Drei gewichtige Bedenken moechte ich zum Thema "G-gw-L" vorlegen:
1. Ob die Orden den Willen und die Kraft haben sich zur Inkarnations-Theology hin-
zuentwickeln ??? Diese Innovation sehe ich fuer die Zukunft entscheidend.
2. Wo wohnt der inkarnierte Gott ? Die alten Religionen meinten: draussen in den Vorstellungen. Die Jesus-Bewegung glaubte: Im Schoss der Mutter Erde, im Schoss Marias, in der Krippe zu Bethlehem und in der Krippe seiner Juenger (Inkarnation).
Dem heutigen Christentum bleibt: Emmanuel ist gegeben im Wort und im Ritus.
3. Es gibt im Verlauf der menschlichen Geschichte Einsichten,hinter die man besser nicht mehr zurueckgehen wuerde. Auch die Wissenschaften bearbeiten diese Einsichten und
die Weisheit waehlt sie fuers Leben aus. Inkarnation ist so eine errungene Einsicht, vergleichbar jener, dass die Erde um die Sonne kreist, obwohl die Sonne fuers Auge taeglich untergeht. Alles was wir sehen, erkennen, denken ist erkanntermassen menschenbedingt; sogar die Atomwissenschaften, geschweige denn die Theology.
Sogar die Offenbarung Gottes ist menschenbedingt.
So koennte auch das Gott-geweihte-Leben zu einer Hinwendung zum Menschen werden.Gott geweiht wuerde dann heissen: dem Menschen gewidmet.
Diese inkarnatorische Wende ist 2015 nicht nur angebracht sondern lebenswichtig. Statt sich zu feiern sollte ds "Gott-geweihte-Leben" sich re-formieren; sich transformieren zu einer herzlicheren Menschlichkeit im Rahmen der Imitatio Christi.
Damit wuerde ARMUT zum Geluebde des universalen gewinnbringenden Teilens
[statt gegen das "immer-mehr-haben -wollen" anzukaempfen.]
GEHORSAM wuerde zum Geluebde der ehrlichen Kooperation
[statt gegen den Individualismus und die Pluralitaet vorzugehen] und
KEUSCHHEIT zum Geluebde des vernetzten Beziehungs-Reichtums
[statt gegen Lust und graduelle Partnervielfalt zu wettern].
Und Mr. Shikongo will das letzte Wort haben indem er uebersetzt:
Emmanuel heisst nicht: "Gott mit mir' sondern "Gott mit uns"
Das Thema "G-gw-L" halte ich fuer die Okt-Familien-Synode 2015 als relevant.
Nicht im Sinne der alten Hoffnung, dass die Familien ihre Toechter und Soehne wieder mehr zum G-gw-L anhalten. Heute gilt: die jungen Menschen muessen selber entscheiden.
Aber es gilt: Familien und G-gw-L sind Lebens-Gemeinschaften.
Darauf werde ich in der naechsten Serie eingehen. Nicht in der Hoffnung, dass die Bischoefe darauf eingehen koennen; aber ich moechte glaeubige Christen zum Weiter-
Denken anregen.
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Montag, 7. September 2015
Samstag, 5. September 2015
"Gott-geweihtes-Leben" in FRAGE gestellt 3.
Wer sein Leben exclusiv dem Heiligen Gott weiht... muss heutzutage erklaeren:
a) welchem Gott ? (das ist alles andere als selbstverstaendlich klar)
a) welchem Gott ? (das ist alles andere als selbstverstaendlich klar)
b) wie und was er/sie unter Armut, Gehorsam, Keuschheit verstehen will.
c) wie er/sie diese 3 Geluebde 2015 glaubhaft leben will und kann?
d) welche Rolle spielen denn die Mitmenschen wenn Gott "ein und alles" ist?
e) Ist fuer Menschen mit "G-gw-L" die Inkarnation ein Faktum oder nur Glaubenssatz?
Mr. Shikongo meint: Ein menschenreiner Gott ist mehr und mehr Unsinn geworden; pure Einbildung. Der leider so katholische Dualismus: hier der reiche Gott dort die armen Menschen (Der Koenig und der Bettler) bringt das G-gw-L in totalen Verruf und zerstoert gesundes christliches Mensch-sein. Wer sein Leben dem bekannten theistischen Gott von damals weiht, ist religioes, aber ausserhalb des Christentums. Das Bild vom Letzten Gericht (Mt 25) sollte Dir die Augen oeffnen: "Was du dem andern getan hast, hast du mir getan".
Warum nur denkt Mr. Shikongo so abschaetzig vom G-gw-L? Ist es denn so pervers, aus-schliesslich Gott zu dienen und ihm zuleben? Oder ist alles nur ein modernes abgrundtiefes Miss-Verstaendnis?
Ich moechte zu Bedenken geben:
1. Es ist wirklich tragisch! Waehrend die kath.Theology die Inkarnation langsam ernst nimmt, bekennt die kirchliche Pastoral noch immer den theistischen Jahwe-Gott oder den Herrscher-Gott oder das ens absolutum. Der historische Kompromiss zwischen theistischer und inkarnatorischer Gottes-bild-Theology im Christentum der ersten zwei tausend Jahre zerschleisst nun im 3. Jht die Glaeubigen. Und die ersten oder die letzen Opfer sind die religioes Intensiven, jene vom "Gott-geweihten-Leben". Ob sie die Innovationskraft haben, sich zur Inkarnations-Theology hin zu entwickeln?
2. Calm down! Natuerlich gibt es Gott. Da ER auf uns zukommt, ist die Frage: wie wir ihn (kuturell-konstruktivistisch) sehen, wie wir meinen, dass er uns sieht und wo wir IHN ansiedeln, was wir ihm zumuten, und vor allem: welche sog. Offenbarung wir fuer uns als zustaendig halten!
Ist Gott gegeben im Zelt unter den Menschen oder im Himmel ueber den Sternen oder in der Herzmitte der eigenen Existenz? Die Evangelisten plaedieren fuer den Weg: von der Krippe bis zum Wort "das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt". Damit wird Himmel und Herzmitte zumindest stark relativiert zugunsten der Achtsamkeit fuer Emmanuel. Und als Emmanuel, als einer unter uns und von uns, aber von keinem gepachtet, geschweige denn ergriffen oder erfahren, lebt er irgendwie zwischen uns oder wir Paulus versucht zu sagen: Wir leben in ihm und er in uns. Gott fliesst, wirkt, gibt als ueberraschende Quelle von Allem Alles in Allem.
c) wie er/sie diese 3 Geluebde 2015 glaubhaft leben will und kann?
d) welche Rolle spielen denn die Mitmenschen wenn Gott "ein und alles" ist?
e) Ist fuer Menschen mit "G-gw-L" die Inkarnation ein Faktum oder nur Glaubenssatz?
Mr. Shikongo meint: Ein menschenreiner Gott ist mehr und mehr Unsinn geworden; pure Einbildung. Der leider so katholische Dualismus: hier der reiche Gott dort die armen Menschen (Der Koenig und der Bettler) bringt das G-gw-L in totalen Verruf und zerstoert gesundes christliches Mensch-sein. Wer sein Leben dem bekannten theistischen Gott von damals weiht, ist religioes, aber ausserhalb des Christentums. Das Bild vom Letzten Gericht (Mt 25) sollte Dir die Augen oeffnen: "Was du dem andern getan hast, hast du mir getan".
Warum nur denkt Mr. Shikongo so abschaetzig vom G-gw-L? Ist es denn so pervers, aus-schliesslich Gott zu dienen und ihm zuleben? Oder ist alles nur ein modernes abgrundtiefes Miss-Verstaendnis?
Ich moechte zu Bedenken geben:
1. Es ist wirklich tragisch! Waehrend die kath.Theology die Inkarnation langsam ernst nimmt, bekennt die kirchliche Pastoral noch immer den theistischen Jahwe-Gott oder den Herrscher-Gott oder das ens absolutum. Der historische Kompromiss zwischen theistischer und inkarnatorischer Gottes-bild-Theology im Christentum der ersten zwei tausend Jahre zerschleisst nun im 3. Jht die Glaeubigen. Und die ersten oder die letzen Opfer sind die religioes Intensiven, jene vom "Gott-geweihten-Leben". Ob sie die Innovationskraft haben, sich zur Inkarnations-Theology hin zu entwickeln?
2. Calm down! Natuerlich gibt es Gott. Da ER auf uns zukommt, ist die Frage: wie wir ihn (kuturell-konstruktivistisch) sehen, wie wir meinen, dass er uns sieht und wo wir IHN ansiedeln, was wir ihm zumuten, und vor allem: welche sog. Offenbarung wir fuer uns als zustaendig halten!
Ist Gott gegeben im Zelt unter den Menschen oder im Himmel ueber den Sternen oder in der Herzmitte der eigenen Existenz? Die Evangelisten plaedieren fuer den Weg: von der Krippe bis zum Wort "das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt". Damit wird Himmel und Herzmitte zumindest stark relativiert zugunsten der Achtsamkeit fuer Emmanuel. Und als Emmanuel, als einer unter uns und von uns, aber von keinem gepachtet, geschweige denn ergriffen oder erfahren, lebt er irgendwie zwischen uns oder wir Paulus versucht zu sagen: Wir leben in ihm und er in uns. Gott fliesst, wirkt, gibt als ueberraschende Quelle von Allem Alles in Allem.
Donnerstag, 3. September 2015
"Gott-geweihtes-Leben" in FRAGE gestellt 2.
B) Hr. Shikongo schuettelt den Kopf ueber all das, was er vom "G-gw-L" hoerte
und meint sagen zu duerfen; er meint: zur Ueberlegung vorzubringen...
1.) Genau das ist das Un-Christliche an der Sache... Gott ist dein Alles - die Menschen zaehlen gar nicht. Sie sind entweder laestige Umgebung, Randfiguren, notwendiges Uebel... du bist ueberzeugt, dein Gott-geweihtes Leben gelaenge besser ohne Mit- menschen; Gott ist dein Freund und Ansprechspartner! Und die Menschen: die gelten doch oft als Versuchung oder zumindest als Verfuehrer, die in die Versuchung fuehren. Und so ist es besser: Gott und du - und die ganze Welt vergessen, untergegangen. Eine schlimmere Menschenverachtung ist wohl kaum bekannt. Natuerlich tust du den Menschen nichts Boeses; du tust ihnen eben gar nichts: arm wie du bist, gehorsam wie du ohne Ich wandelst, keusch wie an Gott gebunden. Es gibt sie, die lieben Mitmenschen, fuer dich ja eigentlich gar nicht; und wenn schon mal, dann als Stoerenfriede.
2.) Weisst du, so sagt es uns heute die Psychologie, dass dein Gott zuerst deine private-
kulturelle Einbildung ist und du "deinen Gott" d.h. den von dir konstruierten Gott, genauer genommen dein Gottesbild, sei es im Herzen oder im Gehirn angesiedelt, als einen Gott anschwaermst und damit eben deine eigene Einbildung - das ist Narzissmus im hoechsten Grad. Du bist in Dich vernarrt. Denn du hast den entscheidenden Unterschied zwischen deinem Gottesbild und dem wahren Geheimnis Gott wahrscheinlich noch gar nicht wahrgenommen. Du hast eine besondere Beziehung zu deinem Gottesbild, von dem du dich praegen laesst, im Denken und im Tun. Wem dein Gottesbild nahe kommt, der Tradition (und dann welcher?), dem alten Jahwe-Gott, dem wahren Geheimnis Gott, deiner Persoenlichkeit, ev. dem JvN oder einer Konstruktion eines Heiligen, - das ist umstands-bedingt und waere noch zu untersuchen.
3.) Hast du auch schon gehoert: "liebet einander" ??? und gemeint sind die Menschen!
Falls das von der Inkarnation stimmt, kannst du (im Christentum) Gott nur noch im andern Menschen finden. Noch tiefer: Gott ist die gebende Beziehung zwischen dir und deinen konkreten Mitmenschen. Gott ist doch in seine Schoepfung hinein verdunstet. KENOSIS!
Gott hat sein Leben in die Schoepfung hineingegeben, hineinverloren.
Er hat die Schoepfung als seine Hingabe definiert. Folglich kannst du Gott nicht mehr menschenlos, menschenfrei lieben und preisen. Gott ist "menschenverseucht, menschen-vergifted". Und zwar das Geheimnis Gott selbst, nicht nur das neue Bild, das du von ihm seit 2000 Jahren haben solltest.
und meint sagen zu duerfen; er meint: zur Ueberlegung vorzubringen...
1.) Genau das ist das Un-Christliche an der Sache... Gott ist dein Alles - die Menschen zaehlen gar nicht. Sie sind entweder laestige Umgebung, Randfiguren, notwendiges Uebel... du bist ueberzeugt, dein Gott-geweihtes Leben gelaenge besser ohne Mit- menschen; Gott ist dein Freund und Ansprechspartner! Und die Menschen: die gelten doch oft als Versuchung oder zumindest als Verfuehrer, die in die Versuchung fuehren. Und so ist es besser: Gott und du - und die ganze Welt vergessen, untergegangen. Eine schlimmere Menschenverachtung ist wohl kaum bekannt. Natuerlich tust du den Menschen nichts Boeses; du tust ihnen eben gar nichts: arm wie du bist, gehorsam wie du ohne Ich wandelst, keusch wie an Gott gebunden. Es gibt sie, die lieben Mitmenschen, fuer dich ja eigentlich gar nicht; und wenn schon mal, dann als Stoerenfriede.
2.) Weisst du, so sagt es uns heute die Psychologie, dass dein Gott zuerst deine private-
kulturelle Einbildung ist und du "deinen Gott" d.h. den von dir konstruierten Gott, genauer genommen dein Gottesbild, sei es im Herzen oder im Gehirn angesiedelt, als einen Gott anschwaermst und damit eben deine eigene Einbildung - das ist Narzissmus im hoechsten Grad. Du bist in Dich vernarrt. Denn du hast den entscheidenden Unterschied zwischen deinem Gottesbild und dem wahren Geheimnis Gott wahrscheinlich noch gar nicht wahrgenommen. Du hast eine besondere Beziehung zu deinem Gottesbild, von dem du dich praegen laesst, im Denken und im Tun. Wem dein Gottesbild nahe kommt, der Tradition (und dann welcher?), dem alten Jahwe-Gott, dem wahren Geheimnis Gott, deiner Persoenlichkeit, ev. dem JvN oder einer Konstruktion eines Heiligen, - das ist umstands-bedingt und waere noch zu untersuchen.
3.) Hast du auch schon gehoert: "liebet einander" ??? und gemeint sind die Menschen!
Falls das von der Inkarnation stimmt, kannst du (im Christentum) Gott nur noch im andern Menschen finden. Noch tiefer: Gott ist die gebende Beziehung zwischen dir und deinen konkreten Mitmenschen. Gott ist doch in seine Schoepfung hinein verdunstet. KENOSIS!
Gott hat sein Leben in die Schoepfung hineingegeben, hineinverloren.
Er hat die Schoepfung als seine Hingabe definiert. Folglich kannst du Gott nicht mehr menschenlos, menschenfrei lieben und preisen. Gott ist "menschenverseucht, menschen-vergifted". Und zwar das Geheimnis Gott selbst, nicht nur das neue Bild, das du von ihm seit 2000 Jahren haben solltest.
Dienstag, 1. September 2015
"Gott-geweihtes-Leben" in FRAGE gestellt 1.
Hr. Shikongo hat schon am 16.01.15 und am 13.02.15 schraeg gesehen. Inzwischen ist alles schlimmer geworden. Es folgt also ein Beitrag zur Christlichen Spiritualitaet...
A) Der Hr. Shikongo hat schon laengst gelernt: Wenn jemand in den Stand des "Gott-ge-
weihten-Lebens" eintritt, wie es 2015 wieder besonders empfohlen wird, wer also die drei Geluebde ablegt (Armut, Gehorsam, Keuschheit) dann tut sie oder er dies als ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit Gott. Im Dialekt gesagt: er tut es nicht fuer sich, nicht fuer die andern, sondern fuer Gott.
Wie alle religioesen Menschen pflegt der Gott-geweihte seine Gottes-Beziehung - aber eben etwas intensiver oder besser gesagt etwas spezifischer. Dieses Besondere ist heut- zutage so sehr "besonders" geworden, ja sogar besonders unglaubwuerdig, dass alle
drei Geluebde heftig diskutiert werden (sollten) und gar nicht so einfach zeitgemaess zu definieren sind:
ARMUT - aber wie? Um Sicherheit zu erlangen? Um frei-zu-sein wozu, wenn du nichts mehr zu geben hast? Armut gilt als das Gegenteil von Reichtum und wer ist dann gegen was, wenn doch Reichtum ein Teil der Fuelle des Lebens ist? Abschaffen der Armut gilt da und dort als ein lobenswertes Unternehmen! Und die Gott-geweihten Armen sind heute als die best versicherten und versorgten Menschen; sie leben eine Armut, die es als solche nicht gibt: eine nicht-weh-tuende, nicht entwuerdigende. Sie bruesten sich gar ihrer luxurioesen religioesen Armut.
GEHORSAM - wem? Um Verantwortung abzugeben? Keine Entscheide faellen zu muessen? "Den erkannten Willen Gottes" zu tun"? Die eigene Einsicht Ich-los unter- schaetzen? Die Wegsuche andern ueberlassen? Reformen nicht durchsetzen? Lamm-
fromm wiederstandslos sich ergeben... im Gehorsam?
KEUSCHHEIT - ein ticket um sexlos zu leben? Um die koerperliche Lust zu meiden? ungebunden? offen fuer alle? verpflichtungslos? kompensations-faehig?
Den Hintergrund dieser weitgestreuten Geluebde-Spiritualitaet sollte noch mehr geachtet werden! Zentrale Frage: WELCHEM GOTT ist dieses Leben geweiht??? Natuerlich dem
"lieben Gott". Und dieser dich so sehr liebende Gott, ob nah oder fern, ob gespuert oder kalt, wird als dein Partner erklaert und du baust eine partnerschaftliche Beziehung zu diesem Gott auf. Deine Aufmerksamkeit gilt IHM. Eventuell opferst du IHM deine Verzichte und gewiss wirst du IHM deine tiefsten Geheimnisse anvertrauen, deine Suenden und deine Freuden. Sogar wenn du mit der Jungfrauenweihe in der Welt lebst, so hast du doch in Gebet und Meditation eine besondere Verbundenheit mit deinem Gott. Und wenn du tief genug hinhoerst, wer weiss - du vernimmst sein Wort, seinen Willen. Du lebst in Gott und Gott in dir. Gibt es was erhaben Schoeneres??? Fuer dich eben nicht. Gott ist deine Welt, dein Ein + Alles. Was stimmt denn da nicht ???
A) Der Hr. Shikongo hat schon laengst gelernt: Wenn jemand in den Stand des "Gott-ge-
weihten-Lebens" eintritt, wie es 2015 wieder besonders empfohlen wird, wer also die drei Geluebde ablegt (Armut, Gehorsam, Keuschheit) dann tut sie oder er dies als ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit Gott. Im Dialekt gesagt: er tut es nicht fuer sich, nicht fuer die andern, sondern fuer Gott.
Wie alle religioesen Menschen pflegt der Gott-geweihte seine Gottes-Beziehung - aber eben etwas intensiver oder besser gesagt etwas spezifischer. Dieses Besondere ist heut- zutage so sehr "besonders" geworden, ja sogar besonders unglaubwuerdig, dass alle
drei Geluebde heftig diskutiert werden (sollten) und gar nicht so einfach zeitgemaess zu definieren sind:
ARMUT - aber wie? Um Sicherheit zu erlangen? Um frei-zu-sein wozu, wenn du nichts mehr zu geben hast? Armut gilt als das Gegenteil von Reichtum und wer ist dann gegen was, wenn doch Reichtum ein Teil der Fuelle des Lebens ist? Abschaffen der Armut gilt da und dort als ein lobenswertes Unternehmen! Und die Gott-geweihten Armen sind heute als die best versicherten und versorgten Menschen; sie leben eine Armut, die es als solche nicht gibt: eine nicht-weh-tuende, nicht entwuerdigende. Sie bruesten sich gar ihrer luxurioesen religioesen Armut.
GEHORSAM - wem? Um Verantwortung abzugeben? Keine Entscheide faellen zu muessen? "Den erkannten Willen Gottes" zu tun"? Die eigene Einsicht Ich-los unter- schaetzen? Die Wegsuche andern ueberlassen? Reformen nicht durchsetzen? Lamm-
fromm wiederstandslos sich ergeben... im Gehorsam?
KEUSCHHEIT - ein ticket um sexlos zu leben? Um die koerperliche Lust zu meiden? ungebunden? offen fuer alle? verpflichtungslos? kompensations-faehig?
Den Hintergrund dieser weitgestreuten Geluebde-Spiritualitaet sollte noch mehr geachtet werden! Zentrale Frage: WELCHEM GOTT ist dieses Leben geweiht??? Natuerlich dem
"lieben Gott". Und dieser dich so sehr liebende Gott, ob nah oder fern, ob gespuert oder kalt, wird als dein Partner erklaert und du baust eine partnerschaftliche Beziehung zu diesem Gott auf. Deine Aufmerksamkeit gilt IHM. Eventuell opferst du IHM deine Verzichte und gewiss wirst du IHM deine tiefsten Geheimnisse anvertrauen, deine Suenden und deine Freuden. Sogar wenn du mit der Jungfrauenweihe in der Welt lebst, so hast du doch in Gebet und Meditation eine besondere Verbundenheit mit deinem Gott. Und wenn du tief genug hinhoerst, wer weiss - du vernimmst sein Wort, seinen Willen. Du lebst in Gott und Gott in dir. Gibt es was erhaben Schoeneres??? Fuer dich eben nicht. Gott ist deine Welt, dein Ein + Alles. Was stimmt denn da nicht ???
Samstag, 22. August 2015
KIRCHE unertraeglich ???
Einiges in unserer Kath. Kirche ist fuer viele "unertraeglich" geworden
(Joh 60.60-65). "Es" ist eigentlich nicht nur unverstaendlich sondern, wie wir es verstehen, auch nicht nachvollziehbar.
Diese biblisch-johanneische Aussage gilt fuer die Lehre Jesu und fuer die Kirche, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lehre Jesu in die Zukunft hinein zu verkuenden, seit Anbeginn bis Heute. Es ist wichtig anzuerkennen,
dass wir es mit einer doppelten "Unbegreiflichkeit" zu tun haben. Jener von Jesus und jener von der Kirche. Diese grundsaetzliche Unbegreiflichkeit ist die Voraussetzung dafuer, dass wir als Kirche eine "suchende Gemeinschaft" sind. Die angesagte Fuelle kann eben nur fragmentarisch begriffen werden. Wir tasten in die Zukunft und versuchen die Lehre Jesu und ihr Verstaendnis durch die Kirche zu verstehen - dies gelingt manchmal bruckstueckweise -
aber es liegt in der Natur der Sache, dass wir unser einstiges Verstaendnis wieder in Frage stellen und neu uebersetzen. Diese pro-gressivitaet ist natuerlich, dieses Fort-Schreiten ist unerlaesslich.
Auf der einen Seite: Es ist unertraeglich, dass die Lehre Jesu und ihr Verstaendnis durch die Kirche sich aendert; dass sie mit der Zeit geht...
dass sie Menscheits-Entwicklungen beruecksichtigt; dass sie sogar auf Menschlichkeit Ruecksicht nimmt... dass ihre Art, Sprache, Musik, Form sich aendert... sogar modernisiert...
Auf der andern Seite: Es ist unertraeglich, dass die Lehre Jesu und ihr Verstaendnis durch die Kirche durch alle Zeiten unveraenderlich und "fuer ewig" unfehlbar ist. Dass alles so starr und ewig gleich erscheint...
Die eine und die andere Seite kreuzen sich oft, je nach Spielfeld, und die einzige Hoffnung fuer beide ist: die Vielfalt tolerieren, die Aussagen relativieren und ev. gemeinsam den Weg suchen und synodal-demokratisch die momentan beste Entscheidung faellen. Die Suche nach dem echten Verstaendnis wird oft durch Machtspiele und Umstaende erschwert.
Was von allen Seiten in den Blick genommen werden muss:
Die Lehre der Kirche... ist der Verkuendigungs-Gehalt neu zentrierbar?
Die Sprache der Kirche... kann ihre Lehre verstaendlicher ausgesagt werden?
Die Rituale der Kirche... kann ihr Verhalten angenehmer gestaltet werden?
Die Leitung der Kirche... kann ihr Fuehren menschlicher geformt werden?
Die Familien-Synode 2015 wird uns die "Unertraeglichkeit der Kirche" zeigen.
Donnerstag, 13. August 2015
Ein LOB der WEISHEIT / part 3
Inzwischen hat auch die Natur-Wissenschaft (als moderner Mythos) dem
Menschen nachgeholfen und klar gezeigt, dass "Himmel und Erde" nicht getrennt sind - sondern eine Wirklichkeit. Alles ist vernetzt. Gott ist im Menschen und der Mensch in Gott. Der Kosmos wird als Heimat Gottes, als Leib Gottes, als Doxa Gottes geglaubt. Die Weisheit sieht im Menschen den Funken Liebe, der allueberall erhofft wird und im Gesamt Gott darstellt. Und das Objekt verliert immer mehr seine Objektivitaet, es ist inzwischen als subjekt-bedingt anerkannt; die Subjekt-Objekt-Spaltung ist der gegenseitigen
ueberbrueckenden Ein-Wirkung gewichen.
Aber im Bewusstsein der Menschen von 2015 ist diese Erkenntnis noch erst eine Ahnung; in den Religionen noch kaum manifest und in den Christlichen Kirchen noch von den Traditionen verdunkelt, verhindert. Sie koennen sich noch nicht entscheiden, dass "ein neuer Himmel und eine neue Erde" angebrochen ist. Was einst als getrennt gesehen wurde wird nun als nur unterschieden erkannt. Einheit, vereinen wird zum Schluesselwort gelingenden Lebens.
Manchmal sind wir Menschen noch animalisch rueckstaendig traege, noch dem Instinkt ausgeliefert, egoistisch, herdengebunden, stammes-hoerig,
oder: dem Feuer fehlt das Holz, dem Auge das Licht, dem Ohr das Wort, dem Magen die Nahrung; dem menschlichen Geist der Sinn. All das hat Konsequenzen bis heute. Oder: der Lichtstrahl wird abgezweckt. Das heutige
Durcheinander der Systeme vernebelt das menschliche Bewusstsein. Daher arbeiten wir an der Bewusstseins-Erweiterung und an der synodalen Demokratie.
Was wir brauchen ist Aufhellung: wer in der Fuelle schwimmt, braucht Konzentration und Entscheidung. Als Fragment kann der Mensch das Ganze auf seine Art abbilden aber nicht erfassen. Die reale Aufnahme-Kapazitaet (die Wahrnehmung und die Verarbeitung) ist fragmentarisch. Nur wenn alle mit-
komponieren kommen wir dem Ganzen naeher. Aber das Ganze - so die moderne Einsicht - ist mehr als die Summe seiner Teile. Der Mensch als Teilhaber im Kosmos und in der Gnade ist im Mit- und Fuereinander Image Gottes; nicht im Alleingang. Die heutige Weisheit hat uns aufgezeigt, wie sehr wir auf dem Weg sind und fragmentarisch begabt. Zusammen sind wir das Mosaik Gottes und wenn wir uns dessen bewusst werden, koennen wir unsere Rolle echter spielen in der gegenwaertigen Auffuehrung des Welt-Theaters.
Die Weisheit strahlt hier in folgenden Farben: dass sie in der Menschheit
verwurzelt is; dass im Bewusstsein Wirklichkeit komponiert wird; dass im Ver-
einen Unterscheidung wichtig wird; dass im Netz Sicherheit entsteht; dass im Fragment das Ganze mitklingt.
cf. Buch der Weisheit, esp. 7.22... 8.1... cf. Proverbs 8.22...
Mittwoch, 5. August 2015
Ein LOB der WEISHEIT / part 2
Doxa (auch Herrlichkeit genannt) als Lichtstrahl ist die richtig faszinierende
Verzauberung der Wirklichkeit, wie wir es des abends und des morgens seit
undenklichen Zeiten in der Natur stets erfahren. In der Schriftsprache wurde
sie zum Dogma; also zu einer Einsicht, die richtig faszinierend verzaubert.
zB. die Doxa von der Menschwerdung Gottes(in der kirchlichen Sprache: das Dogma / Inkarnation). Das ist ein schon 2000 jaehriger Lichtstrahl, der immer mehr Menschen erhellt.
Die Weisheit der Menschen hat schon recht frueh entdeckt, dass der theis- tische Jahwe-Gott, der da thront in den hoechsten Himmeln, etwas einseitig
verstanden wurde. Was einst in der hohen Ferne in den Goettern gesehen wurde, das wurde in Menschen (und in der Natur) entdeckt; als inkarniert erkannt. Dieser wirkende Gott wird dann gesehen als "im Himmel und auf Erden" (cf. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden!). Er wurde
gar gesehen als "ueberall am Werk"; als Seins-Grund. Und die Weisheit ging weiter und ueberlegte: welch ein Gott ist fuer die Menschen wohltuend; und zwar fuer alle und grundsaetzlich. Es ist eine hervorragende Entdeckung und
heilsame Entscheidung "Gott als Liebe" zu sehen. Was die Weisheit einst mit dem Herzen sah wird heute auch vor der aufgehellten Vernunft einsichtig.
Die Liebe aber ist in Gedanken, Worten und Werken. Als Gedanke bleibt sie verborgen; als Wort (in der Gebaerde sich verhaltend und gesprochen) kommt sie ins Gespraech und wartet auf Antwort, sie offenbart sich... und als Tat be-
weist sie sich; sie wird relevant und geschichtstraechtig.
In den alten Mythen ist Himmel und Erde weitgehend getrennt; Gott ist dort und der Mensch hier. Gott ist der Kreator und der Mensch die Kreatur. Das ging einst so weit, den Menschen als Bettler vor Gott zu orten; oder als Nahrung Gottes; oder als Nichts der Verzweiflung; zum mindest als total gott-abhaengig. Die Distanz zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch wurde un-endlich. Und Gott wurde zum Objekt - fern oder nah, sei es der Verehrung oder der Bekaempfung; des Antras oder der Verdankung.
Freitag, 31. Juli 2015
Ein LOB der WEISHEIT / part 1
In den Ferien gibt's hoffentlich auch Zeit fuer Meditationen; diese hier ist eine
Berg-Ersteigung am Seil der Vernunft. Bitte vorsichtig...
"Die Weisheit baute sich ein Haus
darin spricht Gott sich selber aus,
und dieses Wort hat uns getroffen" aus: "Beten mit der Kirche"
hg. von Hans Ludger / CiG 29/15
MEDITATION von Vic. Hs. Leu / Ein Verstehens-Versuch...
Die Weisheit rankt sich empor entlang der evolutionaeren Menschheits-Ent-
wicklung. Sie ist die reifste Frucht der Evolution. Sie entwirft Welt-Bilder. Und:
Weisheit entdeckt Weisheit. Sie gibt ihr eine Chance und eine Geschichte.
Die Weisheit erzaehlt ihre Story... (Ursprungs-Geschichten, Entwicklungen,
Taten der Weisheit in allen Voelkern und Religionen). Anthropologisch ge-
wendet: Bewusstsein entdeckt Bewusstsein und beginnt es zu achten und
zu managen.
Die Weisheit ist eine Doxa, ein geistig erhellender Lichtstrahl. Sie, die aus dem
Menschen entstand, geboren aus dem Menschengeschlecht, erklimmt die
Einsicht, dass jedes ein Jenseits hat und sieht schluss-endlich die Trans- zendenz und in ihr das Hoechste, all-umfassende Heiligste, irgendeinmal als
Gott symbolisiert. Die Weisheit gibt uns Gott ins Welt-Bild; d.h. sie komponiert
die Story "Gott": die vielen Gottes-Bilder, das Management Gottes (die Reli-
gionen) und ihre Agenturen (die Kirchen und die Religionsbueros); sie be-nimmt sich eher echt evolutionaer und wir wissen daher noch nicht und nie wohin sie uns fuehren wird. Sie hat aber mit der Zeit entdeckt, dass Gott auch immanent wirkt. Und das ist die Erkenntnis von heute: Gott war und ist immer schon inkarniert: in jedem Atom - bis heute - strahlend wie ein Lichtstrahl:
erhellend und verbrennend. So wurde auch Gott ein Mitglied der Doxa-Family. Ein Lichtstrahl der Erhellung. Und der Strahlenkern wird im Menschen geortet.
Die Weisheit und durch sie Gott fasziniert und schreckt durch die Zeitraeume,
ausgebruetet im Bewusstsein des Menschen, wie die schweren Elemente im
Stern. Heute nun entscheiden bereits einige im Bewusstsein (bewuss), dass
es Gott gibt (durch die Mutter Weisheit / als Doxa) und dass es IHN bestens
gibt als LIEBE. (Ftstzg folgt.)
Donnerstag, 23. Juli 2015
Der incarnierte Gott / ein Gedicht
Gott ist im Gedanken:
mir erscheint ER
+ fluechtig - wie der Wind
+ bluehend - wie die Blume
+ verwurzelt - wie der Baum
+ fliessend wie der Strom
+ zaeh - wie die Lava
+ fordernd - wie das Kind
+ fragend - wie die Freundin
und DIR ?
Gott ist im Gespraech:
ich hoer'
+ ein Wort, das alles sagt
+ ein Wort, das aufregt und beruhigt
+ ein Wort, das milde macht und sanft
+ ein Wort, das fordert und auch gibt
+ ein Wort, das trennt und wunded
+ ein Wort, das heilt und eint
+ ein Wort, das dich offenbart
und DU ?
Gott ist in der Tat:
fuer mich
jenes Wort, das du mir schenkst
jene Guete, die du ausstrahlst
jene gute Tat, fuer die du dich entscheidest
jener Funken Liebe, den du schlaegst
und fuer DICH ?
Gott ist dazwischen
wenn wir Gedanken tauschen
wenn wir Geschichten komponieren
wenn wir die Hand uns reichen
wenn wir gemeinsam singen
wenn wir unsre Taten flechten
wenn wir das Leben teilen
Gott ist dabei - Emmanuel.
Samstag, 11. Juli 2015
REICH GOTTES - Projekt Nr. 1 / part 4
Mitten im Leben sind wir vom All-Heiligsten-Geheimnis umgeben (AHstG) / von Gott, von der Fuelle des Lebens, von der Liebe). Dieses AHstG wahrzu-
mehmen und dann erlebbar zu machen im mitmenschlichen und natuerlich-kosmischen, gar im globalen Bereich, ist eine spezielle Verantwortung der Christen. In der Inkarnations-Tendenz (Christentum) wird das AHstG / Gott eine persoenliche Entscheidung, bestimmt vom entschiedenen, fundierten Gottesgedanken. Darum gilt es als so wichtig, immer wieder das eigene Gottes-Bild zu hinterfragen und zu erneuern. Die individuelle und globale Gottes-Daemmerung als "Spiel der Kraefte" ereignet sich im Alltag und feierlich in Liturgien. Sie wirkt wie eine Verzauberung; sie ist faszinierend. In diesem Blickwinkel wird der Mensch als "Kind Gottes" gesehen, als Imago Dei (Bild Gottes), als be-achtungs-wert und vor allem auch als offenbarend. Wenn es daemmert, wenn es Licht wird, wenn die Gottes-daemmerung immer mehr lichtet, dann wird in den Menschen die Erde, der Kosmos zum "Gutshof" (Egumbo), zur gemeinsamen Wohnstatt, wie es Papst Francis in der Enzyklika "Laudato si..." anmahnt.In unserem namibianischen Versuch wuerden wir bescheiden sagen: zu einem "Arts-Performance-Centre".
Die hier gegebene Interpretation vom Reich-Gottes-Gedanken ist kompatibel
mit den Wissenschaften (bes. auch mit den Natur-Bio-Psycho-Sozio-Wissen- schaften). Sie ist aber nicht vereinbar mit vielen Techniken und Welt- systemen.Wie weit sie annehmbar ist in den Christlichen Konfessionen, muss
ich im moment offen lassen... Es ist aber (angesichts der Weltsituation)
evident, dass die "Wohlgesinnten", die aufgeweckten Christen, den ange-deuteten Reich-Gottes-Gedanken mehr und staerker als Projekt Nr 1 in ihr Leben bewusster integrieren sollten. Es taete uns allen gut!
Der Reich-Gottes-Gedanke ist der all-umfassendste Gedanke, den man sich vorstellen kann. In ihm ist alles integriert und wohltuend angegangen. Darin
ist der Profet JvN uns ein wirkkraeftiges Beispiel und eine wichtige Richtlinien-
Instanz. Die Frage ist umtreibend aktuell: WIE wir ihn ins Heute uebersetzen.
Der Apostel Paulus hat diesen Versuch in der ihm eigenen Sprache gewagt und dem AHstG (seinem Jahwe-Gott) ein Loblied gedichtet (cf. Eph 1.3-14).
Ich denke, dass die offiziellen und vor allem auch die inoffiziellen Heiligen, je
auf ihre Art, das Reich Gottes zu ihrem Projekt Nr 1 erkoren. Die offiziellen
Heiligen ergeben eine weltoffene EXPO der vielen Versuche, das Reich-
Gottes, das Jesus als nahe und moeglich ankuendigte, demonstrativ in ihre
Zeitsituation zu uebersetzen. Die Enzyklika "Laudato si..." will fuer uns ein
Weckruf sein, sogar eine Richtschnur, das Reich-Gottes Jesu im Heute
zu praesentieren.
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