Dienstag, 8. Dezember 2015

Adventliche SPRACHE - falsch buchstabiert...

Am 8. Dezember feiert die Kath. Kirche das Fest: Maria - unbefleckt - empfangen.
* Das ERSTE: Es wird als FAKTUM dargestellt, dass Maria empfangen hat: Gnade + Leben + Kreuzweg + Auferstehung + Lebensfuelle. Alles, was Gott zu geben hat, hat sie empfangen: Gott als kreativ-zeugende Gnade, Gott als Kind in ihrem Schoss und in ihren Haenden, Gott als Geist der Annahme, des Beitrags und der Vollendung.
* Das ZWEITE: Aufgrund der Empfaengnis, also weil sie tatsaechlich empfangen hat, geraet sie in Erwartung; sie wundert sich sogar "wie und was da noch rauskommt".
Erwartung: Ich warte auf das Ergebnis und wundere mich, wie es aussehen wird.
Erwartung ist das Dazwischen, zwischen Empfangen und Ergebnis, zwischen Anfang und Ende. Aber Erwartung ist noch mehr: Erwartung ist auch mein Beitrag zum Herauskommen;

das Wie und Was des Ergebnisses ist teilweise erwartungsbedingt. 
* Das DRITTE: Die Empfaengnis ist "unbefleckt", wenn das Empfangene wirklich total angenommen wird. Wenn ich dazu stehe, dass ich empfangen habe; die Empfaengnis gilt dann als Faktum und wird bewusst akzeptiert - genau so wird der Weg zum Ergebnis, mein Beitrag, und das Ergebnis selbst implizit schon angenommen.
Kompliziert: Wir feiern die ganzheitliche Akzeptanz des Gegebenseins der Gabe. 
Aber wer weiss das schon? Katholiken werden eindimensional flach.


Vor allem in der Kath. Kirche - so scheint es mir - haben wir uns auf eine ungesunde allesbeherrschende SPRACHE der Erwartung verlagert. Wir erwarten das ganze Kirchenjahr hindurch, dass der Herr Jesus kommt (maranatha) und seine herrliche Herrschaft unter uns nun deutlich spuerbar antritt. Weihnachten, dass er gekommen ist, wird nicht akzeptiert. Wir erwarten die Auferstehung und immer mehr die Fuelle des Lebens; dass Gott allen alles gegeben hat, wird nicht akzeptiert. Deshalb sind (fast) alle unsere Gebete "BITTEN", weil wir scheinbar viel erwarten, mit der Voraussetzung, "es ist noch nicht geben"! Wir erwarten, dass Gott deutlich mehr tut... Die Erwartung wird beruehmt: Regierungen rufen zu Gebets-BITT-Tagen (und die Kirche macht mit); der Papst betet / bittet mit Politikern; Trockenheit fuehrt zu Gebets-Stuermen fuer Regen etc... Der Heilige Geist wird bestuermt, er moege doch kommen; dass er ausgeschuettet wurde, wird nicht akzeptiert.  Das Rauschen der Bittgebete in unseren persoenlichen und kosmischen Not- und Normal-Situationen, privat und oeffentlich, wird weithin hoerbar; manchmal wie ein ohrenbetaeubendes Gekreisch manchmal wie ein stilles Seufzen. Es scheint, wir alle sind "in Erwartung"; stimmt aber nicht, weil wir das Empfangen-haben nicht akzeptieren; leider realisieren wir es nicht; der Kosmos seufzt in den Wehen, aber das ist doch nicht alles. 

Woher kommt diese exklusive Totalitaet der unendlich falschen Erwartungs-Haltung
in unserem kirchlichen und dann privaten Beten / Bitten ???
A) Von der Sehnsucht nach Erfuellung.  B) Vom Unglauben an die Empfaengnis.

C) Und daher zusammen: Vom Selbstverstaendnis als Bettler.

Wenn wir es genau nehmen und recht sehen, dann gilt: Mitten in der Sehnsucht nach Erfuellung gibt es momente wo die Sehnsucht durch Empfangen anfaenglich erfuellt wird. Immer und immer wieder, ganz natuerlich...  Es geschieht eine Erfuellung und der Mensch entdeckt: "Ich bin in Erwartung".  Die ERWARTUNG ist die FOLGE einer Sehnsuchts-Erfuellung. Erst eine Anfangs-Erfuellung bringt uns in gerechtfertigte, bescheidene, gute Erwartung. Ohne Anfangs-Erfuellung (Empfaengnis) wirkt die "Erwartung" inszeniert, falsch, ungedeckt, ungesund, hemmunglos, hoffnungslos; die Ueberschwemmung der frommen Erwartung basiert auf der Annahme, dass das Empfangen nicht stattgefunden hat. Wir meinen bis heute: (Maria und) wir alle haetten nicht richtig wirklich empfangen...  Nur wer das Faktum  "empfangen zu haben" realisiert, wird reagieren: verwerfend oder akzeptierend.
Wir verweigern uns als "begabt" zu verstehen und verfallen daher ins Betteln. 


* Katholisch heisst zuerst: Gott hat allen alles gegeben. Alle haben alles empfangen.
* Katholisch heisst dann: Akzeptiere die natuerliche und transnatuerliche Empfaengnis; bringe sie ins Bewusstsein und reagiere. Empfinde dich nun als "in Erwartung".
Leiste deinen Beitrag zum Ergebnis. Das ist deine Berufung und dein Selbstverstaendnis: dich als Beitrag-Leistenden zu sehen (wo und wie ist zweitrangig).  Auf dich kommt es an, wie die Gabe in der Welt in Erscheinung tritt. 
* Katholisch heisst dann auch: Empfinde deine Empfaengnis ganzheitlich. Oder: Alles ist empfangen - empfangen ist alles. Oder: wer nicht empfaengt hat nicht empfangen.
Es ist schade, dass wir das Fest "Maria Immaculata" nicht mehr verstehen (oder nur biologisch) und daher auch nicht mehr feiern koennen. 







Donnerstag, 3. Dezember 2015

Weihnachten als FEST der Inkarnation

Schon der alttestamentliche theistische Jahwe-Gott war ein "Gott fuer uns" (zugunsten seines Volkes Jsrael". Es ist die Erkenntnis des Moses im Brennenden Dornbusch und auf dem Sinai, der Proklamation der Ueberlebensregeln in der Wueste.
Nun singen wir (seit einigen Jahren) "Oh komm, oh komm Emmanuel".

Das heisst: wir rufen nach einem "Gott mit uns".
Der heute durchschnittlich, kirchliche Christ wuenscht sich einen "Gott fuer + mit uns".

Das ist eine vertrauensvolle Basis: Gott ist erwuenscht (denn ER ist fuer + mit uns).
Was uns nun ansteht, ist die Entdeckung, das Erkennen der Konsequenzen eines solchen Wunsches. Denn es besteht der "Ver-dacht", dass unser Wunsch Wirklichkeit wurde.
An Weihnachten werden einige Christen proklamieren: "Gott ist Mensch geworden".
Seither kennen wir den "Deus incarnatus". Eine solche provokative Proklamation ist eigenartig in der Weltgeschichte - sie ist christlich. Dass die alten Goetter oft "menschlich" erschienen, koennte als Vorahnung dessen, was das Christentum ernst nimmt, verstanden werden: Die Menschwerdung Gottes. Und Kurt Marti empfiehlt es ethisch bis heute auch uns: "mach es wie Gott - werde Mensch".


Die MENSCH-WERDUNG Gottes.
Dieses Faktum hat fuer Glaeubige 2 Seiten: Ganz religioes Fromme werden vordringen zur Frage, was bedeutet Menschwerdung fuer Gott selber. Auf dieses neugierige Vordringen moechte ich verzichten. Wir haben das Geheimnis Gott schon zuviel mit unseren anthropo- morphen Vorstellungen belastet.
Ich moechte eher der Frage nachgehen: was bedeutet die Botschaft von der Mensch-Werdung Gottes fuer uns Christen - und zwar im Jahr 2016 etc.

Darf ich dem Ailly sagen: Gott gibt es nicht mehr irgendwo im Himmel sondern - wenn schon - dann zwischen uns? Wenn schon eine Lokation Gottes gefragt ist, dann jene von DAZWISCHEN. Und wem die Zeit wichtig wird, dann ergibt sich Gott wie einen Funken, wenn uns "Liebe" gelingt.
Damit waere theoretisch die Vorstellung vom theistisch-patriarchalen Jahwe-Gott abgesetzt zugunsten der Vorstellung von Gott als "Einheits- + Liebes- EREIGNIS".
Diese neue Vorstellung Gottes ist nicht weniger anthropomorph als die alte Vorstellung;

aber sie entspricht eher den Menschen unserer Zeit (meine Ich) und sie ist "heilsamer".
Dass die heutige Kirche dieser Sicht nicht geneigt ist sondern in der alten Sicht verharrt, 

(cf. Sprache, Liturgie etc...) bedaure ich sehr. Es gibt in der Kirche keine offizielle Instanz, die beauftragt ist, dieser Frage nach einer zeitgemaessen Gottes-Vorstellung nachzugehen 



Mittwoch, 18. November 2015

Eine Stellungsnahme zum Wissen ueber Gott

Vielleicht haben es einige Blog-Besucher wirklich gespuert, wie ich beim letzten Blog
(Vic 151112) "Heute: Gott denkt - der Mensch lenkt" recht zynisch geworden bin.

Im Ernst: Es geht nicht mehr darum, herauszufinden  "Was und wie Gott lenkt und denkt".
Die biblische Offenbarung von der Schoepfung bis und mit Jesus Christus der Vollender
bringt zeitgeschichtlich genug humanes Resultat betreffs "was und wie Gott lenkt und denkt" und kommt zum Schluss: das Gottesreich ist nahe und die Gnade mit allen Heiligen 
(Apo 22.20-21).

Daher: Die Administration vom "Geheimnis Gott" (alle Religionen) muss sich zurueckziehen
vom Wissen ueber Gott - es wurde zu anthropomorph, zu philosophisch und zu oft miss-
braucht. Die Administration Gottes (gen.obj) muss heute deutlich sagen:

1. Wir wissen NICHTS ueber das Geheimnis Gott.

2. Unser NICHTWISSEN wurde in einem langen Suchprozess - mit vielen Irrwegen - 
dahingefuehrt, dass wir heute zu sagen wagen:  a) Gott ist inkarniert
                                                                      b) Gott tut dem Menschen grundsaetzlich gut.

3. Wir haben uns entschieden, dass Jesus und die Heiligen (die christlichen und die nicht-
christlichen) den fuer die Menschen besten Lebensstil praktizierten.

4. Darum verzichten wir bewusst auf das Wissen ueber Gott und uebersetzen die Praxis Jesu und der Heiligen in unsere Lebenssituation.

5. Wir hoffen, dass die Kath. Kirche in diesem Sinne METANOIA faehig ist, sich bekehrt und zukuenftig am Aufbau des Neuen Himmels und der Neuen Erde sich voll engagiert.

6. Wir wissen auch nicht, was uns beim Aufbau alles noch passiert und wohin das Ganze noch fuehrt. Aber wir glauben, dass der Einsatz fuer Einheit und Liebe auf dem Kreuzweg 
in die Fuelle des Lebens die menschlichste Strategie ist. 

Es ist einsichtig, dass im Neu-Aufbau die bestimmenden Horizont-Maechte: Natur + Kultur,
Politik + Wirtschaft, Gesellschaft + Christentum im Evolutionsfluss durcheinander geruettelt werden. Darum muss jeder irdische Lenker (wie Pilatus) fragen: Bist Du ein Katholik
also einer, der in seinem Aufbau-Suchprozess das GANZE und ALLE im Blick hat oder bist Du ein verkappter Religionist, der sich mit dem theistischen Gott identifiziert, weil er sich 
einbildet Gott zu kennen.

Mittwoch, 11. November 2015

Heute: "Gott denkt - der Mensch lenkt"

Wir sind heute froh und etwas stolz um unser wenn auch menschlich bedingtes Denken...
das fuehrt uns weit...  im Guten wie im Boesen...  und gibt uns eine Art von Mitsprache in
der evolutionaeren Entwicklung. Denken ist unsere Auszeichnung. Und wenn es christlich ist und wir ihm folgen, umsobesser.


Gleichzeitig sind wir in der Moderne in die Situation geschlittelt, dass wir auch immer mehr Entscheidungen faellen muessen, allein oder mit andern. Entscheidungsschwaeche steht 
uns heute nicht gut an. Das Leben besteht schliesslich aus Entscheidungen.

Einst waren wir froh und getroestet, dass Gott letztlich alles lenkt (auch wenn wir es nicht verstanden, wie er wohin lenkt). Heutzutage gilt die Ansicht, der Mensch selbst muesse Verantwortung uebernehmen und das heisst: entscheiden, lenken - sich selbst und andere,
die Enwicklung und die Welt. Gott hat alles in unsere Haende uebergeben.

Da sind wir dann froh, dass wir glauben koennen, dass Gott sich bei der Schoepfung wohl etwas gedacht hat. Die Gedanken Gottes sind uns gewiss und wenn wir sie lesen, ergruenden koennten, waere es fuer alle ein Gewinn. Und so kam es dann: Gottes Denken wurde geoffenbart; sei es in der Kosmos-Eigenart, sei es in den Geschichtsspruengen, sei 
es in den Worten der Propheten, sei es in den Taten Jesu (sagt die Kirche als die begnadete Empfaengerin und Hueterin der Offenbarung). Dass Gott denkt, scheint ja gut; dass er es offenbart ist vielen etwas zuviel des Guten. Trotzdem fuehlen wir uns heute gut: wir kennen das Denken Gottes und haben die Chance es in unserem Lenken und Entscheiden als Richtschnur zu verwenden.

Die Wende vom alten "Der Mensch denkt - Gott lenkt" zum modernen "Gott denkt - der Mensch lenkt" scheint erfrischend. Mit dem geoffenbart-denkenden Gott im Hintergrund
koennen wir entscheiden, seine Gedanken, Plaene, Wuensche auszufuehren - was fuer ein Angebot - und wir versichern uns, dann geht alles gut. Denke wie Gott - und die Welt ist gerettet (und gottseidank haben wir jemanden der uns sagt, was Gott denkt).

Wenn wir guten Christen dann die Mehrheit haben, koennen wir sogar dieses Angebot demokratisch realisieren. Daher ist Evangelisation ziemlich wichtig. Sie zeigt uns was 
Gott denkt und ermuntert uns es in die Tat umzusetzen - was zur Erloesung fuehrt. 

Mittwoch, 4. November 2015

Family - Synod 2015 is over... "erbaermlich"

Auch im Blick auf die vergangene Familien-Synode 2015 kann man argumentieren:
"Der Mensch denkt - Gott lenkt". Das heisst: die Mitras haben viel gedacht, vor allem: 

wie kann man die alte Lehre behalten; moderne Neuerungen verhindern: (Gottes Wort ist
ja wie ein Fels). Die Mitra denkt nun: fuer das 21. Jhh ist etwas mehr Gunst, Gnade, Barmherzigkeit von oben herab wohl angezeigt, denn die Zeiten sind wahrhaft schwierig.
Und der Jahwe-Glaeubige glaubt Gott lenkt und so ist der Glaeubige bereit, das Resultat der Synode als "Wille Gottes" zu sehen. Das ist in der Kath. Kirche erlaubt. Aber bitte mit etwas Vorsicht... Es koennte ja auch sein, dass die Mehrheit der Hirten-Stab-Traeger den Willen Gottes verpasst! Es waere nicht das erstemal. Ob Gott die Welt auf die Art lenkt, wie der Mensch es denkt - das darf man in Frage stellen. Was sind denn die Kriterien um zu ermessen, ob die Synode den Willen Gottes erkannt hat ???


Wir aber sind froh, dass die vielen prominenten Mitra-Traeger einen je persoenlichen
Lernprozess mitgemacht haben und nun gewiss bestaerkt wurden in der Bedeutung der Mitra, des Hirten-Stabs und des Bischofs-Rings. In der Sache selber scheint das Resultat "mehr als erbaermlich" - ausser Spesen nichts gewesen. Es wurde keine neue Ehe-Theologie aufgearbeitet und die Familie wurde nicht neu geortet. Es wird zwar etwas mehr Barmherzigkeit regnen... aber der Segen ist nicht geoeffnet fuer andere Lebens-Gemeinschaften, nicht zugestanden fuer den Eucharistie-Empfang von Wieder-Verheirateten oder von oekumenischen Partnern. Der grosse Vorteil dieser "nichts-

sagenden Synode" ist es, dass die wenigen Betroffenen nun wissen: da ist kein gruenes Licht. Katholiken muessen nun mehr denn je lernen, eigene Entscheidungen zu faellen
und die Folgen in Kauf zu nehmen. Auf den Hirten-Stab ist kein Verlass.
Mir scheint, die Synode ist weit unter dem Niveau des Konzils (1962-1965) geblieben.

Attention please: Wer als Katholik einen "single-Entscheid" faellt, ohne Konsultation sei es mit guten Freunden oder mit seinem Priester (geistlicher Begleiter), der darf sich sagen: mein Entscheid ist gar egozentrisch. Man sollte auch als glaeubiger Katholik nicht ver- gessen: Gott ist nicht Dein Gewissen, Gott ist nicht Deine Vorstellung, Gott ist nicht Dein Wille...  Gott ist in der Beziehung! Gott ist im Gespraech...

Und fuer Pfarrei-Priester gilt noch mehr: auf die Leute zugehen, mit ihnen eine heilsame Loesung finden und zugestehen: solche Entscheide sind ein Reifeprozess.
Und welche Synoden-Fruechte wird uns Papst Francis noch schenken ???



Sonntag, 25. Oktober 2015

Der Mensch denkt - Gott lenkt (04)

Bem 01) Gibt es ein besseres Bild ueber die Situation der Menschheit und den Auftrag der Kirche in ihr als jenes von Bar-Timaeus (Mk 10.46...) ???

Bem 02) Wer die Synode 15 in den Blick nimmt, der sieht nicht den schlafenden Jesus im Kirchenschiff...  er sieht nur ein veraltetes Steuersystem, den Wogen nicht gewachsen...

Die religioese Volksweisheit, das Dogma: "der Mensch denkt - Gott lenkt" ist im integrativen Denken nicht ausgeloescht. Der Mensch wird zum ehrlichen, verantwortungsvollen Denken und Lenken gerufen und die Menscheit wagt zu denken, dass in ihrem Denken grundsaetzlich Gottes Denken und Lenken fragmentaisch aufscheint, aufblitzt, funkelt (wenigstens als Emergenz) also inkarniert. Das Jesus Wort: Der Vater und ich sind eins, ist nicht nur moralisch zu verstehen; es geht viel tiefer: Die intensivste All-Einheit von Gott und Mensch ist angesagt.

4. ZUKUNFT
Im zukuenftig integrativen Denken uebernimmt der Mensch die Verantwortung sowohl fuer das Weltdenken und Weltlenken als auch fuer das Gott-denken und Gott-lenken. Der Mensch weiss, dass er er-denkt, was er dann dem Herrgott als dessen Denken in die Schuhe schiebt. Schon oft haben Menschen ihr Denken als Gottes Denken ausgegeben.
cf. die vielen Propheten !!! Es geht darum, diesen Denk-Mechanismus zu durchschauen und (irgendwie) in den Griff  zu bekommen Die Menschen werden sich immer mehr bewusst, dass die Gabe des Bewusstseins und dessen Handhabung wichtiger wird, als die technische Entwicklung, der sie momentan anheimgefallen sind. Hier koennte die Geschichte der Bewusstseins-Entwicklung in der Menscheit bedeutungsvoll werden. 

Das Synoden-Ereignis 15 ist ein typisches Spiegelbild unserer Situation. Hoch religioes fromme Maenner (meistens Mitra-beschuetzt und Mitra-bedeckt) denken. Sie sind hoch motiviert, kennen Schrift und Tradition auf ihre Art, halten sich fuer verantwortungs- bewusst... all ihr fragmentarisches Denken, oft gar beschraenkt und relativ, ist in der Tat
jenes konstruierte Denken Gottes, an das sie zu glauben lernten als Das Denken Gottes
als ein eigenes goettliches Denksubjekt (Sie durchschauen nicht das Konstruieren). Die Vaeter denken und sagen: Gott will es so haben... und meinen Gott wird es dann als eigenes Subjekt schon richten; ER wird barmherzig walten... 
Sie gestehen ihm ein eigenes Wirksubjekt zu und vertrauen darauf. Die Synode aber ist theologisch nicht NICHTS... sie ist "Gott lenkt... (die Familien)". Wie schon einst:
Es hat uns und dem Heiligen Geist gefallen, dass...

[Ob das Aussage-System, die Synode mit vielen vielen alten Mitra's und alten in der Religion verwurzelten Maennern und von Rom finanzierten Stuehlen - faehig ist, zeitgemaesse Aussagen zu machen, dieses System wird nicht hinterfragt; im Gegenteil
als modern ausgegeben, zeitgemaess.]
Aber Gott hat eben schon immer kulturbedingt gesprochen. Er spricht armselig-menschlich... die Tragoedie ist, dass wir im DAMALS sitzen geblieben sind (dualistisch) und die Subjekt-Integration zwischen Gott und Mensch nicht zu denken wagen, geschweige denn zu ueberdenken.

Es offenbart sich hier ein bekanntes pastorales Problem, das wir von "der Bibel in der Predigt" her kennen. Der Pfarrer weiss, dass die Jungfrau Maria nicht medizin-biologisch begutachtet wurde. Jhre "Jungfraeulichkeit" ist nicht reduktionistisch - im Gegenteil: human -offen: Gott in Gabriel fraegt, ob der Mensch mitmacht und Gott einst ganz Mensch werden koennte (Subjekt-Identitaet). Und Maria - zwar erschrocken aber nicht vergewaltigt - antwortet JA (nur so, in der Subjekt-Identitaet, gibt's Erloesung und Heil und Lebensfuelle). 
Aber inzwischen stirbt der Glaube des einst Frommen, weil er medizin-biologisch nicht ueber die Runde kommt. Er meint, der Pfarrer meine es auch biologisch...

Das Thema der Inkarnation wird uns nicht in Ruhe lassen...   spaeter wieder ein Versuch.


Dienstag, 20. Oktober 2015

Der Mensch denkt - Gott lenkt (03)

Bem 01) Am 20.10.15 / 03h - 05h hat's in Orjiwarongo geregnet !!!   Alleluja
Bem 02) Als der Glaeubige ueber den Glauben stolperte sagte Gott: "sorry".
        Der Glaeubige gab zurueck: "Keine Entschuldigung; bist Du doch die Grundursache".
Bem 03) Unser Papst vereinfacht Vieles:
         zB. Die Vernichtung der Abtreibungs-Suende (durch erleichterte Vergebung)
         zB. Die Vernichtung der Ehe (durch einen einfacheren Ehe-Nichtigkeitsprozess)
         zB. Die Vernichtung des veterinaerbiologischen Dogmas (Sex = Fortpflanzung)


3. heute NEU
Doch, das Dogma vom lenkenden Herrgott koennte heute auch anders, neu gedacht werden: Wenn der Herrgott schon lenkt, dann tut er das nicht mehr unabhaengig vom menschlichen Denken sondern Er denkt im Denken des Menschen das Lenken. Gott ist auch im Denken (Brain / Fleisch) inkarniert. Der Herrgot denkt und lenkt durch das Denken und Lenken des Menschen (Genitivus subjektivus!!!). Der Mensch denkt und lenkt und gerade darin kann und darf die Lenk-Macht Gottes gesehen werden. Gott im Menschen oder : Gott hat (zum denken und zum lenken) kein eigenes Hirn und keine eigenen Haende, es sei denn unsere. Aber eben nicht absolutistisch, nicht diktatorisch, nicht allmaechtig und allwissend sondern eben "inkarniert" und das heisst: aufgesplittert, wie spruehende Funken, fragmentiert. Dafuer waere Jesus ein sehr viel sagendes Beispiel. 
Heute wechseln wir vom dualistischen Mensch-Gott denken (2 je eigene Subjekte) zum integrativen Mensch-Gott denken (Gerade dazu war zB die grosse Heilige Theresa von Avila  vor 500 Jahren noch nicht faehig! und die meisten Heiligen bis heute ebenfalls...): Das Subjekt Gott ist im Menschen nicht nur zuhause sondern im Menschen aufgehoben; besser: in den Menschen hineinverdunstet (wie der Tautropfen in die Tagesluft): in sein Ahnen, Empfinden, Sehen- und Hoerendes-Denken, Fuehlen, Reden und Tun. Jesus koennte gesehen werden als ein wichtigster Meilenstein, ein Durchbruch des integrierten Denkens: Am aus-gebildeten Phaenomen Jesus wird erkannt, gezeigt, offenbart, wie der einst lenkende Gott "beginnt" (immer im Hier + Jetzt) oeffentlich menschlich zu denken und zu lenken....

Ja, der Mensch denkt (fragmentiert) und denkend ahnt er, dass ein geheimer Gott ihn herausfordert den inkarnierten Herrgott (fragmentiert) zu denken und dass alle Menschen miteinander das "hier + jetzt - Denken Gottes" zu repraesentieren haben; es zum 
 Vorschein bringen moegen, es zur Wirklichkeit werden-lassen duerfen. 

Freitag, 16. Oktober 2015

Der Mensch denkt - Gott lenkt. (02)

Bem 01) Hat sich die Family-Synod in Luft aufgeloest ???
Bem 02) Mrs. Simone Curau, vielen Dank fuer den Hinweis  www.feinschwarz.net
               ein neuer  theologischer Blog / Ich werd' darin stoebern geh'n.

Bem 03) In meinem schattigen Buero ist jetzt um 17h noch immer 31 grad.

Diese wunderbare religioese Volksweisheit hat uns eingetrichtert denkend zu glauben:
Hier der Mensch der denkt (und eben auch beim Glauben denken soll !!! mehr denn je !!!
)
Dort der Herrgott, der (wie fromm geacht) lenkt. Wie weit die beiden aktiven Subjekte 
(der denkende Mensch und der lenkende Gott) manchmal voneinander entfernt sind oder sich annaehern, gleicht der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, was uns die Jahreszeiten bescheert. Gott ist wie die Sonne, wir Menschen wie die Erde; eben irdisch. Diese alte dualistische Vorstellung: Hier der kleine Mensch, total abhaengig, ein Bettler geworden, zwischenhindurch mal klar denkend, dort der grosse Gott, der Geber aller Gaben, der Lenker aller Wege - geht nun bankrott.
Wie kommt es zu einer NEUEN ERDE und einem NEUEN HIMMEL ? Was ja im Christentum auf dem Programm steht und der Herrgott auch selber sagt: siehe ich mache alles neu...



2. HEUTE.
Der lenkende Herrgott hat in Jesus am Kreuz sein Versagen demonstriert, trotz der apostolischen Theorien, die diesen Kreuzestod und IHN als Lenker zu rechtfertigen suchen. Inzwischen hat "der lenkende Herrgott" einen andern Weg gefunden, Verstaendnis zu erlangen. Der denkende Glaeubige kam angesichts der Jesus-Erfahrung auf die Idee der INKARNATION.

Das Christentum hat schon recht frueh in seiner denkenden Reflexion das Phaenomen der Inkarnation aufgegriffen. Schon der Ev-Mk 1.1 nennt Jesus: einen Sohn Gottes; schon die Mt-Epiphanie-Erzaehlung (2.1-12) stimmt inkarnatorisch; die Lk-Kindheitsgeschichte 1 + 2
tendieren darauf, was dann Johannes wagt deutlich zu sagen: Das Wort ist Fleisch geworden...  volkstuemlicher: Der Herrgott ist Mensch geworden.
Und nun durchzieht die Kirchengeschichte die denkende Suche nach dem Inkarnations-Verstaednis. Wie geht die Inkarnation? Ist der Herrgott in seiner Schoepfung, im Kosmos immer schon inkarniert? Oder relativ spaet erst seit Jesus Christus? Als das humane Bewusstsein sich entwickelte, daemmerte es dann beim Menschen ahnungshaft: dass da ein Gott schwebt?(Geheimnisvolle Kraefte zu Hauf, irgendwo oder dahinter oder jenseits oder inseits oder...) Und siehe da: Die Denkfaehigkeit hat sich dieses Phaenomens "Gott" angenommen: Religionen entstanden; der Mensch hat sich Gott ausgedacht, reichlich ausgeschmueckt: grossartig und in allen Kulturen verschieden. Nicht nur die Idee "Gott" wurde gedacht und ausgemalt und projeziert sondern auch "Gott an und fuer sich": Gott das "absolute Sein". Und spaeter wurde IHM zugestanden, dass ER sich offenbart, weil man vergass dass der Mensch IHN definierte.
Und als die von Jesus angestachelte Frage auftauchte: wie ist denn das absolute Sein inkarniert, gab's drei Antworten: a) Alles ist Gott (pantheistisch); b) Gott der Vater, Gott als Heiliger Gesit und Gott in Jesus c) Gott ist in allem und alles ist in Gott (pan-en-theistisch /
was schon Paulus angedeutet hat). Die Dreifaltigkeit Gottes wurde zum Kompromiss: Gott das Absolute, der Heilge Geist sein Wirken,und Jesus seine Inkarnation.
Aber die philosophische Frage: muss der Hergott seinsmaessig als eigenes Subjekt neben dem Subjekt Mensch oder Kosmos gesehen werden, musste seit je eindeutig mit Ja beantwortet werden. Es ist noch kaum moeglich zu denken, dass Gott sich total in Seine Schoepfung hineinverloren hat, hinein-verdunstet ist. Totale Inkarnation. Volkstuemlich ist Gott ein Drittel Mensch geworden, ein Drittel Vater-Gott und ein Drittel Wehender Geist.
Eine totale Inkarnation Gottes zu glauben und zu denken - das ist noch fuer viele Christen zuviel verlangt. Das geht theologisch theoretisch noch nicht und schon gar nicht pastoral-theologisch praktisch. Da schwimmen wir noch im "DAMALS".                       Fstg folgt



Sonntag, 11. Oktober 2015

Der Mensch denkt - Gott lenkt,

Bemerkung 01) Sorry! Seit der Eroeffnung der Family-Synod 2015 hab' ich diesbezueglich NICHTS mehr gehoert. Bin ich zuweit weg? Hat der Vatikan eine Info-Sperre verhaengt? Ist die Irrelevanz der Synode 15 angezeigt?

Bemerkung 02) Seit Paulus ueber Luther bis Papst Francis haben wir im Christentum die theologische Gottes-Auffassung vom christlich-theistisch-trinitarischen Gott als Haupt- stroemung. Dann gab es ein theologisches Erdbeben [Lissabon 1655 - Nietzsche ca. 1888 - Paul Tillich 1965] und seither gibt es eine starke Stoemung, die fraegt: Welchen Gott beten wir denn nun an? Natuerlich den Einen? Dabei durchzieht die Botschaft von der Inkarnation Gottes die christliche Theologie wie ein roter-brennender Faden. Heute ist 

die Frage: wie gehen der theistische Gott und der inkarnierte Gott zusammen?
THEOLOGIE: "Sprechen ueber Gott". Meta-THEOLOGIE: "Ueber welchen Gott?"


Woher nur erhielt ich diese religioese Volksweisheit und zwar so, dass sie mir bis ins Mark floss...  Wahrscheinlich von meinem Elternhaus und dann von der religioes katholischen Urner-Umgebung bestaetigt. Alle glaubten so. Auch dann im Gymi, im 
Semi und dann auch in der kirchlichen Pastoral... bis heute !
Zugut kam mir, dass ich schon von frueher Kindheit an den Herrgott eher als gut, liebevoll kennenlernte. Natuerlich konnte er boese sein, strafen, sich raechen - aber so sagten sie: das sei nicht sein Grundzug. Grundsaetzlich liebt der Herrgott die Menschen,er hat ja auch einen Erloeser geschickt, den Heiligen Geist  ausgegossen, die Beichte zugelassen, sich ein Volk auserwaehlt, und heute: Gott ist barmherzig etc...
Aber wenn die Menschen nicht mitmachen wollen - soll man sie etwa zum Guten zwingen? Natuerlich wurde der Herrgott auch erzieherisch eingesetzt: wenn... dann! Wenn du nicht gehorchst straft er dich (im schlimmsten Fall mit der Hoelle), wenn du gehorchst belohnt er dich (im besten Fall mit dem Himmel). Dieser aktive liebevolle Gott lenkt (auf allen Seinen unerforschlichen Wegen).

1. DAMALS.
Dieses religioese Dogma war ein wirklicher TROST. Wenn etwas schief ging: Gott wird es lenken; und seine Allmacht lenkt alles zum Guten. Nicht nur in meinem Leben sondern auch im Volk, in der Kirche gar und auch in der Welt. Er lenkt die Sterne und die Atome. So kann man gut schlafen: Schreckliches ist passiert, Unheil droht, keine Loesung in Sicht - aber "schlussendlich" Gott wird alles zum Guten lenken, wenn nicht jetzt, dann am Juengsten Tag (spaetestens nach 4.5 Milliarden Jahren, wenn unser Sonnensystem kollabiert). So ein vertauensvolles Nachtgebet ist Gold wert, psychisch und physisch!

Das Dogma vom lenkenden Gott war immer auch eine DEMUTS-Erziehung. Wenn etwas nicht nach meinen oder unseren Plaenen ging, unser Denken hatte versagt. Gott ist eben goesser als unser Denken (sogar dann, wenn wir IHN denken !!!). Unser Denken ist fragmentiert, halb-dunkel, ego-besessen, veraltet, kurzsichtig (d.h. "bedingt") ...
Denken ist schon recht, aber recht denken, das koennen wir Menschen noch nicht. Dazu braucht es Uebersicht und mehr... Der Herrgott weiss alles; wir aber haben nur kulturell-ich-bezogenes Teilwissen, und manchmal sind wir denkmuede, wenn nicht gar denkfaul. Wir geben zu: unser Denken ist 
fragmentarisch und einem starken Regulativ unterworfen; wir werden demuetig und freuen uns, dass der Herrgott lenkt (dadurch ist unsere Schwaeche kompensiert).

Der Glaube an den lenkenden Herrgott wirkte oft auch als MAHNUNG: Sei vorsichtig in deinem denkenden Urteil. Dein sinnen-verhaftetes Denken ist vielen Taeuschungen ausgesetzt. Denken ist nicht alles: es gibt auch das Erahnen, Empfinden, Erfuehlen, 
das risikobehaftete Wagen. Und entdecke: wie verschieden wir Menschen denken...  und manchmal sturrsinnig recht behalten wollen oder wir stellen oft fest: unser Denken ist krankhaft. Der Mensch denkt... und wieviel Unheil hat er dadurch angerichtet, teils ohne es zu merken; Gottseidank auch viel Grosses geleistet. Es ist wahrlich ein Fortschritt, dass wir think-thanks haben, wo Menschen gemeinsam denken - aber: es bleibt dabei: unser Denken ist reduziert - Gottseidank: Gott lenkt. Und dieses Denken, dass Gott lenkt, erlaubt es uns auch persoenlich und kirchlich unsere "Lenk-Wuensche" ihm demuetig vorzutragen.

Eine alte religioese Volks-Weisheit - fast wie ein Dogma - spendet TROST, erzieht zu DEMUT und MAHNT zu Gott-Vertrauen - bis zum heutigen Tag 2015.




Mittwoch, 7. Oktober 2015

Ein verpasster SKANDAL: 600 + 22 + 1

Der beruehmte CH-Journalist Fr. Walter Ludin hat in der SKZ 37 / 2015 den Ordenstag der
VOS (Vereinigung der hoeheren Ordensobern der CH) informativ beschrieben. Der Kardinal Joao (Vatikan-Chef aller Orden: 1 Million Leute, 3000 Gruppen) kam auf Besuch. 600 Ordens-Leute (eine unerhoehrte Konzentration von "Gott-geweihtem Leben") erlebten einen
eindruecklichen Tag...  und niemand protestierte. WARUM ???

A) In freier Rede wuerdigte der Kardinal die Orden und Bewegungen als Zeichen von 
"Gott- geweihtem Leben" und er sah sie als Ergaenzungen und nicht als Konkurrenz; 
er gab Ermutigung (trotz jaehrlich 3000 Austritten).
Meine FRAGE: Warum gehoeren die sakramentalen Familien nicht dazu? - die fuehren eben offiziell kein "Gott-geweihtes Leben"!? cf. ANFRAGE an die Synode 2015: Sakrament der Lebensgemeinschaften in Blog www.vic-hs-leu.blogspot.com 
Die Communitaet Don Camillo (eine reformierte Familiengemeinschaft) wurde als Vorbild vorgestellt - es gibt sie bereits, die Gott-geweihten LG's.

B) Der Kardinal warnte vor dem Kapitalismus-Virus... Bankkonto oder goettliche Vorsehung.
Meine FRAGE: Muss das als Gegensatz gesehen werden? cf. "Das Geluebde des universalen gewinnbringenden Teilens" statt ARMUT im Blog: Vic: "Gott-geweihtes Leben in Frage gestellt".

C) Der Kardinal verteidigte die kontemplative "Klausur" (Aus- oder Abgrenzung).
Meine FRAGE: Wenn Gott wirklich in den realen Menschen begegnet und nicht in der frommen Einbildung der Seelentiefe, dann kann die Klausur als eine Erfindung Satans gesehen werden. Kann Papst Francis das Ordensleben re-formieren?

D) Abt von Sury erwaehnte: "Ordensmaenner werden Bischoefe"; gefaehrliches Charisma.
Meine FRAGE: Wo gehen denn nun "arm + gehorsam + keusch" hin? Werden sie nun auf die Welt-Priester fordernd konzentriert? cf. Geluebde der ehrlichen Ko-operation.


E) Beim oekumenischen Heiligen Bruder Klaus wurde auf die Eucharistie verzichtet.
Der Grund: weil auch Mitglieder von nicht-katholischen Gemeinschaften zum Gottesdienst eingeladen waren. Dafuer gab's persoenliche Zeugnisse (was die Eucharistie ja nicht ist?)
Meine FRAGE: Ist das nun die neue Oekumene von Rom diktiert? Weitgehender Verzicht auf die Eucharistie - anstatt sie alle vor dem Kardinal und allen "Gott-Geweihten" ernsthaft
einzuladen das Brot des Lebens zu empfangen. Das waere ein heilsamer roemisch kirchlicher SKANDAL! Er wurd prophetisch verpasst...