Den Reichtum finden + teilen (Schatz)
im Zusammenarbeiten jedes Einzelnen (Perle) durch ein allumfassendes
Beziehungs-Netz (Fisch).
1. Dieser Mt-Text ist eine Ankuendigung, eine Versicherung, eine Deklaration.
Er besagt: Gluecklich, gesegnet jene, die Mt-13.44-52/17A/30072017 verstehen.
Die heutige Botschaft ist eine aktuelle Klaerung, wie (in heutiger Sprache) "Fuelle
des Lebens fuer alle (FLfA) verstanden werden sollte - oder (in einer morgigen Sprache) "wie der gegenseitig gehaeufte Reichtum fuer die ganze Menschheit" (alle) begriffen
werden kann" (gsgRfA) - oder (in einer 2000 Jahre alten Sprache) wie das "Koenigreich Gottes" (KG) zu interpretieren ist. Damit wird jeder echte Gelehrte, der an der Verwirklichung von FLfA arbeitet, gleichsam ein Administrator, der die Erfahrungen des Lebens zugunsten dieses Projekts einbringt.
2. Es geht also heute um ein wirkliches Verstehen. Die 2000 Jahre alte Botschaft von JvN, aufnotiert von Evv, dass ER um der FLfA kam, muss ins Verstaendnis der Leute von 2017 umgesetzt werden. Denn: "kluges handeln setzt verstehen voraus".
3. Es geht um den Inhalt von FLfA / gsgRfA / KG. Diese Worte sind wie Flaschen, wie
Verpackung, wie PIN, wie der Code, wie Passwort...
INHALT dieser Botschaft:
A) Die FLfA / gsgRfA / KG ist zuerst zu verstehen als ein grossartiges smartes intensives Engagement, eine Verpflichtung, eine Pflicht, eine Unterschrift...
B) Dann kommt zweitens: dieUnterschrift unter die Verpflichtung des ausdauernden
Suchens, Erforschens, Findens... Jedes Engagement und jedes Suchen setzt Entscheidung voraus; du musst ungefaehr eine Ahnung haben, ev. ein Wissen und Verstehen und sogar Lust darauf... bevor du "gehen-suchen" kannst. Du musst Priori-
taeten setzen: gemaess Ev-Mt "verkaufen um das Beste zu kaufen" !!! Das ist eine Methode, eine Strategie... und genau diese Strategie muss man sich aneignen, wenn's
um FLfA geht.
C) Also um was geht's denn ?
Himmel (KG) / FLfA / gsgRfA ist eine entschiedene Vor-Gegebenheit, die im suchenden Engagement den totalen Reichtum erwirbt (Schatz) ! die goldige Einzigartigkeit praesentiert (Perle) ! die lebendige Vielfalt der Beziehungen aktualisiert (Fisch) !
Es geht konkret fuer die "Religioesen" auch darum, das Geluebde der Armut in das Geluebde des Reichtum-Teilens (Schatz) umzuschmelzen. Den einfachen Gehorsam in das aufmerksame Zusammenwirken zu erweitern (Perle) und die singulaere Keuschheit in den Reichtum der Beziehungen (Fisch) zu verlebendigen.
Das waeren von Ev-Mt sanft angemahnte Schritte der Kirche im Projekt FLfA / KG !!!
Das Problem: FLfA / gsgRfA / KG ist gegeben wie "Brot + Wein"; statt nun im Empfang
die Gabe (das Projekt FLfA) sich tatsaechlich anzueignen verfallen sie ins "betteln" pls gib uns... und schieben die Arbeit dem Allmaechtigen zu.
Wer Mt 13 recht versteht ist auf dem rechten Weg gluecklich zu werden, wer nicht versteht
wird ungluecklich.
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Mittwoch, 26. Juli 2017
Dienstag, 18. Juli 2017
zur Sprache bringen
den Ton finden: Wir glauben... Ich glaube...
Das "Glaubensbekenntnis" ist eine Art den Glauben zur Sprache zu bringen. Das tut seit dem Beginn das Christentum; die Gemeinschaft und der Einzelne. Das "ICH im WIR und das WIR im ICH" stehen in einer fruchtbaren Spannung oder in einer verzehrenden Diskrepanz. Die Sprache ist ein gemeinsamer Nenner, auf den die Gemeinschaft und
der Einzelne sich hoffentlich einigen koennen... Die gemeinsame Spachfindung ist also
ein entscheidender Akt in den Einheits-Bemuehungen. Daneben gibt es die Anerkennung der nicht verstandenen Fremdsprache und als harte Arbeit das Erlernen der so fernen fremden Sprachen.
Alle 3 Wege sind im Credo gangbar... aber sie sollten gegangen werden.
Weil ich in dieser Welt - so wie sie nun mal ist -
zur Gemeinschaft der Gottglaeubingen gehoeren will,
hab' ich mich selbst-bewusst entschieden:
a) dass es den Einen Gott gibt; und dieser Gott, als das All-Heilige Geheimnis,
fuer mich die allumfassendste Wirklichkeit ist.
b) So lasse ich den Heiligen Geist in Liebe alles erwirken:
Kosmos, Himmel und Erde, Natur und Technick, Bewusstsein und alle seine Erkenntnisse
bis zum Selbst-Bewusstsein aller Menschen mit ihrem Erleben und den Erfahrungen von
Freud und Leid im Gesamt der Evolution.
c) In diesem Entfaltungs-Prozess sehe ich auch Jesus Christus,
der sich als eine humane Vergegenwaertigung Gottes fuer viele erwiesen hat.
d) Er zeigt seinen Nachfolgern den Weg in die Fuelle des Lebens fuer alle.
e) In diesem Neuen Menschen sehe ich Gottes Geist am Werk,
der alle Menschen herausfordert zur Lebensgestaltung in Einheit und im Frieden.
f) Den Gott Jesu und seinen Geist moechte ich dankbar feiern in Gemeinschaft
zusammen mit den Heiligen, vor Ort in jener Kirchen-Gemeinschaft, in der ich mich
beheimatet weiss: Wo Brot und Wein geteilt und das Leben und Sterben gefeiert wird.
g) Amen - so sei es denn entschieden - wieder am Fest meines Geburts-Tages.
Freitag, 14. Juli 2017
Wo der Geist Gottes zuhause ist.
fruchtbare Erde - farbige Blumen
Der Saemann saet die Saat... wie werd' ich fruchtbarer Acker-Boden ? (Mt. 13.1-9)
Es gibt die Vision (Rom 8.9,11-13), dass der Geist Gottes sein zuhause im Menschen hat.
Ich lass Dich wirken Gott auf der langen Reise in mich selbst
und auf dem Trip zu all den Andern.
Ich lass Dich wirken Gott, befreit von Dir und den Erwartungen an Dich.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Andern mit all den Phantasien, die Dich bedraengen.
Ich lass Dich wirken Gott in all dem Schoenen und dem Guten, in Freud und Leid,
in den Erfindungen und im Versagen.
Ich lass Dich wirken Gott im ganzen Kosmos, in den Sternen, im Atom;
mit all den Erscheinungen, die Dich offenbaren.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Streitereien, in allem Glueck und Ungelueck,
im Frieden und im Krieg, in allen Lustbarkeiten.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Kuensten und in allen Spielereien.
Ich lass Dich wirken Gott in allem was an Zukunft kommt, in allem was an Erinnerung
vergeht, im auf und ab der Evolutionen.
Ich lass Dich wirken Gott und bring mich in - mit Herz und Hand -
bring mich in - ins Spiel der Kraefte -
neugierig was gelingt, wenn ich Dir - zur Verfuegung bin.
Der Saemann saet die Saat... wie werd' ich fruchtbarer Acker-Boden ? (Mt. 13.1-9)
Es gibt die Vision (Rom 8.9,11-13), dass der Geist Gottes sein zuhause im Menschen hat.
Ich lass Dich wirken Gott auf der langen Reise in mich selbst
und auf dem Trip zu all den Andern.
Ich lass Dich wirken Gott, befreit von Dir und den Erwartungen an Dich.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Andern mit all den Phantasien, die Dich bedraengen.
Ich lass Dich wirken Gott in all dem Schoenen und dem Guten, in Freud und Leid,
in den Erfindungen und im Versagen.
Ich lass Dich wirken Gott im ganzen Kosmos, in den Sternen, im Atom;
mit all den Erscheinungen, die Dich offenbaren.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Streitereien, in allem Glueck und Ungelueck,
im Frieden und im Krieg, in allen Lustbarkeiten.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Kuensten und in allen Spielereien.
Ich lass Dich wirken Gott in allem was an Zukunft kommt, in allem was an Erinnerung
vergeht, im auf und ab der Evolutionen.
Ich lass Dich wirken Gott und bring mich in - mit Herz und Hand -
bring mich in - ins Spiel der Kraefte -
neugierig was gelingt, wenn ich Dir - zur Verfuegung bin.
Dienstag, 4. Juli 2017
Thomas im Durcheinander
Der Ev Joh hat uns eine mutige Thomas-Skizze hinter-
lassen (John 20.24-29). Dieser Apostel ist einer jener
Mutigen, der es wagt der Jesus-Bewegung klar zu
verstehen zu geben: Ich glaub' euch nicht !
Das ist ein eindeutiges Votum fuer die Vernunft und
gegen religioese Schwaermerei.
People, wenn ihr so wunderbare Dinge sagt wie zB:
"Jesus ist gegenwaertig" etc...
dann bitte gebt irgendwie Beweise.
Dieser Jesus ist ja nicht ein Niemand.
Seine Existenz ist ueberpruefbar, denn ER hat
ein klares Profil: Er ist verwundet, gekreuzigt...
und das sind klare eindeutige Engagement-Beweise.
Wenn ich die Wunden beruehre, also die Beweise
seines Engagements...
dann "glaube" ich an seine Gegenwart.
Wie sehen die blutenden Herzwunden Jesu, die Thomas nun beruehren soll im
spezifischen Zeitraum des Ev Joh aus ? Und fuer uns 2017: Wie sehen die
Engagement-Wunden des gebrochenen Leibes Jesu, die wir beruehren koennten
heute aus - so dass wir glauben koennten an seine befreiende Gegenwart ?
Der Apostel Thomas in der Skizze des Ev Joh lehrt uns:
1. Habt den Mut zuerst einmal NICHT zu glauben.
2. Fraegt stets nach Hinweisen / Beweisen (wieder wichtig im Zeitalter der fake-news)
3. Die Engagement - Wunden sind hervorragende Beweise fuer die Gegenwart Jesu -
sie gelten in einigen Zeitraeumen bis heute.
4. Der Ev Joh weiss aber auch... es gibt auch einen "glauben" an die Gegenwart Jesu
ohne Wunden-Beruehrung, ohne Engagement-Beweise...
Ist diese Utopia schon erlebbar ? "glauben" wie Liebende - jenseits der Machtspiele -
jedenfalls fuer einen Moment im Hier + Jetzt.
5. Es gibt viele Hinweise auf die Gegenwart Jesu: zB. der eucharistische Glaube;
die spielenden Kinder; die Dank- und Jubel-Feste... aber eben auch die Wunden
des befreiend-einenden Engagements.
lassen (John 20.24-29). Dieser Apostel ist einer jener
Mutigen, der es wagt der Jesus-Bewegung klar zu
verstehen zu geben: Ich glaub' euch nicht !
Das ist ein eindeutiges Votum fuer die Vernunft und
gegen religioese Schwaermerei.
People, wenn ihr so wunderbare Dinge sagt wie zB:
"Jesus ist gegenwaertig" etc...
dann bitte gebt irgendwie Beweise.
Dieser Jesus ist ja nicht ein Niemand.
Seine Existenz ist ueberpruefbar, denn ER hat
ein klares Profil: Er ist verwundet, gekreuzigt...
und das sind klare eindeutige Engagement-Beweise.
Wenn ich die Wunden beruehre, also die Beweise
seines Engagements...
dann "glaube" ich an seine Gegenwart.
Wie sehen die blutenden Herzwunden Jesu, die Thomas nun beruehren soll im
spezifischen Zeitraum des Ev Joh aus ? Und fuer uns 2017: Wie sehen die
Engagement-Wunden des gebrochenen Leibes Jesu, die wir beruehren koennten
heute aus - so dass wir glauben koennten an seine befreiende Gegenwart ?
Der Apostel Thomas in der Skizze des Ev Joh lehrt uns:
1. Habt den Mut zuerst einmal NICHT zu glauben.
2. Fraegt stets nach Hinweisen / Beweisen (wieder wichtig im Zeitalter der fake-news)
3. Die Engagement - Wunden sind hervorragende Beweise fuer die Gegenwart Jesu -
sie gelten in einigen Zeitraeumen bis heute.
4. Der Ev Joh weiss aber auch... es gibt auch einen "glauben" an die Gegenwart Jesu
ohne Wunden-Beruehrung, ohne Engagement-Beweise...
Ist diese Utopia schon erlebbar ? "glauben" wie Liebende - jenseits der Machtspiele -
jedenfalls fuer einen Moment im Hier + Jetzt.
5. Es gibt viele Hinweise auf die Gegenwart Jesu: zB. der eucharistische Glaube;
die spielenden Kinder; die Dank- und Jubel-Feste... aber eben auch die Wunden
des befreiend-einenden Engagements.
Dienstag, 20. Juni 2017
Oise Gott isch ae luschtigae...
Everyone is Pilot... of his own fly...
Everyone shapes the world
with the own eyes...
Er lat sich is Haertz ine luege: diae Offaeheit isch fuer ues "Offebaarig"
(und so wuesset mier daenn wiae de Herrgott isch).
Wir sind Hr. Pastor R. Diethelm dankbar fuer seinen "Blickdienst". Er gibt den "Heiliger
Bimbam-Leser/innen" im "Blick am Abend" (kurz vor dem Sonnenuntergang) eine erste gaengige vorlaeufige Ahnung von Christentum. Fuer viele vielleicht eine Not-portion.Und
da die Christliche Lehre heutzutage fuer viele ausser Sicht geraten ist, wird "Heiliger Bimbam" zum knappen RU.
Blick-Theologie ist wie Blick-Welt: das was ich gerade sehe und hoere ist denn auch schon die Wirklichkeit; das Bluemchen das ich sehe. Ob es plastic ist oder natuerlich,
ob es Wurzeln hat und Zukunft, ob es Freude, Geld oder Ehre gibt, ob es Einbildung oder Epiphanie ist... all das kommt eventuell spaeter zur Beachtung.
Beim Herrgott ist es unabdingbar, dass die Weite und Tiefe offen bleibt - sonst stirbt die Religion an einer Ueberdosis von unglaublicher Oberflaechlichkeit. Wenn Gott ein totales Geheimnis-Ereignis ist, wie kann sein Herz eingesehen werden? Ist es nicht so, dass der Mensch sich einbildet ins Herz Gottes zu sehen und beim Sehen eben das sieht, was sein Gehirn zu konstruieren vermag? Das ist doppelte Einbildung: Als ob Gott ein Herz haette
und dann noch ein einsehbares! Aussagen, wie Gott eigentlich ist, werden in allen Religionen gepflegt... und die meisten meinen, Gott habe es den Menschen selbst verraten, wie er sei. Ist es nicht so: dass der Mensch seinen Goettern die eigenen Worte ans Herz legt und dann,um sein Wort als goettlich auszugeben, sagt: Gott selbst habe sie gesprochen? Damit wird das Wort sakrosankt, immun - vor allem, wenn dann noch die Erklaerung behauptet: da seien keine Zweideutigkeiten und keine Verstaendnisvielfalt zulaessig. Das Menschenwort wird eindeutig goettlich. Damit inthronisiert sich der Mensch. Er bestimmt Himmel und Erde. Damit waeren wir angekommen bei der leider noch immer von den Religionen verleugneten Realitaet. Nur wenn der Mensch darauf verzichetet, goettlich gesicherte Aussagen ueber Gott zu machen, bleibt das Geheimnis-Ereignis gewahrt.
Der Mensch darf Mensch bleiben, wenn er es wagt, Gott zu denken und dabei weiss, dass er der Mensch es ist, der Gott menschlich denkt. Das Fragment steht zu seiner Fragmentierung. Wuerde Moses, Isaias, Amos, Jesus und die Kirche dazu stehen? Die menschliche Behauptung: "Gott sagt" bedeutet: Ich wage es, dieses Sagen als goettlch zu deklarieren, weil ich meine, dieses Sagen komme der Schoepfung und der Menschheit zugute. Solche mutige riskante Deklarationen erwarten wir von den Propfete.Sie weisen uns den erloesenden Weg in die letztlich unbekannte Zukunft und bewahren fuer uns Gott als Geheimnis-Ereignis. Die Innenschau des Herzens Gottes ist sehr sehr menschlich. Und wenn ER denn spricht, dann spricht ER alle Sprachen.
Everyone shapes the world
with the own eyes...
Er lat sich is Haertz ine luege: diae Offaeheit isch fuer ues "Offebaarig"
(und so wuesset mier daenn wiae de Herrgott isch).
Wir sind Hr. Pastor R. Diethelm dankbar fuer seinen "Blickdienst". Er gibt den "Heiliger
Bimbam-Leser/innen" im "Blick am Abend" (kurz vor dem Sonnenuntergang) eine erste gaengige vorlaeufige Ahnung von Christentum. Fuer viele vielleicht eine Not-portion.Und
da die Christliche Lehre heutzutage fuer viele ausser Sicht geraten ist, wird "Heiliger Bimbam" zum knappen RU.
Blick-Theologie ist wie Blick-Welt: das was ich gerade sehe und hoere ist denn auch schon die Wirklichkeit; das Bluemchen das ich sehe. Ob es plastic ist oder natuerlich,
ob es Wurzeln hat und Zukunft, ob es Freude, Geld oder Ehre gibt, ob es Einbildung oder Epiphanie ist... all das kommt eventuell spaeter zur Beachtung.
Beim Herrgott ist es unabdingbar, dass die Weite und Tiefe offen bleibt - sonst stirbt die Religion an einer Ueberdosis von unglaublicher Oberflaechlichkeit. Wenn Gott ein totales Geheimnis-Ereignis ist, wie kann sein Herz eingesehen werden? Ist es nicht so, dass der Mensch sich einbildet ins Herz Gottes zu sehen und beim Sehen eben das sieht, was sein Gehirn zu konstruieren vermag? Das ist doppelte Einbildung: Als ob Gott ein Herz haette
und dann noch ein einsehbares! Aussagen, wie Gott eigentlich ist, werden in allen Religionen gepflegt... und die meisten meinen, Gott habe es den Menschen selbst verraten, wie er sei. Ist es nicht so: dass der Mensch seinen Goettern die eigenen Worte ans Herz legt und dann,um sein Wort als goettlich auszugeben, sagt: Gott selbst habe sie gesprochen? Damit wird das Wort sakrosankt, immun - vor allem, wenn dann noch die Erklaerung behauptet: da seien keine Zweideutigkeiten und keine Verstaendnisvielfalt zulaessig. Das Menschenwort wird eindeutig goettlich. Damit inthronisiert sich der Mensch. Er bestimmt Himmel und Erde. Damit waeren wir angekommen bei der leider noch immer von den Religionen verleugneten Realitaet. Nur wenn der Mensch darauf verzichetet, goettlich gesicherte Aussagen ueber Gott zu machen, bleibt das Geheimnis-Ereignis gewahrt.
Der Mensch darf Mensch bleiben, wenn er es wagt, Gott zu denken und dabei weiss, dass er der Mensch es ist, der Gott menschlich denkt. Das Fragment steht zu seiner Fragmentierung. Wuerde Moses, Isaias, Amos, Jesus und die Kirche dazu stehen? Die menschliche Behauptung: "Gott sagt" bedeutet: Ich wage es, dieses Sagen als goettlch zu deklarieren, weil ich meine, dieses Sagen komme der Schoepfung und der Menschheit zugute. Solche mutige riskante Deklarationen erwarten wir von den Propfete.Sie weisen uns den erloesenden Weg in die letztlich unbekannte Zukunft und bewahren fuer uns Gott als Geheimnis-Ereignis. Die Innenschau des Herzens Gottes ist sehr sehr menschlich. Und wenn ER denn spricht, dann spricht ER alle Sprachen.
Sonntag, 11. Juni 2017
Eine christl. Zs-Schau
Der Mensch empfaengt und bietet an...
Samstag, 3. Juni 2017
Pfingsten: ende + anfang
saeen + spriessen + bluehen + verwelken
Das Ende kommt, wenn ein beruehmter, grosser Schauspieler aufgibt und sein Talent weitergegeben hat... das Drama geht zwar weiter... aber nun der Anfang kommt mit neuen Spielern, die oft versuchen den einstigen Meister noch zu uebertreffen, meistens aber zurueckbleiben. Die Nachfolger daher machen immer neue Anfaenge und die Vorfahren werden als Orientierung wichtiger denn je.
Der Weg, den Jesus Christus eingeschlagen hat den Geist Gottes zu verkoerpern, der geht weiter... aber diesen Weg kulturell in seiner spezifischen Eigenart zu praesentieren, das ist nun zu ende - und neue Menschen praesentieren stes anfaenglich nun je auf ihre eigene Art und Weise und je anders inkulturiert den Geist Gottes.
Ende + Anfang vermischen sich im Christentum wie abwesend und anwesend, machtvoll und ohnmaechtig, gut und boese, verloren und gefunden, ausgeschlossen und eingeschlossen, einig und zerstreut, vergeben und verhaftet.
Diese grossartige Polaritaet im Christentum , die sich dynamisch nach Balance sehnt und stets in die Pole stuerzt, dieses Hin + Her-Wiegen und Ausgleichen von Ebbe und Flut, von Bluehen und Verwelken, dieses Auf und Ab der Gezeiten, der Berge und der Gesellschaften und dann das Einanderfinden geradlinig und wieder ausufern in alle Richtungen... diese grosse kosmische Bewegung zwischen Anziehen und Abstossen, Naehe und Distanz, Liebe und Hass, Einheit und Vielheit - das ist der Beweis, dass das Ganze (der Heilige Gott) im Fragment (Mensch) zum Ausdruck kommt.
Sowie der Kosmos Verkoerperung Gottes ist, so ist Jesus in Tat und Wahrheit das menschliche Bewusstsein Gottes. Aber die bewusste Polaritaet von Leben und Tod ist auch sehr schmerzhaft sowie die Auferstehung bejubelt wird.
Jesus ist eine inkarnierte ins Bewusstsein gelangte Verkoerperung, Epiphany Gottes... und die wird an Pfingsten zum humanen Auftrag.
Wenn der heutige Christ faehig wird zu glauben (zu entscheiden) die Energy Gottes (Hl. Geist) ist ausgegossen am Wirken und dass es nun auf ihn und auf sie alle ankommt diese Energy auf eigenartige Art und Weise (wie einst JvN) ins Leben zu investieren, dann ist Pfingsten angekommen.
Und weil gerade das gut tut und irgendwie Freude macht, darum feiern wir.
Dienstag, 23. Mai 2017
Kosmische Himmelfahrt - Geheimniss der Entfaltung
Zur Meditation komponiert von Vic. Hs. Leu
A) Dar-Stellung: Samen + Erde
Wenn der Same nicht in die Ere faellt und nicht stirbt, dann bringt er keine Frucht.
Wenn die Erde den Samen nicht empfaengt, seinen Tod nicht zulaesst und sein Erwirken nicht mitbestimmt, dann gibt es keine Frucht.
B) Vor-Stellung: Geheimniss der Entfaltung.
Das Meer traeumt in seinem Strudeln, lechzt am Strand und wuetet in den Wellen,
gischt ueber den Felsen und verdunstet im All.
Das Samenkorn in der Erde erwartet den Sonnenstrahl, das Wasser...
und seine Bedeutung in der Entfaltung.
Die Knospe entfaltet sich zur Bluete... zur Frucht...
Die Sterne entstehen und vergluehen...
Der Mensch ahnt die Gnade im Leben und im Tod - und entfaltet sie zur Wirklichkeit.
Und Jesus Christus, die Wurzel, zieht sich zurueck, stirbt, verschwnidet, so dass die
andern Menschen Gelegenheit erhalten, den Geist Gottes auf je eigene Art zu entfalten.
C) In-Frage-Stellung. Neue Perspektive...
Himmelfahrt ist ent-faltete Antwort auf die frag-wuerdige Inkarnation.
Wenn Gott bereits stets all-gegenwaertig ist in Zeit und Raum,
dann gibt es keine Inkarnation und daher auch keine Himmelsfahrt.
Die ganze Dynamik verdunstet;
denn Gott hat sich schon laengst in seiner Kreation vergegenwaertigt.
Es geht also nur noch um die Epiphany: die Wirklichkeit des gegenwaertigen Gottes
soll human zum Vorschein kommen. Es geht um die bewusste humane Verkoerperung
des Geistes Gottes in Gottes Schoepfung zu der der Mensch eingeladen und heraus- gefordert ist. Gott ist immer schon kosmisch inkarniert - diese Tatsache aber soll human, zeitraeumlich kulturell, fragmentarisch proklamiert werden. Der inkarnierte Gott ist neuerdings: Himmel auf Erden und von daher entsteht die Neue Erde, das Reich Gottes unter den Menschen, die Lebensraeume , die Ggott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Damit wird Himmelfahrt Gottes" zum Eingehen Gottes in sein Eigenstes, den Menschen.
Wo Gott immer schon war, da soll ER auch anerkannt und gelebt werden.
Und wie kommen wir diesem Ansinnen auf die Spur ? In der Welt-Erfahrung.
A) Dar-Stellung: Samen + Erde
Wenn der Same nicht in die Ere faellt und nicht stirbt, dann bringt er keine Frucht.
Wenn die Erde den Samen nicht empfaengt, seinen Tod nicht zulaesst und sein Erwirken nicht mitbestimmt, dann gibt es keine Frucht.
B) Vor-Stellung: Geheimniss der Entfaltung.
Das Meer traeumt in seinem Strudeln, lechzt am Strand und wuetet in den Wellen,
gischt ueber den Felsen und verdunstet im All.
Das Samenkorn in der Erde erwartet den Sonnenstrahl, das Wasser...
und seine Bedeutung in der Entfaltung.
Die Knospe entfaltet sich zur Bluete... zur Frucht...
Die Sterne entstehen und vergluehen...
Der Mensch ahnt die Gnade im Leben und im Tod - und entfaltet sie zur Wirklichkeit.
Und Jesus Christus, die Wurzel, zieht sich zurueck, stirbt, verschwnidet, so dass die
andern Menschen Gelegenheit erhalten, den Geist Gottes auf je eigene Art zu entfalten.
C) In-Frage-Stellung. Neue Perspektive...
Himmelfahrt ist ent-faltete Antwort auf die frag-wuerdige Inkarnation.
Wenn Gott bereits stets all-gegenwaertig ist in Zeit und Raum,
dann gibt es keine Inkarnation und daher auch keine Himmelsfahrt.
Die ganze Dynamik verdunstet;
denn Gott hat sich schon laengst in seiner Kreation vergegenwaertigt.
Es geht also nur noch um die Epiphany: die Wirklichkeit des gegenwaertigen Gottes
soll human zum Vorschein kommen. Es geht um die bewusste humane Verkoerperung
des Geistes Gottes in Gottes Schoepfung zu der der Mensch eingeladen und heraus- gefordert ist. Gott ist immer schon kosmisch inkarniert - diese Tatsache aber soll human, zeitraeumlich kulturell, fragmentarisch proklamiert werden. Der inkarnierte Gott ist neuerdings: Himmel auf Erden und von daher entsteht die Neue Erde, das Reich Gottes unter den Menschen, die Lebensraeume , die Ggott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Damit wird Himmelfahrt Gottes" zum Eingehen Gottes in sein Eigenstes, den Menschen.
Wo Gott immer schon war, da soll ER auch anerkannt und gelebt werden.
Und wie kommen wir diesem Ansinnen auf die Spur ? In der Welt-Erfahrung.
Freitag, 19. Mai 2017
Auferstehung - Jenachdem...
In der liturgisch nachoesterlichen Zeit (Ostern bis Pfingsten) finde ich es vorteilhaft, die
Evangelien der Oster-Sonntage als Versuch zu werten, die Eigenart Jesu "abwesend + gegenwaertig zu sein" zu verkraften. Ebenso wichtig fuer die christliche Verkuendigung
in die Zukunft hinein ist der Versuch, in der Meditation dem Geheimnis "Auferstehung"
auf die Spur zu kommen.
Was die Auferstehung letztlich ist, und was wir heutzutage unter Auferstehung verstehen,
uns vorstellen, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Die christliche Botschaft aber ist gewiss Auferstehungs-zentriert. Gibt es sie NICHT wenigstens in irgendeiner Wirkichkeit, so sind wir Christen lebende Illusionisten (immer noch besser als Nihilisten). Um die Wirklichkeit "Auferstehung" glauben zu koennen, darum unsere Muehe, sie in etwa zu verstehen, in Bildern sie uns vorzustellen um sie dann zu feiern (trotz schwach im "glauben" und sehr fragmentarisch im Verstehen). Das Ziel ist die Auferstehung zu leben - falls jemand weiss was das heisst.
Die Auferstehung zu glauben ist ein vernuenftiger Willensakt, sie zu verstehen ein kultur-
eller Lernprozess. Dieser ist gleichsam die Nahrung fuer den Risiko-Mut das Faktum Auferstehung zu glauben. Aber kann der Christ die Auferstehung auch tatsaechlich leben, d.h. gestaltend erleben? Mitten im Geheimnis - der Auferstehung angesichtig werden?
A) Der Charakter der Auferstehung.
Auferstehung kann als EREIGNIS oder als WEG gesehen werden. Jedenfalls setzt Auferstehung mindestens zwei Ebenen voraus: Die Ausgangs-Ebene von der her der Mensch aufersteht und die Eingangs-Ebene, in die der Mensch aufersteht. Auferstehung
ist daher Ausgang + Eingang und damit ein Uebergang, ein Prozess, ein Weg, den wir
(eventuell) gehen. Anderseits, wenn es wahr ist, dass der Tod total ist, dann ist Aufer-
stehung ein Ereignis, das uns zustoesst, eine Evokation. Ist Auferstehung mehr als eine
Herausforderung, der wir uns stellen oder verweigern koennen? Wieviele "Entscheidungs-
Macht haben wir Christen in bezug auf Auferstehung? Ist Auferstehung ein goettlicher
Gunsterweis? eine menschliche Leistung? oder die "natuerlichste Sache" der Welt?
Und wenn in der Auferstehung alle 3 Dimensionen ineinander wirken - wer weiss wie ???
B) Der Adressat der Auferstehung.
Davon ausgehend, dass Auferstehung ein Faktum ist, wem wollen wie sie zugestehen? Wahrscheinlich zuerst dem JvN, dann seinen Juengern bis heute... und seinen Wider-
sachern? Gewiss den "heilig" Gesprochenen! Dann denen die "heilig" leben konnten...
und den furchtbar Boesen? Jenen, die das menschliche Leben total korrupt exekutierten?
Dass Auferstehung den Menschen gilt, nehmen wir mal an. Aber warum sollte Auferstehung
nicht ein kosmisch-oekumenisches Ereignis sein? Die Menscheit, die Natur, der Kosmos sind evolutiv zur Auferstehung hin unterwegs - warum eigentlich nicht?
C) Hinweise zur Auferstehung.
In der Natur ist geborenwerden, leben und sterben ein Normalfall. Aber das Samenkorn in die Erde gestreut stirbt zu neuem Leben. Das Mehl gemahlen wird zu Brot, die Traube gekeltert zu Wein. Der Rosenstock blueht immer wieder neu auf.
Im spirituellen Leben kennen die Religionen auch solche Stadien, Uebergange. Da gibt
es Auferstehung von der Suende ins Tugendleben. In der Kath. Kirche kann jedes Sakrament als Auferstehungs-Vorgang gedeutet werden: ein Uebergang nicht nur in eine neue Situation sondern eben auch ein Neuer Mensch werden.
Das Wort schwimmt im unbewussten Gedaechtnis-Zeit-Raum (pool). Irgendein Ereignis provoziert das Wort und schleudert es in die Sprech-Anlage und diese verstaerkt das Wort
zur Aussage, bringt es auf die Ebene des Gehoertwerdens. Irgendeinmal geraet das Wort auch ins Bewusstsein und es wird in die Hand verwiesen um aufgeschrieben zu werden.
Der neue Tag beginnt normalerweise mit Aufstehen vom Schlaf ins halb- bis vollbewusste Leben. Diese taegliche Uebung wird fuer viele zum Hinweis, zum Signal, dass das Geheimnis der Auferstehung uns liebevoll umfasst.
Evangelien der Oster-Sonntage als Versuch zu werten, die Eigenart Jesu "abwesend + gegenwaertig zu sein" zu verkraften. Ebenso wichtig fuer die christliche Verkuendigung
in die Zukunft hinein ist der Versuch, in der Meditation dem Geheimnis "Auferstehung"
auf die Spur zu kommen.
Was die Auferstehung letztlich ist, und was wir heutzutage unter Auferstehung verstehen,
uns vorstellen, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Die christliche Botschaft aber ist gewiss Auferstehungs-zentriert. Gibt es sie NICHT wenigstens in irgendeiner Wirkichkeit, so sind wir Christen lebende Illusionisten (immer noch besser als Nihilisten). Um die Wirklichkeit "Auferstehung" glauben zu koennen, darum unsere Muehe, sie in etwa zu verstehen, in Bildern sie uns vorzustellen um sie dann zu feiern (trotz schwach im "glauben" und sehr fragmentarisch im Verstehen). Das Ziel ist die Auferstehung zu leben - falls jemand weiss was das heisst.
Die Auferstehung zu glauben ist ein vernuenftiger Willensakt, sie zu verstehen ein kultur-
eller Lernprozess. Dieser ist gleichsam die Nahrung fuer den Risiko-Mut das Faktum Auferstehung zu glauben. Aber kann der Christ die Auferstehung auch tatsaechlich leben, d.h. gestaltend erleben? Mitten im Geheimnis - der Auferstehung angesichtig werden?
A) Der Charakter der Auferstehung.
Auferstehung kann als EREIGNIS oder als WEG gesehen werden. Jedenfalls setzt Auferstehung mindestens zwei Ebenen voraus: Die Ausgangs-Ebene von der her der Mensch aufersteht und die Eingangs-Ebene, in die der Mensch aufersteht. Auferstehung
ist daher Ausgang + Eingang und damit ein Uebergang, ein Prozess, ein Weg, den wir
(eventuell) gehen. Anderseits, wenn es wahr ist, dass der Tod total ist, dann ist Aufer-
stehung ein Ereignis, das uns zustoesst, eine Evokation. Ist Auferstehung mehr als eine
Herausforderung, der wir uns stellen oder verweigern koennen? Wieviele "Entscheidungs-
Macht haben wir Christen in bezug auf Auferstehung? Ist Auferstehung ein goettlicher
Gunsterweis? eine menschliche Leistung? oder die "natuerlichste Sache" der Welt?
Und wenn in der Auferstehung alle 3 Dimensionen ineinander wirken - wer weiss wie ???
B) Der Adressat der Auferstehung.
Davon ausgehend, dass Auferstehung ein Faktum ist, wem wollen wie sie zugestehen? Wahrscheinlich zuerst dem JvN, dann seinen Juengern bis heute... und seinen Wider-
sachern? Gewiss den "heilig" Gesprochenen! Dann denen die "heilig" leben konnten...
und den furchtbar Boesen? Jenen, die das menschliche Leben total korrupt exekutierten?
Dass Auferstehung den Menschen gilt, nehmen wir mal an. Aber warum sollte Auferstehung
nicht ein kosmisch-oekumenisches Ereignis sein? Die Menscheit, die Natur, der Kosmos sind evolutiv zur Auferstehung hin unterwegs - warum eigentlich nicht?
C) Hinweise zur Auferstehung.
In der Natur ist geborenwerden, leben und sterben ein Normalfall. Aber das Samenkorn in die Erde gestreut stirbt zu neuem Leben. Das Mehl gemahlen wird zu Brot, die Traube gekeltert zu Wein. Der Rosenstock blueht immer wieder neu auf.
Im spirituellen Leben kennen die Religionen auch solche Stadien, Uebergange. Da gibt
es Auferstehung von der Suende ins Tugendleben. In der Kath. Kirche kann jedes Sakrament als Auferstehungs-Vorgang gedeutet werden: ein Uebergang nicht nur in eine neue Situation sondern eben auch ein Neuer Mensch werden.
Das Wort schwimmt im unbewussten Gedaechtnis-Zeit-Raum (pool). Irgendein Ereignis provoziert das Wort und schleudert es in die Sprech-Anlage und diese verstaerkt das Wort
zur Aussage, bringt es auf die Ebene des Gehoertwerdens. Irgendeinmal geraet das Wort auch ins Bewusstsein und es wird in die Hand verwiesen um aufgeschrieben zu werden.
Der neue Tag beginnt normalerweise mit Aufstehen vom Schlaf ins halb- bis vollbewusste Leben. Diese taegliche Uebung wird fuer viele zum Hinweis, zum Signal, dass das Geheimnis der Auferstehung uns liebevoll umfasst.
Samstag, 22. April 2017
Auferstehung ???
Nach dem Feiern der Passionswoche mit Einzug-Mahl-Tod-Auferweckung und dies in
3 verschiedenen Gemeinden, ist es wohl erlaubt, wieder in den normalen FRAGE-Zustand
umzuschalten. Wir feiern ja in unserer Gemeinschaft und in dieser "KORPORATION" schwebt, geistert "glauben" herum - und als ICH schwimme ich in diesem korporativen "glauben" mit. Gewiss enthaelt dieses "glauben" einiges an "erahnen-wissen-erfahren"
(a-w-e) vielleicht je nachdem 30% oder gar 75% - jedoch gilt: "glauben" gestuetzt auf
"a-w-e" ist vernuenftig und das "Geglaubte" zu feiern ist wohltuend und menschlich.
Der risikobehaftete spirituelle Wirklichkeits-Entscheid betreffs Zukunft wird im Feiern
zumindest mal ganz einfach vorausgesetzt.
Am Ostermontag aber steht dann im normalen Lebens-Alltag die FRAGE wieder an:
glaubst du wirklich an die Auferstehung ??? Die 1. Antwort des Christen ist: JA /
Die 2. Antwort ist: JENACHDEM / Die 3. Antwort: WIR WERDEN SEHEN / Die 4. Antwort: Vielleicht doch NICHT... Ein Zugang zu einer vertieften Antwort ist die offenen FRAGE:
"Was verstehst du unter Auferstehung ???"
Dazu machen wir einen kleinen biblischen Ausflug. Es scheint die Bibel (NT) kennt in der Leben-Jesu-Erzaehlung 3 grosse Abschnitte:
a) Geburt + Aufwachen (Gabriel, Bethlehem, Tempel-Flucht, Jordan-Taufe)
b) Taten und Sprueche eines Wander-Predigers - oder: wie seine Botschaft gesehen
und bis heute noch verkuendigt wird (Inhalt + Form).
c) Todes und Auferstehungs - Drama.
Diese 3 Abschnitte zeigen wie die christlichen Kirchen in 2000 Jahren nun sich das Leben Jesu und seine Dramatik vorstellen. Die Vielfalt der biblischen Schriftsteller (Evv + Briefe + Apg + Apk + nichtkanonische Schriften und die Exegeten-Arbeiten) erwirkt eine noch in unserer heutigen Auffassung recht beachtliche Vorstellungs-Weite. Grund genug zu vielen Phantasien und Erklearungen - farbiger geht's kaum mehr. Es waere von grossem Vorteil wenn die Glaeubigen und die Kirchen ihrer heutigen Auferstehungs-Bilder bewusst wuerden. Dass wir Glaeubigen in 2000 Jahren das Geheimnis Jesu noch nicht ausgelotet haben stellt uns ein gutes Zeugnis aus. Wir sind immer noch etwas neugierig, offen fuer vertieftes Verstehen... damit unser "glauben" gestaerkt wird.
Im Auferstehungs-Verstehen von heute spielt ein fragendes WANN eine immer wichtigere Rolle. Die Frage verbindet Jesu-Auferstehung und die unsrige wie ein festes Band. WANN geschieht Auferstehung? Im Leben oder nach dem Leben? Und dazu noch eine ver- zwickte Unterscheidung: Das Fact der Auferstehung (ontologische Ebene) und das Aufwachen des Bewusstseins in bezug auf das Geschehen (factum). WANN werden wir der Auferstehung bewusst, der theoretischen und faktischen? Ich hoffe die WANN- FRAGE wird zu einem Klaerungsbeitrag. Wurde dem Jesus seine "Auferstehung" in der Jordan-Taufe bewusst? Und wir? Sind wir so geduldig geworden, dass wir bis ueber den Tod hinaus warten und warten oder koennte "Auferweckung" eher ein Ereignis mitten im Leben sein?
Dass Auferstehung wenig mit nwss Biology zu tun hat schimmert heute wieder durch. Als spirituelles Ereignis hat Auferstehung einen schweren Stand in einem nwss reduktionis- tischen Wirklichkeits-Verstaendnis. Erst im Horizont von einem als Wirklichkeit anerkannten
spirituellen personalen ICH-WIR-LEBEN wird Auferstehung als Eingehen in eine andere,
hellere Wirklichkeit erkennbar, lebendiger und aufgeweckter denn je - sogar erlebbar, wenn
"brain + heart" mitmachen.
3 verschiedenen Gemeinden, ist es wohl erlaubt, wieder in den normalen FRAGE-Zustand
umzuschalten. Wir feiern ja in unserer Gemeinschaft und in dieser "KORPORATION" schwebt, geistert "glauben" herum - und als ICH schwimme ich in diesem korporativen "glauben" mit. Gewiss enthaelt dieses "glauben" einiges an "erahnen-wissen-erfahren"
(a-w-e) vielleicht je nachdem 30% oder gar 75% - jedoch gilt: "glauben" gestuetzt auf
"a-w-e" ist vernuenftig und das "Geglaubte" zu feiern ist wohltuend und menschlich.
Der risikobehaftete spirituelle Wirklichkeits-Entscheid betreffs Zukunft wird im Feiern
zumindest mal ganz einfach vorausgesetzt.
Am Ostermontag aber steht dann im normalen Lebens-Alltag die FRAGE wieder an:
glaubst du wirklich an die Auferstehung ??? Die 1. Antwort des Christen ist: JA /
Die 2. Antwort ist: JENACHDEM / Die 3. Antwort: WIR WERDEN SEHEN / Die 4. Antwort: Vielleicht doch NICHT... Ein Zugang zu einer vertieften Antwort ist die offenen FRAGE:
"Was verstehst du unter Auferstehung ???"
Dazu machen wir einen kleinen biblischen Ausflug. Es scheint die Bibel (NT) kennt in der Leben-Jesu-Erzaehlung 3 grosse Abschnitte:
a) Geburt + Aufwachen (Gabriel, Bethlehem, Tempel-Flucht, Jordan-Taufe)
b) Taten und Sprueche eines Wander-Predigers - oder: wie seine Botschaft gesehen
und bis heute noch verkuendigt wird (Inhalt + Form).
c) Todes und Auferstehungs - Drama.
Diese 3 Abschnitte zeigen wie die christlichen Kirchen in 2000 Jahren nun sich das Leben Jesu und seine Dramatik vorstellen. Die Vielfalt der biblischen Schriftsteller (Evv + Briefe + Apg + Apk + nichtkanonische Schriften und die Exegeten-Arbeiten) erwirkt eine noch in unserer heutigen Auffassung recht beachtliche Vorstellungs-Weite. Grund genug zu vielen Phantasien und Erklearungen - farbiger geht's kaum mehr. Es waere von grossem Vorteil wenn die Glaeubigen und die Kirchen ihrer heutigen Auferstehungs-Bilder bewusst wuerden. Dass wir Glaeubigen in 2000 Jahren das Geheimnis Jesu noch nicht ausgelotet haben stellt uns ein gutes Zeugnis aus. Wir sind immer noch etwas neugierig, offen fuer vertieftes Verstehen... damit unser "glauben" gestaerkt wird.
Im Auferstehungs-Verstehen von heute spielt ein fragendes WANN eine immer wichtigere Rolle. Die Frage verbindet Jesu-Auferstehung und die unsrige wie ein festes Band. WANN geschieht Auferstehung? Im Leben oder nach dem Leben? Und dazu noch eine ver- zwickte Unterscheidung: Das Fact der Auferstehung (ontologische Ebene) und das Aufwachen des Bewusstseins in bezug auf das Geschehen (factum). WANN werden wir der Auferstehung bewusst, der theoretischen und faktischen? Ich hoffe die WANN- FRAGE wird zu einem Klaerungsbeitrag. Wurde dem Jesus seine "Auferstehung" in der Jordan-Taufe bewusst? Und wir? Sind wir so geduldig geworden, dass wir bis ueber den Tod hinaus warten und warten oder koennte "Auferweckung" eher ein Ereignis mitten im Leben sein?
Dass Auferstehung wenig mit nwss Biology zu tun hat schimmert heute wieder durch. Als spirituelles Ereignis hat Auferstehung einen schweren Stand in einem nwss reduktionis- tischen Wirklichkeits-Verstaendnis. Erst im Horizont von einem als Wirklichkeit anerkannten
spirituellen personalen ICH-WIR-LEBEN wird Auferstehung als Eingehen in eine andere,
hellere Wirklichkeit erkennbar, lebendiger und aufgeweckter denn je - sogar erlebbar, wenn
"brain + heart" mitmachen.
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