mach Dich auf den Weg
Fuer den christlichen Menschen gehoert es sich, das Gefuehl "Ich bin eingeladen"
zu pflegen und dieses Gefuehl zu begruenden.
Bis zum Beweis des Gegenteils wird angenommen, dass die Eltern das Kind bei der
Geburt willkommen heissen und einladen mit ihnen auf den Lebensweg zu gehen.
Manchmal koennte diese Einladung etwas deutlicher zum Audruck gebracht werden.
Willkommen-heissen ist gut; einladen ist noch besser.
Die grosse oeffentliche Einladung geschieht in der TAUFE (sollte geschehen).
1. Mit uns in dieser Welt zu leben und zu gehen.
2. Mit uns als eine weltweite christliche Pilgergrupe mitzugehen.
3. Mit einer christl. Pfarrei stets mitzuwandern, hoffentlich als ein aktives Mitglied
einer Pfarreigruppe.
In diesen Sonntagen ist der Ev-Mt sehr eindeutig:
A) Vor uns ist der Himmel in Erwartung, das grosse Hochzeitsfest is bereit, die Fuelle
des Lebens ist allen angeboten.
B) Alles ist bereit - nun sind wir eingeladen... miteinander zu kommen...
uns auf den Weg in die Fuelle des Lebens fuer alle zu machen.
C) DIE FRAGE ist: WIE wir auf die Einladung reagieren.
+ Einige sagen: "Nichts fuer mich"
+ Einige sind wuetend und zerstoeren die stoerende Einladung.
+ Einige entscheiden sich fuer ein klares JA: ich akzeptiere die Einladung, ich komme,
ich mache mit... ich geh auf den Weg mit euch...
Aber nun kommt das dreifaltige moderne Problem der JA-Sager :
1. einige akzeptieren die Einladung aber sie haben anderes im Sinn als nur der Einladung zu folgen; sie missbrauchen die Einladung fuer ihre eigenen Zwecke.
Sie moegen verbrennen.
2. einige glauben nicht an die Einladung und bitten und stuermen bis heute: bitte doch,
lade auch mich ein. Sie moegen endlich aufwachen, wahrnehmen lernen...
3. Zu was sind wir eingeladen - ist vielen nicht klar. Das Fest zu veranstalten oder
zum Fest zu kommen und mitzuspielen; den Himmel zu bauen oder zu vergegen-
waertigen, die Fuelle des Lebens zu konstruieren oder ins sie hineinzuwandern ?????
Sollen wir singen: "Wir bauen ein Fest" oder "Wir sind eingeladen und darum
auf dem Weg zum Fest" ????
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Dienstag, 17. Oktober 2017
Montag, 9. Oktober 2017
Der Ev Mt skizziert Gott-Mensch Beziehung
Der Ev Mt ist momentan (2017) unser
sonntaeglicher Begleiter. Er gibt uns einen tiefen Einblick in Jesu Sendung.
Es scheint mir, der Mt-Jesus macht in diesen mt-sonntaeglichen Parabeln nuechtern klar wie sein Gott zum Leben der Menschen steht. Die Beziehung zwischen Gott und Mensch
zu skizzieren ist dem Glaeubigen auch heute noch wichtig und fuer die Proklamation des
"Himmelreichs" entscheidend. In den alten Mt-Parabeln skizziert der Ev nicht so sehr eine Beziehungs-Beschreibung sondern eher eine Herausforderung im Sinne von:
"Kannst du das glauben, dass... "
1. Dieser Gott gibt jedem den Tag ; es ist wie eine Herausforderung... ob du nun
minimalistisch oder maximal den Tag verbringst, du bist jedenfalls eingeladen und
die existentielle Tages-Ration ist gegeben, von Bettelei keine Rede...
(Sun 25 A / Mt 20.1-16 / das taegliche Brot).
2. Du kannst ein leeres JA versprechen oder dein NEIN umkehren... entscheidend ist,
dass du faehig bist das NEUE anzunehmen, die reale Entwicklung im Gottesreich
deinen Vorstellungen vorzuziehen, dass du deine Hingabe aushaeltst
(Sun 26 A Mt 21.28-32).
3. Du kannst die Einforderung deines Guthabens, deines Profits, deiner Freude totschlagen, Tatsache bleibt, du bist nicht Eigentuemer, Leben ist als Leben gegeben, wer das nicht einsieht ist verloren (Sun 27 A / Mt 21.33-43).
4. Gott hat damit zu tun, dass ER gibt: den Weinberg, die Einladung, die Herausforderung das ist nuechtern alles. In diesem Rahmen malst du dein Lebensbild, spielst dein Leben, engagierst dich und die deinen.... Gott zaehlt weder die Stunden noch die Erfolge, weder die Sakramente noch die Schmerzen... wie das faktische Leben gestaltet wird ist Angelegenheit der Menschen untereinander. Der Gott Jesu ist da sehr zurueckhaltend. Dir sind Chancen gegeben... das ist der Rahmen, das ist der Reichtum, das ist die Gande, das taegliche Brot. Das Fest ist ein Angebot an alle. Der Umgang der Menschen mit dem festlichen Angebot ist das Welt-Drama (Sun 28 A / Mt 22.1-14).
5. In diesen nuechtern goettlich gesetzten Rahmen-Bedingungen zeigt Jesus und laedt ein und gibt Rat das Leben zu akzeptieren, die Entwicklung zu gestalten, die Fruechte zu teilen, das Fest zu geniessen. Die Schoepfungs-Ordnung, die Natur, die Technick, das Wissen, die Situation - alles verlangt vom Menschen kluge Beruecksichtigung, Mitgestaltung in eigener Verantwortung. Dein Lebens-Engagement gehoert der Welt. Dann gib Gott was IHM gebuehrt: Dank fuer die Einladung zum Leben (Sun 29 A / Mt 22.15-21).
6. Hast du dich einmal engagiert, dann: mit deinem Herzenskern, mit deiner Totalitaet, mit deinen bedingten Entscheidungen lass dich von der Liebe Gottes beruehren - und was folgt ist: liebt einander, das ist alles (Sun 30 A / Mt 22.34-40).
Es sieht so aus, dass Gott hinter der Szene wirkt und nur die Bedingungen fuer das menschliche Leben bereit haelt. Der Mensch ist gefordert, sich im kosmischen Weinberg
in Szene zu setzen d.h. das Guthaben zu verwalten, Profit zu machen und zu teilen, Lebensfreude zu geniessen. Gott ist ein distanzierter Rahmen, vielleicht unauffaellig...
jedenfalls die Bedingungen fuer das Gelingen des menschlichen Lebens sind liebevoll
und frei gegeben.
Wie weit der heutige Mensch von 2017 die Sprache des EvMt noch verstehen kann,
und von dieser Sprache noch angesprochen wird... da beliebt mir ein Fragezeichen.
sonntaeglicher Begleiter. Er gibt uns einen tiefen Einblick in Jesu Sendung.
Es scheint mir, der Mt-Jesus macht in diesen mt-sonntaeglichen Parabeln nuechtern klar wie sein Gott zum Leben der Menschen steht. Die Beziehung zwischen Gott und Mensch
zu skizzieren ist dem Glaeubigen auch heute noch wichtig und fuer die Proklamation des
"Himmelreichs" entscheidend. In den alten Mt-Parabeln skizziert der Ev nicht so sehr eine Beziehungs-Beschreibung sondern eher eine Herausforderung im Sinne von:
"Kannst du das glauben, dass... "
1. Dieser Gott gibt jedem den Tag ; es ist wie eine Herausforderung... ob du nun
minimalistisch oder maximal den Tag verbringst, du bist jedenfalls eingeladen und
die existentielle Tages-Ration ist gegeben, von Bettelei keine Rede...
(Sun 25 A / Mt 20.1-16 / das taegliche Brot).
2. Du kannst ein leeres JA versprechen oder dein NEIN umkehren... entscheidend ist,
dass du faehig bist das NEUE anzunehmen, die reale Entwicklung im Gottesreich
deinen Vorstellungen vorzuziehen, dass du deine Hingabe aushaeltst
(Sun 26 A Mt 21.28-32).
3. Du kannst die Einforderung deines Guthabens, deines Profits, deiner Freude totschlagen, Tatsache bleibt, du bist nicht Eigentuemer, Leben ist als Leben gegeben, wer das nicht einsieht ist verloren (Sun 27 A / Mt 21.33-43).
4. Gott hat damit zu tun, dass ER gibt: den Weinberg, die Einladung, die Herausforderung das ist nuechtern alles. In diesem Rahmen malst du dein Lebensbild, spielst dein Leben, engagierst dich und die deinen.... Gott zaehlt weder die Stunden noch die Erfolge, weder die Sakramente noch die Schmerzen... wie das faktische Leben gestaltet wird ist Angelegenheit der Menschen untereinander. Der Gott Jesu ist da sehr zurueckhaltend. Dir sind Chancen gegeben... das ist der Rahmen, das ist der Reichtum, das ist die Gande, das taegliche Brot. Das Fest ist ein Angebot an alle. Der Umgang der Menschen mit dem festlichen Angebot ist das Welt-Drama (Sun 28 A / Mt 22.1-14).
5. In diesen nuechtern goettlich gesetzten Rahmen-Bedingungen zeigt Jesus und laedt ein und gibt Rat das Leben zu akzeptieren, die Entwicklung zu gestalten, die Fruechte zu teilen, das Fest zu geniessen. Die Schoepfungs-Ordnung, die Natur, die Technick, das Wissen, die Situation - alles verlangt vom Menschen kluge Beruecksichtigung, Mitgestaltung in eigener Verantwortung. Dein Lebens-Engagement gehoert der Welt. Dann gib Gott was IHM gebuehrt: Dank fuer die Einladung zum Leben (Sun 29 A / Mt 22.15-21).
6. Hast du dich einmal engagiert, dann: mit deinem Herzenskern, mit deiner Totalitaet, mit deinen bedingten Entscheidungen lass dich von der Liebe Gottes beruehren - und was folgt ist: liebt einander, das ist alles (Sun 30 A / Mt 22.34-40).
Es sieht so aus, dass Gott hinter der Szene wirkt und nur die Bedingungen fuer das menschliche Leben bereit haelt. Der Mensch ist gefordert, sich im kosmischen Weinberg
in Szene zu setzen d.h. das Guthaben zu verwalten, Profit zu machen und zu teilen, Lebensfreude zu geniessen. Gott ist ein distanzierter Rahmen, vielleicht unauffaellig...
jedenfalls die Bedingungen fuer das Gelingen des menschlichen Lebens sind liebevoll
und frei gegeben.
Wie weit der heutige Mensch von 2017 die Sprache des EvMt noch verstehen kann,
und von dieser Sprache noch angesprochen wird... da beliebt mir ein Fragezeichen.
Mittwoch, 27. September 2017
Erfindungen in der Katechese
Die FRAGE nach Gott
ist die Frage nach Innovation.
Die Knospe der Erfindung
ist auch zu bewaessern.
Gibt es denn niemanden,
der es nicht weiss
und trotzdem tuechtig ist ???
In der SKZ 35/2017 p 446 bringt es Mr. P. Capelli auf den Punkt: "ein aus Indien
stammender Priester unterrichtet auf deutsch portugiesische Kinder in einer romanisch sprechenden Schule." Das toent wie Kultur-Vielfalt in Namibia. Diese Vielfalt wird
hoffentlich auch als Wandel wahrgenommen; gibt es in dieser Vielfalt auch etwas grundlegend Neues ? Oder ist die Vielfalt nur die Vielgestalt des Ewigen, des All-schon-Bekannten ? Wenn es nichts Neues unter der Sonne gibt, muessen wir uns mit der Vielgestalt des Einen begnuegen.
Nochmals P. Capelli: Jonah weiss: Du bist Religions-Lehrer, Du glaubst an Gott; Du hast viele Bilder von Gott; "Gott ist die Liebe" ist Dir besonders wichtig. Damit hat Hr. P. Capelli das Examen, das ihm Jonah auferlegt hat, bestanden: Er ist bekannt als Lehrer und als solcher weiss er. Jonah hat Antwort bekommen. Auch im Auge der heutigen Kirche von 2017 schneidet Hr. P. Capelli gut ab: Er repraesentiert die Kirche als Lehrende, die weiss was wichtig ist. Die Kirche ist (zumindest an ihrer Spitze: Jesus und die Apostel von einst und heute) Hort der Wahrheit (Fels oder Stolperstein "Gott ist die Liebe" ) und Hinweis
zum rechten Leben ("das mit der Liebe").
Diese Kirchenerfahrung (sie weiss und gibt Hinweis) haben wir noch von Jesu-Zeiten
bis heute bewahrt: gilt ER doch als wissender Lehrer und befreiender Hinweis auf den rechten christlichen Lebens-Stil. Wir aber sind alle zur Nachfolge ermuntert (bitte: lernen und lehren; und "das mit der Liebe" praktizieren). Dieser kirchliche Trend (lehren und hinweisen auf...) ist genaehrt von der Ueberzeugung: "Gott weiss alles", hat sein Wissen
in Jesus etc... geoffenbart... und das Geoffenbarte ist eben nun weiterzugeben im Lehren, Praktizieren und Richten.
Dieser Trend ist auch in der Katechese festzustellen (cf. SKZ 35/2017). Es geht grundsaetzlich um die "Weitergabe des Christlichen Glaubens" (Dogma + Moral;
wissen + verhalten). Es scheint noch heutzutage 2017 so, dass es in der Katechese
kein NICHT-Wissen gibt, Erfindungen sind nicht gefragt, Phantasien sind zu beschnei-
den - wo kaemen wir Christlichen Menschen denn hin, wenn Gott nicht mehr alles wuesste, sich nicht mehr offenbaren wuerde; wenn es keine Lehrer dieser Offenbarung mehr gaebe. Wir muessten im Irrtum Versuche der Wahrheit wagen; wir muessten uns miteinander beraten, was fuer einen Lebensstil uns allen gut taete... wir waeren tat- saechlich herausgefordert - vielleicht koennten wir das Gefuehl bekommen: wir laufen
in Neuland und erfinden das Leben irgendwie neu. Ist das nicht Verrat? Verrat an der gewissen Lehre, die uns beherrschen soll?
Ich wuensche in der Katechese keineswegs die Streichung der Lehre und Moral - sie zu kennen ist ein historischer Silber-Schatz - aber "die Weitergabe" sollte nicht mit Ausruf-
Zeichen sondern mit Frage-Zeichen begleitet sein. Die alten Goetter kennen und einen neuen Gott erfinden - das koennte ein Trend werden, wenn es im Glauben keine Lehrer mehr gaebe sondern nur noch Animatoren: Erfinde deinen Gott und stelle ihn auf die Probe, wie er wirkt...
Pls: keine Angst. Das heutige Lehrgebaeude ist so bedrueckend, dass wir uns freuen
wenn das religioese Wissen abnimmt, wenn die familiaere Sozialisation gelockert wird, wenn die kirchliche Bindung freier gestellt wird.
Die Knospe der Innovation im Glauben sollte auch bewaessert werden. Die Katechese ist lehr-geplant, kompetenz-orientiert aber weder innovativ gefragt noch sind Erfindungen erwuenscht. "Fuehre uns nicht in Versuchung" heisst fuer Viele "bewahre uns vor dem Neuen". Die Umkehr vom all-wissenden zum nicht-wissenden Gott ist ein Quantensprung,
der in der Kirche noch nicht gewagt, geschweige denn verantwortet werden kann. Es waere ein Neuling im "Theotop" und ich als Theologe duerfte offiziell dem Ailly stets antworten:
1. Ich weiss es nicht! 2. Wer weiss was? 3. Wie sollen wir uns entscheiden? Vielleicht ist "wissen" etwas all-zu-menschliches und hat mit Gott gar nichts mehr zu tun.
ist die Frage nach Innovation.
Die Knospe der Erfindung
ist auch zu bewaessern.
Gibt es denn niemanden,
der es nicht weiss
und trotzdem tuechtig ist ???
In der SKZ 35/2017 p 446 bringt es Mr. P. Capelli auf den Punkt: "ein aus Indien
stammender Priester unterrichtet auf deutsch portugiesische Kinder in einer romanisch sprechenden Schule." Das toent wie Kultur-Vielfalt in Namibia. Diese Vielfalt wird
hoffentlich auch als Wandel wahrgenommen; gibt es in dieser Vielfalt auch etwas grundlegend Neues ? Oder ist die Vielfalt nur die Vielgestalt des Ewigen, des All-schon-Bekannten ? Wenn es nichts Neues unter der Sonne gibt, muessen wir uns mit der Vielgestalt des Einen begnuegen.
Nochmals P. Capelli: Jonah weiss: Du bist Religions-Lehrer, Du glaubst an Gott; Du hast viele Bilder von Gott; "Gott ist die Liebe" ist Dir besonders wichtig. Damit hat Hr. P. Capelli das Examen, das ihm Jonah auferlegt hat, bestanden: Er ist bekannt als Lehrer und als solcher weiss er. Jonah hat Antwort bekommen. Auch im Auge der heutigen Kirche von 2017 schneidet Hr. P. Capelli gut ab: Er repraesentiert die Kirche als Lehrende, die weiss was wichtig ist. Die Kirche ist (zumindest an ihrer Spitze: Jesus und die Apostel von einst und heute) Hort der Wahrheit (Fels oder Stolperstein "Gott ist die Liebe" ) und Hinweis
zum rechten Leben ("das mit der Liebe").
Diese Kirchenerfahrung (sie weiss und gibt Hinweis) haben wir noch von Jesu-Zeiten
bis heute bewahrt: gilt ER doch als wissender Lehrer und befreiender Hinweis auf den rechten christlichen Lebens-Stil. Wir aber sind alle zur Nachfolge ermuntert (bitte: lernen und lehren; und "das mit der Liebe" praktizieren). Dieser kirchliche Trend (lehren und hinweisen auf...) ist genaehrt von der Ueberzeugung: "Gott weiss alles", hat sein Wissen
in Jesus etc... geoffenbart... und das Geoffenbarte ist eben nun weiterzugeben im Lehren, Praktizieren und Richten.
Dieser Trend ist auch in der Katechese festzustellen (cf. SKZ 35/2017). Es geht grundsaetzlich um die "Weitergabe des Christlichen Glaubens" (Dogma + Moral;
wissen + verhalten). Es scheint noch heutzutage 2017 so, dass es in der Katechese
kein NICHT-Wissen gibt, Erfindungen sind nicht gefragt, Phantasien sind zu beschnei-
den - wo kaemen wir Christlichen Menschen denn hin, wenn Gott nicht mehr alles wuesste, sich nicht mehr offenbaren wuerde; wenn es keine Lehrer dieser Offenbarung mehr gaebe. Wir muessten im Irrtum Versuche der Wahrheit wagen; wir muessten uns miteinander beraten, was fuer einen Lebensstil uns allen gut taete... wir waeren tat- saechlich herausgefordert - vielleicht koennten wir das Gefuehl bekommen: wir laufen
in Neuland und erfinden das Leben irgendwie neu. Ist das nicht Verrat? Verrat an der gewissen Lehre, die uns beherrschen soll?
Ich wuensche in der Katechese keineswegs die Streichung der Lehre und Moral - sie zu kennen ist ein historischer Silber-Schatz - aber "die Weitergabe" sollte nicht mit Ausruf-
Zeichen sondern mit Frage-Zeichen begleitet sein. Die alten Goetter kennen und einen neuen Gott erfinden - das koennte ein Trend werden, wenn es im Glauben keine Lehrer mehr gaebe sondern nur noch Animatoren: Erfinde deinen Gott und stelle ihn auf die Probe, wie er wirkt...
Pls: keine Angst. Das heutige Lehrgebaeude ist so bedrueckend, dass wir uns freuen
wenn das religioese Wissen abnimmt, wenn die familiaere Sozialisation gelockert wird, wenn die kirchliche Bindung freier gestellt wird.
Die Knospe der Innovation im Glauben sollte auch bewaessert werden. Die Katechese ist lehr-geplant, kompetenz-orientiert aber weder innovativ gefragt noch sind Erfindungen erwuenscht. "Fuehre uns nicht in Versuchung" heisst fuer Viele "bewahre uns vor dem Neuen". Die Umkehr vom all-wissenden zum nicht-wissenden Gott ist ein Quantensprung,
der in der Kirche noch nicht gewagt, geschweige denn verantwortet werden kann. Es waere ein Neuling im "Theotop" und ich als Theologe duerfte offiziell dem Ailly stets antworten:
1. Ich weiss es nicht! 2. Wer weiss was? 3. Wie sollen wir uns entscheiden? Vielleicht ist "wissen" etwas all-zu-menschliches und hat mit Gott gar nichts mehr zu tun.
Montag, 18. September 2017
Die FRAGE nach Gott.
Die FRAGE nach Gott ist eine Knospe;
sie erblueht;
wenn befruchtet,
sie bringt Frucht;
jedenfalls sie verblueht.
Wenn Gott selbstverstaendlich wird, nicht einmal mehr der FRAGE wuerdig,
dann ist auch das Christentum in die Aufloesung geraten. Die Antwort ist die
Gnade der Frage. Und die Frage ist stets ein gewagter Versuch - es koennte ja
eine ueberraschende Antwort zum Vorschein kommen.
Wenn wir Gott denken, aussprechen, dann muessen wir uns bewusst sein,
dass Gott nicht ein Sachverhalt und schon gar nicht eine Sache, ein Etwas ist.
Gott ist auch nicht ein Geist unter andern Geistern; in diesem Sinne ist ER nicht
irgendein Geist.
Gott ist ein Wort, gedacht und gesprochen, also "im Gerede". Gott ist eine Sprach-Wirklichkeit - und erst damit auch ein emotionaler Attractor. Dahinter ist Gott eine
Gedanken-Wirklichkeit; ER ist im Gedenken und im Gerede und im Gefuehl.
Wenn Gott das Absolute Mysterium ist... dann ist das Numinosum (fascinosum et tremendum) hochstilisiert und personalisiert. Dass es dieses numinose Mysterium
gibt ist evident - fuer jeden der Auge, Ohr , Hirn, Herz und Hand hat. Die bereits
erkannte Transzendenz kann als verunendlicht gedacht werden. Das numinose
Mysterium der unendlichen Transzendenz waere dann Gott (nMuT). Dieses ist
inkarniert im Kosmos, in Welt und Natur und eigenartig im Menschen. Es ist nicht
aussen vor... es ist ahnbar, spuerbar, sprechbar, tunbar in allem d.h. im wirklich
Erscheinenden. Fuer den Menschen ist es eine Potenz, eine Erwartung - die wir dem Kosmos zugestehen und die wir erfuellen koennen.
Wenn A. Delp die Sorge hat: dass das Antlitz Gottes in der Kreatur bleibe,
dann meint er wohl nicht etwas Objektives in der Kreation sondern eine Beziehung,
dass der Mensch die Moeglichkeit das Antlitz Gottes in der Kreatur zu sehen aktiviere. Diese Aktivierung kann dem Kosmos nur gut tun (vorausgesetzt, das Antlitz Gottes wird
als menschenfreundlich gesehen).
Etwas anderes ist die Bebilderung Gottes in den Religionen. Sie ist kultur- und
gesellschaftsbedingte Projektion - das Management Gottes. Das nMuT faehrt besser,
je weniger wir um es wissen und jemehr wir es bei der Ahnung belassen.
Gott in seiner Erscheinung ist somit das Ergebis von Kosmos und Mensch;
es gibt IHN nicht an sich einfach so sondern ER entsteht in diesem Umgang...
(cf. Die Entstehung Gottes im Bewusstsein des homo spaiens).
Im Moment aber (2017) kommt ER wie eine Welle als All-Un-Gott auf die stets neue Generation zu... d.h. die Bebilderung (die Religionen) wurde zum Problem und nicht
die Ahnung (nMuT), dass Gott kommt, wenn ER gefragt wird.
Ob das die Agentur des Christentums, die Kirche merkt ?
sie erblueht;
wenn befruchtet,
sie bringt Frucht;
jedenfalls sie verblueht.
Wenn Gott selbstverstaendlich wird, nicht einmal mehr der FRAGE wuerdig,
dann ist auch das Christentum in die Aufloesung geraten. Die Antwort ist die
Gnade der Frage. Und die Frage ist stets ein gewagter Versuch - es koennte ja
eine ueberraschende Antwort zum Vorschein kommen.
Wenn wir Gott denken, aussprechen, dann muessen wir uns bewusst sein,
dass Gott nicht ein Sachverhalt und schon gar nicht eine Sache, ein Etwas ist.
Gott ist auch nicht ein Geist unter andern Geistern; in diesem Sinne ist ER nicht
irgendein Geist.
Gott ist ein Wort, gedacht und gesprochen, also "im Gerede". Gott ist eine Sprach-Wirklichkeit - und erst damit auch ein emotionaler Attractor. Dahinter ist Gott eine
Gedanken-Wirklichkeit; ER ist im Gedenken und im Gerede und im Gefuehl.
Wenn Gott das Absolute Mysterium ist... dann ist das Numinosum (fascinosum et tremendum) hochstilisiert und personalisiert. Dass es dieses numinose Mysterium
gibt ist evident - fuer jeden der Auge, Ohr , Hirn, Herz und Hand hat. Die bereits
erkannte Transzendenz kann als verunendlicht gedacht werden. Das numinose
Mysterium der unendlichen Transzendenz waere dann Gott (nMuT). Dieses ist
inkarniert im Kosmos, in Welt und Natur und eigenartig im Menschen. Es ist nicht
aussen vor... es ist ahnbar, spuerbar, sprechbar, tunbar in allem d.h. im wirklich
Erscheinenden. Fuer den Menschen ist es eine Potenz, eine Erwartung - die wir dem Kosmos zugestehen und die wir erfuellen koennen.
Wenn A. Delp die Sorge hat: dass das Antlitz Gottes in der Kreatur bleibe,
dann meint er wohl nicht etwas Objektives in der Kreation sondern eine Beziehung,
dass der Mensch die Moeglichkeit das Antlitz Gottes in der Kreatur zu sehen aktiviere. Diese Aktivierung kann dem Kosmos nur gut tun (vorausgesetzt, das Antlitz Gottes wird
als menschenfreundlich gesehen).
Etwas anderes ist die Bebilderung Gottes in den Religionen. Sie ist kultur- und
gesellschaftsbedingte Projektion - das Management Gottes. Das nMuT faehrt besser,
je weniger wir um es wissen und jemehr wir es bei der Ahnung belassen.
Gott in seiner Erscheinung ist somit das Ergebis von Kosmos und Mensch;
es gibt IHN nicht an sich einfach so sondern ER entsteht in diesem Umgang...
(cf. Die Entstehung Gottes im Bewusstsein des homo spaiens).
Im Moment aber (2017) kommt ER wie eine Welle als All-Un-Gott auf die stets neue Generation zu... d.h. die Bebilderung (die Religionen) wurde zum Problem und nicht
die Ahnung (nMuT), dass Gott kommt, wenn ER gefragt wird.
Ob das die Agentur des Christentums, die Kirche merkt ?
Donnerstag, 31. August 2017
WIE Gott hoch-kommt...
Der Weg - Das Sagen
Die Begrenzung - im Schweigen
Die weite Unendlichkeit
- verstummt...
Bei Gott-Glaeubigen ein Alltags-Phaenomen, das zu denken gibt....
man kann nie tief und weit genug denken...
Es gibt auch Leute, die meinen dem Heiligen Gott zu begegnen,
oder zumindest IHN zu erfahren...
Folgende Ueberlegungen fuehren zur Vorsicht !
Zuerst ein Paulus-Wort: Kol 4.6
Euer Wort sei / allzeit in Gnade / und mit Salz gewuerzt /
wissend / wie ihr einem jeden / antworten sollt.
Wer Gott ahnt entfaltet sich
Wer Gott erdenkt denkt sich selbst
Wer Gott kennt schraenkt sich ein
Wer Gott versteht bildet sich was ein
Wer Gott anspricht verfasst ein Gedicht
Wer Gott ausspricht spricht sich aus
Wer Gott fuehlt uebervorteilt sich
Wer Gott empfindet taeuscht sich
Wer Gott spuert macht sich gefuehllos
Wer Gott erfaehrt versinnbildlicht sich
Wer Gott glaubt entmachtet sich
Wer Gott tut aktualisiert sich selbst
Wer mit Gott lebt hat sich verwurzelt, radikalisiert
Wer mit Gott geht hat sich aus dem Staub gemacht
Wer mit Gott rechnet hat sich verspekuliert
Wer mit Gott rechtet hat sich gerechtfertigt
Wer Gott lobt und preist hat sich was vorgenommen
Wer Gott verdammt hat sich ueberfordert
Wer Gott erkennt hat sich verleugnet
Wer Gott nur beachtet hat sich verachtet
Wer Gott vertritt hat sich vereinnahmt
Wer Gott ausklammert hat sich eingeklemmt
Wer Gott einlaedt hat sich entschuldigt
Wer Gott vermisst hat sich entleert
Wer Gott anruft hat seine Mitmenschen missachtet
Wer Gott missachtet hat sich selbst verraten
Wer Gott anklagt hat sich gerichtet
Wer Gott vertraut hat sich erledigt
Wer Gott fraegt hat keine Vorstellung
Wer Gott liebt hat alle Menschen lieb
Wer Gott sucht hat keinen Weg
Wer Gott findet hat kein Geheimnis
Wer Gott entlaesst hat sich erfunden
Wer Gott zuhoert hat sich ausgesprochen
Wer Gott laesst hat sich gefunden
Wer Gott ruhen laesst ist tot.
Die Begrenzung - im Schweigen
Die weite Unendlichkeit
- verstummt...
Bei Gott-Glaeubigen ein Alltags-Phaenomen, das zu denken gibt....
man kann nie tief und weit genug denken...
Es gibt auch Leute, die meinen dem Heiligen Gott zu begegnen,
oder zumindest IHN zu erfahren...
Folgende Ueberlegungen fuehren zur Vorsicht !
Zuerst ein Paulus-Wort: Kol 4.6
Euer Wort sei / allzeit in Gnade / und mit Salz gewuerzt /
wissend / wie ihr einem jeden / antworten sollt.
Wer Gott ahnt entfaltet sich
Wer Gott erdenkt denkt sich selbst
Wer Gott kennt schraenkt sich ein
Wer Gott versteht bildet sich was ein
Wer Gott anspricht verfasst ein Gedicht
Wer Gott ausspricht spricht sich aus
Wer Gott fuehlt uebervorteilt sich
Wer Gott empfindet taeuscht sich
Wer Gott spuert macht sich gefuehllos
Wer Gott erfaehrt versinnbildlicht sich
Wer Gott glaubt entmachtet sich
Wer Gott tut aktualisiert sich selbst
Wer mit Gott lebt hat sich verwurzelt, radikalisiert
Wer mit Gott geht hat sich aus dem Staub gemacht
Wer mit Gott rechnet hat sich verspekuliert
Wer mit Gott rechtet hat sich gerechtfertigt
Wer Gott lobt und preist hat sich was vorgenommen
Wer Gott verdammt hat sich ueberfordert
Wer Gott erkennt hat sich verleugnet
Wer Gott nur beachtet hat sich verachtet
Wer Gott vertritt hat sich vereinnahmt
Wer Gott ausklammert hat sich eingeklemmt
Wer Gott einlaedt hat sich entschuldigt
Wer Gott vermisst hat sich entleert
Wer Gott anruft hat seine Mitmenschen missachtet
Wer Gott missachtet hat sich selbst verraten
Wer Gott anklagt hat sich gerichtet
Wer Gott vertraut hat sich erledigt
Wer Gott fraegt hat keine Vorstellung
Wer Gott liebt hat alle Menschen lieb
Wer Gott sucht hat keinen Weg
Wer Gott findet hat kein Geheimnis
Wer Gott entlaesst hat sich erfunden
Wer Gott zuhoert hat sich ausgesprochen
Wer Gott laesst hat sich gefunden
Wer Gott ruhen laesst ist tot.
Montag, 7. August 2017
Heiliger Zs-Prall
Es war am Sonntag 06.08.2017
als der 18. Sonntag A im Kirchenjahr
mit dem Fest der "Verklaerung Jesu"
zusammenprallte.
Sieger war die "Verklaerung" weil sie
Voraussetzung ist fuer die Erfuellung.
Das Fest "Verklaerung" (Mt 17.1-9 / Mk 9.2-10 / Lk 9.28-36 / John 10.10) zeigt,
wie wir JvN zu sehen haben, wie wir IHN aufzufassen haben. Er ist wie die Sonne, die Leben gibt, Er ist wie Licht im Dunkel der Welt, Er ist der Neue Moses, der ein NEUES Gesetz proklamiert, Er ist DER Prophet, der seine Botschaft lebt. Dieser geheimnisvolle
Hintergrund-Jesus, der Verklaerte (transfigured), ist zum Sohn Gottes deklariert,
zu dem dem Gottes Wohlgefallen gilt. Wenn wir diesen "zum Vorschein gekommenen
verklaerten Gott-Menschen " akzeptieren, und von daher ins taegliche Leben zurueck- kehren, dann gehen wir auf den Weg in die Auferstehung, in die Fuelle des Lebens.
Und wenn wir JvN so sehen, als Verklaerten (transformierten Menschen), dann koennen wir "die Speisung der 5000 + " verstehen und nachvollziehen (Mk 14.13-21).
Die Schritte sind klar angegeben.
1. Interessiert in Jesus gehen wir auf ihn zu - erleben Heilungen und Speisung.
2. Und wenn es ums "taegliche Brot" geht, um das was wir notwendigerweise wuenschen,
was wir zu unserer Erfuellung noetig haben, dann - so sagt Jesus (im Namen Gottes) -
koennt ihr es von mir erwarten - wenn ihr tut, was ich euch sage.
3. Dann tritt der Verklaerte Jesus (Haupt der Kirche) in Aktion:
A) Er nimmt in Anspruch, was da ist...
B) Er verbindet das Anwesende mit Gott
C) Er bricht sich selbst als Brot...
D) und laesst die Juenger IHN ver-teilen...
E) und die Menge akzeptiert IHN, geniesst IHN, ernaehrt sich mit und freut sich am
gebrochenen Brot, das in Ueberfuellung vor- und zuhanden ist.
In dieser Strategie a) sind die not-wendenden Wunsch-Beduerfnisse erfuellt
b) die Erfuellung ist ueber erwarten grossartig - Brot in Fuelle -
c) Und diese Erfahrung der Saettigung in Ueberfuelle fuehrt
zur glaubenden Juengerschaft.
Mt 14.13-21 deklariert: Wer den verklaerten auferstandenen Jesus akzeptiert,
der entdeckt, dass Gott (in Jesus, in der Kirche) und die Welt (das Vorhandene)
zusammen die not-wendenden Beduerfnisse der Menschheit erfuellen und so
die Menschen in diesem alltaeglichen Leben in die Fuelle des Lebens eingehen.
Daher kommt Mt 17 vor Mt 14 ( 14 ist nur durch 17 verstehbar).
Der Gott-erfuellte-Jesus (Mt 17) garantiert die Gewaehrung der praktischen realen Erfuellung der Menschheits-Erwartungen (Mt 14).
Nicht zu vergessen: Der Gott-verklaerte-Jesus ist der Kirche anvertraut.
Darum feiert sie "Verklaerung Jesu".
als der 18. Sonntag A im Kirchenjahr
mit dem Fest der "Verklaerung Jesu"
zusammenprallte.
Sieger war die "Verklaerung" weil sie
Voraussetzung ist fuer die Erfuellung.
Das Fest "Verklaerung" (Mt 17.1-9 / Mk 9.2-10 / Lk 9.28-36 / John 10.10) zeigt,
wie wir JvN zu sehen haben, wie wir IHN aufzufassen haben. Er ist wie die Sonne, die Leben gibt, Er ist wie Licht im Dunkel der Welt, Er ist der Neue Moses, der ein NEUES Gesetz proklamiert, Er ist DER Prophet, der seine Botschaft lebt. Dieser geheimnisvolle
Hintergrund-Jesus, der Verklaerte (transfigured), ist zum Sohn Gottes deklariert,
zu dem dem Gottes Wohlgefallen gilt. Wenn wir diesen "zum Vorschein gekommenen
verklaerten Gott-Menschen " akzeptieren, und von daher ins taegliche Leben zurueck- kehren, dann gehen wir auf den Weg in die Auferstehung, in die Fuelle des Lebens.
Und wenn wir JvN so sehen, als Verklaerten (transformierten Menschen), dann koennen wir "die Speisung der 5000 + " verstehen und nachvollziehen (Mk 14.13-21).
Die Schritte sind klar angegeben.
1. Interessiert in Jesus gehen wir auf ihn zu - erleben Heilungen und Speisung.
2. Und wenn es ums "taegliche Brot" geht, um das was wir notwendigerweise wuenschen,
was wir zu unserer Erfuellung noetig haben, dann - so sagt Jesus (im Namen Gottes) -
koennt ihr es von mir erwarten - wenn ihr tut, was ich euch sage.
3. Dann tritt der Verklaerte Jesus (Haupt der Kirche) in Aktion:
A) Er nimmt in Anspruch, was da ist...
B) Er verbindet das Anwesende mit Gott
C) Er bricht sich selbst als Brot...
D) und laesst die Juenger IHN ver-teilen...
E) und die Menge akzeptiert IHN, geniesst IHN, ernaehrt sich mit und freut sich am
gebrochenen Brot, das in Ueberfuellung vor- und zuhanden ist.
In dieser Strategie a) sind die not-wendenden Wunsch-Beduerfnisse erfuellt
b) die Erfuellung ist ueber erwarten grossartig - Brot in Fuelle -
c) Und diese Erfahrung der Saettigung in Ueberfuelle fuehrt
zur glaubenden Juengerschaft.
Mt 14.13-21 deklariert: Wer den verklaerten auferstandenen Jesus akzeptiert,
der entdeckt, dass Gott (in Jesus, in der Kirche) und die Welt (das Vorhandene)
zusammen die not-wendenden Beduerfnisse der Menschheit erfuellen und so
die Menschen in diesem alltaeglichen Leben in die Fuelle des Lebens eingehen.
Daher kommt Mt 17 vor Mt 14 ( 14 ist nur durch 17 verstehbar).
Der Gott-erfuellte-Jesus (Mt 17) garantiert die Gewaehrung der praktischen realen Erfuellung der Menschheits-Erwartungen (Mt 14).
Nicht zu vergessen: Der Gott-verklaerte-Jesus ist der Kirche anvertraut.
Darum feiert sie "Verklaerung Jesu".
Mittwoch, 26. Juli 2017
Verstehens-Wunsch Mt 13.44-52
Den Reichtum finden + teilen (Schatz)
im Zusammenarbeiten jedes Einzelnen (Perle) durch ein allumfassendes
Beziehungs-Netz (Fisch).
1. Dieser Mt-Text ist eine Ankuendigung, eine Versicherung, eine Deklaration.
Er besagt: Gluecklich, gesegnet jene, die Mt-13.44-52/17A/30072017 verstehen.
Die heutige Botschaft ist eine aktuelle Klaerung, wie (in heutiger Sprache) "Fuelle
des Lebens fuer alle (FLfA) verstanden werden sollte - oder (in einer morgigen Sprache) "wie der gegenseitig gehaeufte Reichtum fuer die ganze Menschheit" (alle) begriffen
werden kann" (gsgRfA) - oder (in einer 2000 Jahre alten Sprache) wie das "Koenigreich Gottes" (KG) zu interpretieren ist. Damit wird jeder echte Gelehrte, der an der Verwirklichung von FLfA arbeitet, gleichsam ein Administrator, der die Erfahrungen des Lebens zugunsten dieses Projekts einbringt.
2. Es geht also heute um ein wirkliches Verstehen. Die 2000 Jahre alte Botschaft von JvN, aufnotiert von Evv, dass ER um der FLfA kam, muss ins Verstaendnis der Leute von 2017 umgesetzt werden. Denn: "kluges handeln setzt verstehen voraus".
3. Es geht um den Inhalt von FLfA / gsgRfA / KG. Diese Worte sind wie Flaschen, wie
Verpackung, wie PIN, wie der Code, wie Passwort...
INHALT dieser Botschaft:
A) Die FLfA / gsgRfA / KG ist zuerst zu verstehen als ein grossartiges smartes intensives Engagement, eine Verpflichtung, eine Pflicht, eine Unterschrift...
B) Dann kommt zweitens: dieUnterschrift unter die Verpflichtung des ausdauernden
Suchens, Erforschens, Findens... Jedes Engagement und jedes Suchen setzt Entscheidung voraus; du musst ungefaehr eine Ahnung haben, ev. ein Wissen und Verstehen und sogar Lust darauf... bevor du "gehen-suchen" kannst. Du musst Priori-
taeten setzen: gemaess Ev-Mt "verkaufen um das Beste zu kaufen" !!! Das ist eine Methode, eine Strategie... und genau diese Strategie muss man sich aneignen, wenn's
um FLfA geht.
C) Also um was geht's denn ?
Himmel (KG) / FLfA / gsgRfA ist eine entschiedene Vor-Gegebenheit, die im suchenden Engagement den totalen Reichtum erwirbt (Schatz) ! die goldige Einzigartigkeit praesentiert (Perle) ! die lebendige Vielfalt der Beziehungen aktualisiert (Fisch) !
Es geht konkret fuer die "Religioesen" auch darum, das Geluebde der Armut in das Geluebde des Reichtum-Teilens (Schatz) umzuschmelzen. Den einfachen Gehorsam in das aufmerksame Zusammenwirken zu erweitern (Perle) und die singulaere Keuschheit in den Reichtum der Beziehungen (Fisch) zu verlebendigen.
Das waeren von Ev-Mt sanft angemahnte Schritte der Kirche im Projekt FLfA / KG !!!
Das Problem: FLfA / gsgRfA / KG ist gegeben wie "Brot + Wein"; statt nun im Empfang
die Gabe (das Projekt FLfA) sich tatsaechlich anzueignen verfallen sie ins "betteln" pls gib uns... und schieben die Arbeit dem Allmaechtigen zu.
Wer Mt 13 recht versteht ist auf dem rechten Weg gluecklich zu werden, wer nicht versteht
wird ungluecklich.
im Zusammenarbeiten jedes Einzelnen (Perle) durch ein allumfassendes
Beziehungs-Netz (Fisch).
1. Dieser Mt-Text ist eine Ankuendigung, eine Versicherung, eine Deklaration.
Er besagt: Gluecklich, gesegnet jene, die Mt-13.44-52/17A/30072017 verstehen.
Die heutige Botschaft ist eine aktuelle Klaerung, wie (in heutiger Sprache) "Fuelle
des Lebens fuer alle (FLfA) verstanden werden sollte - oder (in einer morgigen Sprache) "wie der gegenseitig gehaeufte Reichtum fuer die ganze Menschheit" (alle) begriffen
werden kann" (gsgRfA) - oder (in einer 2000 Jahre alten Sprache) wie das "Koenigreich Gottes" (KG) zu interpretieren ist. Damit wird jeder echte Gelehrte, der an der Verwirklichung von FLfA arbeitet, gleichsam ein Administrator, der die Erfahrungen des Lebens zugunsten dieses Projekts einbringt.
2. Es geht also heute um ein wirkliches Verstehen. Die 2000 Jahre alte Botschaft von JvN, aufnotiert von Evv, dass ER um der FLfA kam, muss ins Verstaendnis der Leute von 2017 umgesetzt werden. Denn: "kluges handeln setzt verstehen voraus".
3. Es geht um den Inhalt von FLfA / gsgRfA / KG. Diese Worte sind wie Flaschen, wie
Verpackung, wie PIN, wie der Code, wie Passwort...
INHALT dieser Botschaft:
A) Die FLfA / gsgRfA / KG ist zuerst zu verstehen als ein grossartiges smartes intensives Engagement, eine Verpflichtung, eine Pflicht, eine Unterschrift...
B) Dann kommt zweitens: dieUnterschrift unter die Verpflichtung des ausdauernden
Suchens, Erforschens, Findens... Jedes Engagement und jedes Suchen setzt Entscheidung voraus; du musst ungefaehr eine Ahnung haben, ev. ein Wissen und Verstehen und sogar Lust darauf... bevor du "gehen-suchen" kannst. Du musst Priori-
taeten setzen: gemaess Ev-Mt "verkaufen um das Beste zu kaufen" !!! Das ist eine Methode, eine Strategie... und genau diese Strategie muss man sich aneignen, wenn's
um FLfA geht.
C) Also um was geht's denn ?
Himmel (KG) / FLfA / gsgRfA ist eine entschiedene Vor-Gegebenheit, die im suchenden Engagement den totalen Reichtum erwirbt (Schatz) ! die goldige Einzigartigkeit praesentiert (Perle) ! die lebendige Vielfalt der Beziehungen aktualisiert (Fisch) !
Es geht konkret fuer die "Religioesen" auch darum, das Geluebde der Armut in das Geluebde des Reichtum-Teilens (Schatz) umzuschmelzen. Den einfachen Gehorsam in das aufmerksame Zusammenwirken zu erweitern (Perle) und die singulaere Keuschheit in den Reichtum der Beziehungen (Fisch) zu verlebendigen.
Das waeren von Ev-Mt sanft angemahnte Schritte der Kirche im Projekt FLfA / KG !!!
Das Problem: FLfA / gsgRfA / KG ist gegeben wie "Brot + Wein"; statt nun im Empfang
die Gabe (das Projekt FLfA) sich tatsaechlich anzueignen verfallen sie ins "betteln" pls gib uns... und schieben die Arbeit dem Allmaechtigen zu.
Wer Mt 13 recht versteht ist auf dem rechten Weg gluecklich zu werden, wer nicht versteht
wird ungluecklich.
Dienstag, 18. Juli 2017
zur Sprache bringen
den Ton finden: Wir glauben... Ich glaube...
Das "Glaubensbekenntnis" ist eine Art den Glauben zur Sprache zu bringen. Das tut seit dem Beginn das Christentum; die Gemeinschaft und der Einzelne. Das "ICH im WIR und das WIR im ICH" stehen in einer fruchtbaren Spannung oder in einer verzehrenden Diskrepanz. Die Sprache ist ein gemeinsamer Nenner, auf den die Gemeinschaft und
der Einzelne sich hoffentlich einigen koennen... Die gemeinsame Spachfindung ist also
ein entscheidender Akt in den Einheits-Bemuehungen. Daneben gibt es die Anerkennung der nicht verstandenen Fremdsprache und als harte Arbeit das Erlernen der so fernen fremden Sprachen.
Alle 3 Wege sind im Credo gangbar... aber sie sollten gegangen werden.
Weil ich in dieser Welt - so wie sie nun mal ist -
zur Gemeinschaft der Gottglaeubingen gehoeren will,
hab' ich mich selbst-bewusst entschieden:
a) dass es den Einen Gott gibt; und dieser Gott, als das All-Heilige Geheimnis,
fuer mich die allumfassendste Wirklichkeit ist.
b) So lasse ich den Heiligen Geist in Liebe alles erwirken:
Kosmos, Himmel und Erde, Natur und Technick, Bewusstsein und alle seine Erkenntnisse
bis zum Selbst-Bewusstsein aller Menschen mit ihrem Erleben und den Erfahrungen von
Freud und Leid im Gesamt der Evolution.
c) In diesem Entfaltungs-Prozess sehe ich auch Jesus Christus,
der sich als eine humane Vergegenwaertigung Gottes fuer viele erwiesen hat.
d) Er zeigt seinen Nachfolgern den Weg in die Fuelle des Lebens fuer alle.
e) In diesem Neuen Menschen sehe ich Gottes Geist am Werk,
der alle Menschen herausfordert zur Lebensgestaltung in Einheit und im Frieden.
f) Den Gott Jesu und seinen Geist moechte ich dankbar feiern in Gemeinschaft
zusammen mit den Heiligen, vor Ort in jener Kirchen-Gemeinschaft, in der ich mich
beheimatet weiss: Wo Brot und Wein geteilt und das Leben und Sterben gefeiert wird.
g) Amen - so sei es denn entschieden - wieder am Fest meines Geburts-Tages.
Freitag, 14. Juli 2017
Wo der Geist Gottes zuhause ist.
fruchtbare Erde - farbige Blumen
Der Saemann saet die Saat... wie werd' ich fruchtbarer Acker-Boden ? (Mt. 13.1-9)
Es gibt die Vision (Rom 8.9,11-13), dass der Geist Gottes sein zuhause im Menschen hat.
Ich lass Dich wirken Gott auf der langen Reise in mich selbst
und auf dem Trip zu all den Andern.
Ich lass Dich wirken Gott, befreit von Dir und den Erwartungen an Dich.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Andern mit all den Phantasien, die Dich bedraengen.
Ich lass Dich wirken Gott in all dem Schoenen und dem Guten, in Freud und Leid,
in den Erfindungen und im Versagen.
Ich lass Dich wirken Gott im ganzen Kosmos, in den Sternen, im Atom;
mit all den Erscheinungen, die Dich offenbaren.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Streitereien, in allem Glueck und Ungelueck,
im Frieden und im Krieg, in allen Lustbarkeiten.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Kuensten und in allen Spielereien.
Ich lass Dich wirken Gott in allem was an Zukunft kommt, in allem was an Erinnerung
vergeht, im auf und ab der Evolutionen.
Ich lass Dich wirken Gott und bring mich in - mit Herz und Hand -
bring mich in - ins Spiel der Kraefte -
neugierig was gelingt, wenn ich Dir - zur Verfuegung bin.
Der Saemann saet die Saat... wie werd' ich fruchtbarer Acker-Boden ? (Mt. 13.1-9)
Es gibt die Vision (Rom 8.9,11-13), dass der Geist Gottes sein zuhause im Menschen hat.
Ich lass Dich wirken Gott auf der langen Reise in mich selbst
und auf dem Trip zu all den Andern.
Ich lass Dich wirken Gott, befreit von Dir und den Erwartungen an Dich.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Andern mit all den Phantasien, die Dich bedraengen.
Ich lass Dich wirken Gott in all dem Schoenen und dem Guten, in Freud und Leid,
in den Erfindungen und im Versagen.
Ich lass Dich wirken Gott im ganzen Kosmos, in den Sternen, im Atom;
mit all den Erscheinungen, die Dich offenbaren.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Streitereien, in allem Glueck und Ungelueck,
im Frieden und im Krieg, in allen Lustbarkeiten.
Ich lass Dich wirken Gott in all den Kuensten und in allen Spielereien.
Ich lass Dich wirken Gott in allem was an Zukunft kommt, in allem was an Erinnerung
vergeht, im auf und ab der Evolutionen.
Ich lass Dich wirken Gott und bring mich in - mit Herz und Hand -
bring mich in - ins Spiel der Kraefte -
neugierig was gelingt, wenn ich Dir - zur Verfuegung bin.
Dienstag, 4. Juli 2017
Thomas im Durcheinander
Der Ev Joh hat uns eine mutige Thomas-Skizze hinter-
lassen (John 20.24-29). Dieser Apostel ist einer jener
Mutigen, der es wagt der Jesus-Bewegung klar zu
verstehen zu geben: Ich glaub' euch nicht !
Das ist ein eindeutiges Votum fuer die Vernunft und
gegen religioese Schwaermerei.
People, wenn ihr so wunderbare Dinge sagt wie zB:
"Jesus ist gegenwaertig" etc...
dann bitte gebt irgendwie Beweise.
Dieser Jesus ist ja nicht ein Niemand.
Seine Existenz ist ueberpruefbar, denn ER hat
ein klares Profil: Er ist verwundet, gekreuzigt...
und das sind klare eindeutige Engagement-Beweise.
Wenn ich die Wunden beruehre, also die Beweise
seines Engagements...
dann "glaube" ich an seine Gegenwart.
Wie sehen die blutenden Herzwunden Jesu, die Thomas nun beruehren soll im
spezifischen Zeitraum des Ev Joh aus ? Und fuer uns 2017: Wie sehen die
Engagement-Wunden des gebrochenen Leibes Jesu, die wir beruehren koennten
heute aus - so dass wir glauben koennten an seine befreiende Gegenwart ?
Der Apostel Thomas in der Skizze des Ev Joh lehrt uns:
1. Habt den Mut zuerst einmal NICHT zu glauben.
2. Fraegt stets nach Hinweisen / Beweisen (wieder wichtig im Zeitalter der fake-news)
3. Die Engagement - Wunden sind hervorragende Beweise fuer die Gegenwart Jesu -
sie gelten in einigen Zeitraeumen bis heute.
4. Der Ev Joh weiss aber auch... es gibt auch einen "glauben" an die Gegenwart Jesu
ohne Wunden-Beruehrung, ohne Engagement-Beweise...
Ist diese Utopia schon erlebbar ? "glauben" wie Liebende - jenseits der Machtspiele -
jedenfalls fuer einen Moment im Hier + Jetzt.
5. Es gibt viele Hinweise auf die Gegenwart Jesu: zB. der eucharistische Glaube;
die spielenden Kinder; die Dank- und Jubel-Feste... aber eben auch die Wunden
des befreiend-einenden Engagements.
lassen (John 20.24-29). Dieser Apostel ist einer jener
Mutigen, der es wagt der Jesus-Bewegung klar zu
verstehen zu geben: Ich glaub' euch nicht !
Das ist ein eindeutiges Votum fuer die Vernunft und
gegen religioese Schwaermerei.
People, wenn ihr so wunderbare Dinge sagt wie zB:
"Jesus ist gegenwaertig" etc...
dann bitte gebt irgendwie Beweise.
Dieser Jesus ist ja nicht ein Niemand.
Seine Existenz ist ueberpruefbar, denn ER hat
ein klares Profil: Er ist verwundet, gekreuzigt...
und das sind klare eindeutige Engagement-Beweise.
Wenn ich die Wunden beruehre, also die Beweise
seines Engagements...
dann "glaube" ich an seine Gegenwart.
Wie sehen die blutenden Herzwunden Jesu, die Thomas nun beruehren soll im
spezifischen Zeitraum des Ev Joh aus ? Und fuer uns 2017: Wie sehen die
Engagement-Wunden des gebrochenen Leibes Jesu, die wir beruehren koennten
heute aus - so dass wir glauben koennten an seine befreiende Gegenwart ?
Der Apostel Thomas in der Skizze des Ev Joh lehrt uns:
1. Habt den Mut zuerst einmal NICHT zu glauben.
2. Fraegt stets nach Hinweisen / Beweisen (wieder wichtig im Zeitalter der fake-news)
3. Die Engagement - Wunden sind hervorragende Beweise fuer die Gegenwart Jesu -
sie gelten in einigen Zeitraeumen bis heute.
4. Der Ev Joh weiss aber auch... es gibt auch einen "glauben" an die Gegenwart Jesu
ohne Wunden-Beruehrung, ohne Engagement-Beweise...
Ist diese Utopia schon erlebbar ? "glauben" wie Liebende - jenseits der Machtspiele -
jedenfalls fuer einen Moment im Hier + Jetzt.
5. Es gibt viele Hinweise auf die Gegenwart Jesu: zB. der eucharistische Glaube;
die spielenden Kinder; die Dank- und Jubel-Feste... aber eben auch die Wunden
des befreiend-einenden Engagements.
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