ist eine herausfordernde Prophezeiung - wir haben das Privileg, die Wahrheit
zu erdenken. Hildegard von Bingen sagt: Die groesste Suende ist das Vergessen Gottes! Daher gilt fuer mich: Das Neu-Denken Gottes ist eine Herausforderung.
Und die Christlichen Kirchen sollten sich dieser Herausforderung ernsthaft stellen
und die Kath. Kirche sollte als Oekumene die Aufgabe entdecken, dieses Neu-
Denken Gottes gegenseitig "ertraeglich" zu machen.
Nebenbei bemerkt: Gerade darum ist es nicht zulaessig, dass der (saekulare)
Staat Religionsunterricht erteilt. Er hat kein Recht, Religion (ein Gottesbild) zu proklamieren; aber er hat die Pflicht den Religionen die Freiheit der Entfaltung zu garantieren. Der Staat soll seine Verfassung unterrichten und fuer deren Einhaltung sorgen, damit ist dem Gemeinwohl gut gedient. Es ist noch das Privileg der Religionen und deren Agenturen, der Kirchen, ein attraktives Gottesbild zu proklamieren und zum Mitfeiern einzuladen.
Freitag, 17. Mai 2013
Pfingsten: nochmals ein FEST des LEBENS
Es scheint, dass Christen "verliebt ins Leben sind"...Weihnachten: wir feiern die Dimension des Geboren-seins
Leben ist immer neu...geboren wieder und wieder... jeden Tag.
Ostern: wir feiern die Unendlichkeit des Lebens, die Fuelle des Lebens
Leben ist Aufgang + Niedergang; Fruehling + Herbst,
Natur + Ueber-Natur; Anfang + Ende; Alpha + Omega...
Pfingsten: wir feiern das Leben als ein kosmisches Geschenk.
Leben ist gegeben, ausgegossen; ein Weg in die Fuelle...
Leben ist Ich + DU + ES + Wir (viele Wissenschaften zeigen uns,
wie es sich gebaerdet und entwickelt und gelingt und versagt...
wie wir es eben "teilweise" erfahren...)
Kurz gesagt: Leben hat eine biologische, eine geistige und eine ueber-
natuerliche Dimension, eine individuelle und gemeinschaftliche -
Leben als Ganzheit ist der Kosmos.
Der Kosmos ist ein ganz grosses allheiliges Geheimnis - er ist nicht Gott.
Einige meinen dennoch: Der Kosmos ist der Koerper Gottes. Aber in diesem
Koerper weht ein Geist - der Heilige Geist; der Geist des ganzheitlichen Lebens!
Und einige meinen: Gottes Geist kam ("phylogenetisch") zum Vorschein aus
der Transzendenz-Erfahrung des Menschen und ("ontogenetisch") aus
der Hoer-Erfahrung des Menschen ("provoziert durch das Wort/ die Botschaft).
Wie immer dem auch sei: dieser Heiligende Geist des Lebens ist ausgegossen,
geradezu verschwendet... das ist ein FACTUM (wer Augen hat zu sehen,
der sieht es: in seinen Erfahrungen und cf. TV / News ).
Die Christen des Neuen Jhh sind gut beraten, dieses FACTUM anzuerkennen.
Ausgangspunkt unseres Betens ist dann die Tatsache, dass der heilig-heilende Geist Gottes ausgegossen ist... Allen Menschen angeboten... erfahrbar u.a. in der Intention zu leben (eine Intention, die ich mir und andern und allen wuensche).
[Wie dann das Leben gelingt, und wie die Lebenslust gefoerdert werden kann,
und wie Menschen heilig werden, das ist eine andere zweitrangige Frage]
Ich wuensche der Kirche, dass sie nicht mehr bettelnd singt: "Komm Heiliger Geist" sondern: Geist des Lebens - ausgegossen in aller Welt;
ein Angebot an alle - lasst uns seiner uns erfreuen,
lasst uns tanzen in den Wellen,lasst uns spielen in den Feldern,
lasst uns danken im Konzert.
Donnerstag, 9. Mai 2013
HIMMELFAHRT: JESUS VERSCHWINDET...
Wie es sich - kosmologisch bedingt - gehoert: Wer immer es wagt, in unsereWelt physisch hineingeboren zu werden, muss sich dem physischen Verschwinden
unterordnen (Geburt + Tod als Naturgeschehen). Das hat auch JvN gewusst.
Er hat sich entschieden sein Leben durch Einsatz fuer's Gute, fuer's Heilen
sinnvoll zu machen. Seinen Lebensstil musste er mit dem Einsatz-Tod bezahlen.
Aber es geht weiter... Jesus hat sich entschieden, aus der physischen Welt
zu verschwinden. cf. zu Magdalena: ruehr mich nicht an; in Emmaus: er
verschwand; in Galilaea: Himmelfahrt!
Die johanneische Konzeption der Abschiedesreden Jesu zeigt, wie sehr dieses
Thema die Kirche bewegt: die An- und Ab-wesenheit Jesu in der Gegenwart.
Es gibt bis heute eine Tendenz in der Kirche: Jesus nicht gehen zu lassen.
Der Priester sagt 3 mal in der Eucharistie: "Der Herr sei mit euch"; die eucha-
ristische Anbetung und alle Sakramente sind in der Gefahr: "Jesus zu vergegen-
waertigen". Im Gebet inszenieren einige: "Gespraeche mit Jesus" (als ob er anwesend waere).Dabei hat Jesus bei seiner Abschiedsrede doch deutlich nicht gesagt:"liebet mich im Himmel" sondern das Ueberlebensgebot heisst: "liebet einander!.
Darum muss man Jesus gehen lassen - ... Vielleicht verlassen einige Katholiken die Kirche, weil in ihr zuviel von Jesus + Jesus und zuwenig von Mitmenschlichkeit
realisiert wird. Wer Jesus gehen laesst... kann sich an ihm nicht halten; er verschwindet mehr und mehr... es bleiben "nur noch" die Mitmenschen!
Umgekehrt: freue dich, du hast Mitmenschen.
So kannst du zusammen mit ihnen versuchen, die einstige Botschaft, das Wort
Jesu zu hoeren und zu beachten ("wo zwei oder drei zusammen sind, in meinem Namen... da bin ich" / da komm ich zur Wirkung). Es ist wahrscheinlich bis zu einem
gewissen Grad erlaubt und heilsam, Jesus mental zu vergegenwaertigen - mit dem Ziel seiner Botschaft heutige Wirklichkeit zu geben. Aber das eigentliche sichtbare, physisch wirksame Werk Jesu zu vollbringen, das ist momentan unser Privileg.
Abonnieren
Posts (Atom)