Das Bewusstsein des Kirchenjahres
in den Christen aufrecht zu erhalten,
empfinde ich als verhaeltnismaessig
wichtig.
Darin eingeordnet sind fundamentale
Glaubensfragen -
gerade auch fuer unsere Zeit.
Aktives warten auf den rechten Ton
die Synthese von Ich + Welt.
In den letzten Jahren haben so viele heilige und zustaendige Propheten ihre Sicht
geoffenbart ueber Gott und die Welt, ueber Israel und ueber das jeweilige Zeitgeschehen,
dass es fuer uns heutige etwas kompliziert geworden ist, diesen Propheten zu folgen.
Eine Komplexitaets-Reduktion ist angesagt und gesund.
Eine der grundlegenden klaren Aussagen ist: "Gott ist im Kommen".
Die Schoepfung (Kosmos + Natur, Geschichte + Entwicklung, die Evolution) gilt als
Hinweis auf "Gott ist im Kommen".
In jedem Menschen geschieht es wie in jedem Ereignis (wie immer es auch "aussieht"),
Gott ist in Allem im Kommen. Dieses Kommen ist aussagbar in vielen Bildern:
sei es Blitz + Donner, Liebe + Hass, Frieden + Krieg, Erleuchtung oder Verdunkelung,
sei es Entwicklung oder Evolution. Dabei sollte eines klar werden:
Gottes Kommen geschieht nicht im Sinne der Intervention sondern geschieht eigentlich
im Sinne der Offenbarung: Gott wird deutlicher.
1. Langsam schaelt sich heraus, es wird klarer, einsichtiger, dass Gott nicht mehr
im Sinne der Eingreifbarkeit ins kosmisch-natuerliche, evolutionistisch-menschliche,
soziale, technische Geschehen gedacht werden kann.
Die Intervention Gottes von oben und von innen ist heute in Frage gestellt.
Zuerst faellt es vielen Glaeubigen noch schwer, an die Nicht-Eingreifbarkeit Gottes zu
glauben. Sie meinen Allmacht besteht in der Faehigkeit immer und ueberall eingreifen zu koennen; alles im Griff zu haben und klar zu diktieren und das Angeordnete auch durch-
zusetzen zu wollen und zu koennen. Allmacht heisst stets siegen. Gelungene Intervention gilt dann als Beweis der Macht.
2. Dabei ist die Allmacht Gottes ganz einfach das Geschehen, das geschieht.
Das Total-Geschehen ist die ganze stets zuvorkommende Eingreiflichkeit Gottes in Einem.
Allmacht laesst eben alles Moegliche geschehen und hat gar nichts im Griff. Man darf nicht vergessen, wie Gott, so ist auch seine Allmacht, seine Barmherzigkeit, gar seine Liebe
ausgegossen in Schoepfung und Geschehen, im Komponieren und Singen, in Gedanken, Worten und Werken, im Schweigen und Verstummen.
3. Die Allmacht ist am sichtbarsten im stets zukuenftigen Aufgluehen der Liebe in allen nur moeglichen Situationen. Dass Liebe gelingt - stueckweise - ist Beweis der wirkenden Allmacht. Gott hat nicht die Macht, zugunsten der Liebe sich durchzusetzen sondern
die Liebe wie die Freiheit gelingt als Ausdruck der Allmacht.
4. Die Allmacht und die Liebe Gottes ist in seiner Schoepfung ausgegossen, inkarniert,
und das heisst fuer uns Glaeubige "unvorstellbares Geschehen im Kosmos".
zB. Der in die Schoepfung inkarnierte Geist Gottes liefert nun fuer alles Geschehen:
a) die Moeglichkeiten und die Aktivierungen
b) die Energie und die Herausforderungen
c) die Richtlinien und die Abweichungen
d) die Realitaetsintensitaet im auf und ab
e) die formgebende Hand und die leitende Stimme
Und dieses All-Geschehen (Liebe und Freiheit etc...) ist stets im Kommen,
stets moeglich und manchmal auch erstaunlicherweise fuer uns fragmentarisch
sogar erfahrbar. Man koennte auch sagen: Die Schoepfung - wie sie nun geschieht -
ist die totale Eingreiflichkeit Gottes ein fuer allemal.
Und der ADVENT ist das Erwarten der stets Neuen Schoepfung.
(Fortsetzung folgt...)
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Freitag, 1. Dezember 2017
Sonntag, 19. November 2017
Gleichnis mit Folgen:
Das Mt-Ev 25.14
bringt eine "unglaubliche" Botschaft.
1. Gottes' Eigentum und Gnade, alles ist bereits gegeben, ausgegossen...
Die Schoepfung und all ihr Geschehen ist uebergeben, den Haenden
der Menschen anvertraut, je nach Eignung und Bereitschaft.
> Vielleicht ist das wirklich wahr ?
2. Gott verschwindet in der Ferne.
> Eine Menschheits-Erfahrung !
3. Eines Tages wird Er wiederkommen ! ? !
> Eine christliche Hoffnung !
4. Er fordert Rechenschaft darueber, was wir Menschen
mit dem Anvertrauten getan haben !
> Ist ja logisch! Aber wann und wie? Rechenschafts-Agentur ?
5. Wer gemaess seiner Eignung profitable gewirkt hat
wird eingeladen in die Fuelle des Lebens !
> Profitdenken? Graduation? Belohung? Beglueckung?
6. Wer nichts Gutes gewirkt hat, hat sein Leben verwirkt!
> Automatisch? vor Gericht? Schicksal? Creation-Logik?
Wollten wir Christen diese gleichnishafte Botschaft glauben,
wir muessten unser kirchliches Verhalten etwas aendern -
und die Welt koennte etwas erloester erscheinen.
Christen wuerden sich als "begabt" deklarieren, wuerden sich zusammen
einsetzen und dankbare Menschen werden.
Rechenschaft ablegen wuerde normal werden (neue Beichte / Supervision)
und die Anteilnahme an der Lebensfuelle wuerde erfreulich gesteigert.
"Beten" als betteln waere zwar nicht vorbei - aber nun als "natuerlicher
Hilfeschrei" in sein Recht im jetztigen Evolutions-Zustand versetzt.
Ein Beispiel: Unser Hauptgebet "Vater-Unser" koennte folglich so
uebersetzt werden.
in der alten Form: in einer zeitgemaessen Form:
Vater-Unser Gott unser unsagbares Geheimnis.
der Du bist im Himmel Deine Attraktivitaet ist die Fuelle des Lebens.
geheiligt werde Dein Name Geheiligt werde Deine Gegenwart fuer uns.
Dein Reich komme Deine Bestimmung wird uns ueberschatten
Dein Wille geschehe und wir lassen Deinen Willen geschehen
wie im Himmel wie in der Fuelle des Lebens
so auf Erden so auch auf dem Weg dazu.
Du gibst uns das tgl Brot Du gibst uns die Nacht und machst uns den Tag.
Du vergibst uns unsere Schuld Du hast uns vergeben
wie auch wir vergeben wie wir vergeben
Du fuehrst uns nicht in eine Falle Du fuehrst uns nicht ins Verderben
sondern erloesest uns vom Uebel. sondern erloesest uns vom Uebel.
Denn - Dein ist das Reich Denn - Dein ist die Bestimmung
die Kraft und die Energie sie zu erfuellen
und die Herrlichkeit. und die Schoenheit, die sie erwirkt.
Amen Amen
bringt eine "unglaubliche" Botschaft.
1. Gottes' Eigentum und Gnade, alles ist bereits gegeben, ausgegossen...
Die Schoepfung und all ihr Geschehen ist uebergeben, den Haenden
der Menschen anvertraut, je nach Eignung und Bereitschaft.
> Vielleicht ist das wirklich wahr ?
2. Gott verschwindet in der Ferne.
> Eine Menschheits-Erfahrung !
3. Eines Tages wird Er wiederkommen ! ? !
> Eine christliche Hoffnung !
4. Er fordert Rechenschaft darueber, was wir Menschen
mit dem Anvertrauten getan haben !
> Ist ja logisch! Aber wann und wie? Rechenschafts-Agentur ?
5. Wer gemaess seiner Eignung profitable gewirkt hat
wird eingeladen in die Fuelle des Lebens !
> Profitdenken? Graduation? Belohung? Beglueckung?
6. Wer nichts Gutes gewirkt hat, hat sein Leben verwirkt!
> Automatisch? vor Gericht? Schicksal? Creation-Logik?
Wollten wir Christen diese gleichnishafte Botschaft glauben,
wir muessten unser kirchliches Verhalten etwas aendern -
und die Welt koennte etwas erloester erscheinen.
Christen wuerden sich als "begabt" deklarieren, wuerden sich zusammen
einsetzen und dankbare Menschen werden.
Rechenschaft ablegen wuerde normal werden (neue Beichte / Supervision)
und die Anteilnahme an der Lebensfuelle wuerde erfreulich gesteigert.
"Beten" als betteln waere zwar nicht vorbei - aber nun als "natuerlicher
Hilfeschrei" in sein Recht im jetztigen Evolutions-Zustand versetzt.
Ein Beispiel: Unser Hauptgebet "Vater-Unser" koennte folglich so
uebersetzt werden.
in der alten Form: in einer zeitgemaessen Form:
Vater-Unser Gott unser unsagbares Geheimnis.
der Du bist im Himmel Deine Attraktivitaet ist die Fuelle des Lebens.
geheiligt werde Dein Name Geheiligt werde Deine Gegenwart fuer uns.
Dein Reich komme Deine Bestimmung wird uns ueberschatten
Dein Wille geschehe und wir lassen Deinen Willen geschehen
wie im Himmel wie in der Fuelle des Lebens
so auf Erden so auch auf dem Weg dazu.
Du gibst uns das tgl Brot Du gibst uns die Nacht und machst uns den Tag.
Du vergibst uns unsere Schuld Du hast uns vergeben
wie auch wir vergeben wie wir vergeben
Du fuehrst uns nicht in eine Falle Du fuehrst uns nicht ins Verderben
sondern erloesest uns vom Uebel. sondern erloesest uns vom Uebel.
Denn - Dein ist das Reich Denn - Dein ist die Bestimmung
die Kraft und die Energie sie zu erfuellen
und die Herrlichkeit. und die Schoenheit, die sie erwirkt.
Amen Amen
Sonntag, 5. November 2017
Raetsel des Lebens...
"Das Leben ist ein Wuerfelspiel,
wir wuerfeln jeden Abend,
Dem einen bringt das Schicksal viel,
dem andern nichts als Plage.
Drum frisch auf Kameraden,
den Becher zur Hand; den Wuerfel auf
den Tisch... der eine ist fuers "Vaterland", der andere ist fuer mich"
Joha ist Scty im APC-Otshi, 38 Jahre jung, 2 Kinder (10 + 2), wohnhaft im Egumbo der Eltern, hat nun am Freitag 27.10.2017 in der Lutherischen Kirche Eengelo Simon, den
Vater ihrer Kinder, geheiratet. Das ist mir ein Raetsel: warum nur heiraten die beiden ?
Um die Besitzverhaeltnisse festzulegen? Die lutherische Trauung ist in Namibia zivilrechtlich und kirchlich / aber kein Sakrament. Oder wollen sie uns sagen: Wir
sind entschlossen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen; Bestaetigungsfeier ?
was heisst fuer sie nun: "stepping into married life" ? Sie hatten ja schon alles...
oder ist es ein Uebergang vom Versuchs-Stadium (Test-phase) zur endlichen Entschlossenheit ?
Am Samstagmorgen (04.11.2017) erreicht uns die Meldung: "Jonny has gone"
Eine Umschreibung von "gestorben". Sie haben ihn gefunden: aufgehaengt / suicide.
Seine Schwester Joha hatte mir am 02.11.2017 mitgeteilt, sie koenne nicht zur Board-session 45 kommen (04.11.2017), sie muesse die Folgen vom grossen Trauungsfest in Ordnung bringen. Und nun Jonny - ihr Bruder - hat sich scheinbar entschlossen, sein
Leben nicht in Ordnung zu bringen sondern zu beenden. Der Grund ist uns allen ein Raetsel: Er hatte ein IT-Unternehmen gegruendet, war anerkannt (auch ich hab' ihm
stets telefonisch gedankt, wenn er den Computer im Buero von Joha wieder richtig stellte) und er galt als zukunftsbegabt.
Was sag' ich Joha ?
1. Wir respektieren seine Entscheidung. Da die Welt oft untragbar, zu grauenhaft oder
zu enttaeuschend ist, oder wie immer sie die Welt erfahren, gestehen wir Menschen zu:
"zu gehen". Die Lasten zu tragen hat sie ev. ueberfordert. Wir konnten unser Mittragen
nicht deutlich genug uebermitteln oder sie konnten es nicht wahrnehmen - und nun hat
er einen Entscheid gefaellt; wir gestehen ihm dieses Recht zu.
2. Da der Jahwe-Gott als Schoepfer dieser Welt gilt und Er die Mitwirkung seiner Geschoepfe am Gelingen fordert, muss Er deren Entscheid "das Mitwirken ist eine Ueberforderung" akzeptieren - zumal seine heilvolle Intervention durch Jesus Christus
den Charakter des Angebots traegt und das Heil nicht erzwingt oder definitiv fest legt.
Wer den Besucher ungefragt ins Haus ruft, muss ihm freiheitsliebend zugestehen im Kommen zu versagen. Wer dem Spieler das Spiel anvertaut, akzeptiert das Risiko, dass
der Spieler verliert.
3. Und die Lebensfuelle ist in jedem Fall geschenkt, sowohl dem Gluecklichen als auch
dem Ungluecklichen. Leben erfreulich zu gestalten ist eine Kunst, die nicht jedem gelingt, und nicht jedem zugestanden wird. Ein Raetsel...
wir wuerfeln jeden Abend,
Dem einen bringt das Schicksal viel,
dem andern nichts als Plage.
Drum frisch auf Kameraden,
den Becher zur Hand; den Wuerfel auf
den Tisch... der eine ist fuers "Vaterland", der andere ist fuer mich"
Joha ist Scty im APC-Otshi, 38 Jahre jung, 2 Kinder (10 + 2), wohnhaft im Egumbo der Eltern, hat nun am Freitag 27.10.2017 in der Lutherischen Kirche Eengelo Simon, den
Vater ihrer Kinder, geheiratet. Das ist mir ein Raetsel: warum nur heiraten die beiden ?
Um die Besitzverhaeltnisse festzulegen? Die lutherische Trauung ist in Namibia zivilrechtlich und kirchlich / aber kein Sakrament. Oder wollen sie uns sagen: Wir
sind entschlossen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen; Bestaetigungsfeier ?
was heisst fuer sie nun: "stepping into married life" ? Sie hatten ja schon alles...
oder ist es ein Uebergang vom Versuchs-Stadium (Test-phase) zur endlichen Entschlossenheit ?
Am Samstagmorgen (04.11.2017) erreicht uns die Meldung: "Jonny has gone"
Eine Umschreibung von "gestorben". Sie haben ihn gefunden: aufgehaengt / suicide.
Seine Schwester Joha hatte mir am 02.11.2017 mitgeteilt, sie koenne nicht zur Board-session 45 kommen (04.11.2017), sie muesse die Folgen vom grossen Trauungsfest in Ordnung bringen. Und nun Jonny - ihr Bruder - hat sich scheinbar entschlossen, sein
Leben nicht in Ordnung zu bringen sondern zu beenden. Der Grund ist uns allen ein Raetsel: Er hatte ein IT-Unternehmen gegruendet, war anerkannt (auch ich hab' ihm
stets telefonisch gedankt, wenn er den Computer im Buero von Joha wieder richtig stellte) und er galt als zukunftsbegabt.
Was sag' ich Joha ?
1. Wir respektieren seine Entscheidung. Da die Welt oft untragbar, zu grauenhaft oder
zu enttaeuschend ist, oder wie immer sie die Welt erfahren, gestehen wir Menschen zu:
"zu gehen". Die Lasten zu tragen hat sie ev. ueberfordert. Wir konnten unser Mittragen
nicht deutlich genug uebermitteln oder sie konnten es nicht wahrnehmen - und nun hat
er einen Entscheid gefaellt; wir gestehen ihm dieses Recht zu.
2. Da der Jahwe-Gott als Schoepfer dieser Welt gilt und Er die Mitwirkung seiner Geschoepfe am Gelingen fordert, muss Er deren Entscheid "das Mitwirken ist eine Ueberforderung" akzeptieren - zumal seine heilvolle Intervention durch Jesus Christus
den Charakter des Angebots traegt und das Heil nicht erzwingt oder definitiv fest legt.
Wer den Besucher ungefragt ins Haus ruft, muss ihm freiheitsliebend zugestehen im Kommen zu versagen. Wer dem Spieler das Spiel anvertaut, akzeptiert das Risiko, dass
der Spieler verliert.
3. Und die Lebensfuelle ist in jedem Fall geschenkt, sowohl dem Gluecklichen als auch
dem Ungluecklichen. Leben erfreulich zu gestalten ist eine Kunst, die nicht jedem gelingt, und nicht jedem zugestanden wird. Ein Raetsel...
Dienstag, 24. Oktober 2017
... an der Stelle von ...
Reichtum der Natur...
Diesmal fand es Lukas fuer noetig (12.21b) zu erwaehnen, dass JvN seine Parabel verdeutlichte: so ist es... (liebe Leute; das ist die harte Wirklichkeit):
Wenn der nur-weltliche-private Luxus an die Stelle von "Reichtum im Sinne Gottes" tritt, dann ist das irdische Leben fuer die Auferstehung in "die ewige Lebensfuelle fuer alle" sinnlos. Dahinter steht der klare verborgene Anreiz:
Das Richtige waere sich reich machen im Sinne von Gottes Reichtum.
Das aber muss man heute leider ueberhoeren / "reich" ist auf dem Index.
Was meint denn der Ausdruck "reich-sein im Sinne Gottes" ??? Gibt es das ?
Die Antwort darauf ist heutzutage sehr schwer denn es stehen ihr inzwischen riesige Hindernisse im Weg:
1. Die Bergpredigt mit dem Slogan "selig sind die Armen im Geiste".
2. Die Heiligsprechung der Armut in den religioesen Geluebden.
3. Die "entweder - oder" Tendenz / arm UND reich ist fuer die meisten Christen nicht nachvollziehbar (cf. das Kamel und das Nadeloehr).
Wie kann einer sich reich machen wollen, wenn ihm diese drei christlichen Stroeme
den Boden unter den Fuessen nehmen??? Es wird noch schwieriger:
4. Das Wort "reich" ist christlich verpoent; eine reiche Kirche gilt als total falsch
und das alles, weil "reich" sehr eng materialistisch verstanden wird. "Reich" hat in der Kirche ein schlechtes Image gekriegt... die Armen und die Armut werden stets
bevorzugt und heiliggesprochen.
5. Dass Gott und Jesus und ev. der Heilige Geist "reich" sind - das wird im Notfall noch respektiert. Jesus "ein reicher Mann" das geht zu weit. Ev. wird zugestanden: reich an Heilkraft, reich an Verzeihen, reich an Parabeln... aber sonst ???
6. Das schwierigste Problem: Die Menschen sehen sich Gott gegenueber als arme
Bettler. Ich der arme Suender erbete mir die Huld vom Herrn. Ich der ewige Bettler,
ER der guetige Gott - das gilt als ideale Beziehungs-Situation.
Armut ist ein Virus, der die Gedanken, Worte und Taten der Christen infiziert;
"selig die Armen - verdammt die Reichen" dieser Song ist Labsal der Frommen.
Gegen diesen Virus ist der Lukas Hinweis (12.21b) ohnmaechtig.
7. Dass Kosmos und die Natur, Voelker und Nationen, Gesellschaften und die einzelnen Menschen je auf ihre Art "reich" sind, das wird nicht beachtet; Ausbeutung zugunsten der "Armen" ist angesagt. Wer nur "nichts" hat... ist auf alles aus!
8. Maria, zwar "voll der Gnade", ist auf der Seite der Armen gesehen und die Heiligen bekommen Zugang zum Himmel durch ihre Armut. Ein reicher Heiliger, einer der den Reichtum im Sinne Gottes managen koennte - das waere ein Skandal.
Wo kaeme die Kirche hin, wenn die Christen sich als begabt, talentiert als reich ein-
schaetzen koennten und duerften ? Wenn das Betteln vor Gott und vor Maria und vor den Heiligen fast verstummen wuerde ? Wenn die Gaben des Hl. Geistes als Reichtum ge-
sehen wuerden ? Wenn die "reichen Christen" mit ihrem spezifischen Reichtum die Weltordnung re-formieren wuerden. So wuerde Frieden moeglich...
Aber im Moment ist in unseren Kirchen Armut angesagt; mit schrecklichen Folgen....
Die Kath. Kirche ist die reichste Kirche der Welt - was fuer ein Skandal -
aber diese Wahrheit wuede uns frei machen...
Dienstag, 17. Oktober 2017
eingeladen
mach Dich auf den Weg
Fuer den christlichen Menschen gehoert es sich, das Gefuehl "Ich bin eingeladen"
zu pflegen und dieses Gefuehl zu begruenden.
Bis zum Beweis des Gegenteils wird angenommen, dass die Eltern das Kind bei der
Geburt willkommen heissen und einladen mit ihnen auf den Lebensweg zu gehen.
Manchmal koennte diese Einladung etwas deutlicher zum Audruck gebracht werden.
Willkommen-heissen ist gut; einladen ist noch besser.
Die grosse oeffentliche Einladung geschieht in der TAUFE (sollte geschehen).
1. Mit uns in dieser Welt zu leben und zu gehen.
2. Mit uns als eine weltweite christliche Pilgergrupe mitzugehen.
3. Mit einer christl. Pfarrei stets mitzuwandern, hoffentlich als ein aktives Mitglied
einer Pfarreigruppe.
In diesen Sonntagen ist der Ev-Mt sehr eindeutig:
A) Vor uns ist der Himmel in Erwartung, das grosse Hochzeitsfest is bereit, die Fuelle
des Lebens ist allen angeboten.
B) Alles ist bereit - nun sind wir eingeladen... miteinander zu kommen...
uns auf den Weg in die Fuelle des Lebens fuer alle zu machen.
C) DIE FRAGE ist: WIE wir auf die Einladung reagieren.
+ Einige sagen: "Nichts fuer mich"
+ Einige sind wuetend und zerstoeren die stoerende Einladung.
+ Einige entscheiden sich fuer ein klares JA: ich akzeptiere die Einladung, ich komme,
ich mache mit... ich geh auf den Weg mit euch...
Aber nun kommt das dreifaltige moderne Problem der JA-Sager :
1. einige akzeptieren die Einladung aber sie haben anderes im Sinn als nur der Einladung zu folgen; sie missbrauchen die Einladung fuer ihre eigenen Zwecke.
Sie moegen verbrennen.
2. einige glauben nicht an die Einladung und bitten und stuermen bis heute: bitte doch,
lade auch mich ein. Sie moegen endlich aufwachen, wahrnehmen lernen...
3. Zu was sind wir eingeladen - ist vielen nicht klar. Das Fest zu veranstalten oder
zum Fest zu kommen und mitzuspielen; den Himmel zu bauen oder zu vergegen-
waertigen, die Fuelle des Lebens zu konstruieren oder ins sie hineinzuwandern ?????
Sollen wir singen: "Wir bauen ein Fest" oder "Wir sind eingeladen und darum
auf dem Weg zum Fest" ????
Fuer den christlichen Menschen gehoert es sich, das Gefuehl "Ich bin eingeladen"
zu pflegen und dieses Gefuehl zu begruenden.
Bis zum Beweis des Gegenteils wird angenommen, dass die Eltern das Kind bei der
Geburt willkommen heissen und einladen mit ihnen auf den Lebensweg zu gehen.
Manchmal koennte diese Einladung etwas deutlicher zum Audruck gebracht werden.
Willkommen-heissen ist gut; einladen ist noch besser.
Die grosse oeffentliche Einladung geschieht in der TAUFE (sollte geschehen).
1. Mit uns in dieser Welt zu leben und zu gehen.
2. Mit uns als eine weltweite christliche Pilgergrupe mitzugehen.
3. Mit einer christl. Pfarrei stets mitzuwandern, hoffentlich als ein aktives Mitglied
einer Pfarreigruppe.
In diesen Sonntagen ist der Ev-Mt sehr eindeutig:
A) Vor uns ist der Himmel in Erwartung, das grosse Hochzeitsfest is bereit, die Fuelle
des Lebens ist allen angeboten.
B) Alles ist bereit - nun sind wir eingeladen... miteinander zu kommen...
uns auf den Weg in die Fuelle des Lebens fuer alle zu machen.
C) DIE FRAGE ist: WIE wir auf die Einladung reagieren.
+ Einige sagen: "Nichts fuer mich"
+ Einige sind wuetend und zerstoeren die stoerende Einladung.
+ Einige entscheiden sich fuer ein klares JA: ich akzeptiere die Einladung, ich komme,
ich mache mit... ich geh auf den Weg mit euch...
Aber nun kommt das dreifaltige moderne Problem der JA-Sager :
1. einige akzeptieren die Einladung aber sie haben anderes im Sinn als nur der Einladung zu folgen; sie missbrauchen die Einladung fuer ihre eigenen Zwecke.
Sie moegen verbrennen.
2. einige glauben nicht an die Einladung und bitten und stuermen bis heute: bitte doch,
lade auch mich ein. Sie moegen endlich aufwachen, wahrnehmen lernen...
3. Zu was sind wir eingeladen - ist vielen nicht klar. Das Fest zu veranstalten oder
zum Fest zu kommen und mitzuspielen; den Himmel zu bauen oder zu vergegen-
waertigen, die Fuelle des Lebens zu konstruieren oder ins sie hineinzuwandern ?????
Sollen wir singen: "Wir bauen ein Fest" oder "Wir sind eingeladen und darum
auf dem Weg zum Fest" ????
Montag, 9. Oktober 2017
Der Ev Mt skizziert Gott-Mensch Beziehung
Der Ev Mt ist momentan (2017) unser
sonntaeglicher Begleiter. Er gibt uns einen tiefen Einblick in Jesu Sendung.
Es scheint mir, der Mt-Jesus macht in diesen mt-sonntaeglichen Parabeln nuechtern klar wie sein Gott zum Leben der Menschen steht. Die Beziehung zwischen Gott und Mensch
zu skizzieren ist dem Glaeubigen auch heute noch wichtig und fuer die Proklamation des
"Himmelreichs" entscheidend. In den alten Mt-Parabeln skizziert der Ev nicht so sehr eine Beziehungs-Beschreibung sondern eher eine Herausforderung im Sinne von:
"Kannst du das glauben, dass... "
1. Dieser Gott gibt jedem den Tag ; es ist wie eine Herausforderung... ob du nun
minimalistisch oder maximal den Tag verbringst, du bist jedenfalls eingeladen und
die existentielle Tages-Ration ist gegeben, von Bettelei keine Rede...
(Sun 25 A / Mt 20.1-16 / das taegliche Brot).
2. Du kannst ein leeres JA versprechen oder dein NEIN umkehren... entscheidend ist,
dass du faehig bist das NEUE anzunehmen, die reale Entwicklung im Gottesreich
deinen Vorstellungen vorzuziehen, dass du deine Hingabe aushaeltst
(Sun 26 A Mt 21.28-32).
3. Du kannst die Einforderung deines Guthabens, deines Profits, deiner Freude totschlagen, Tatsache bleibt, du bist nicht Eigentuemer, Leben ist als Leben gegeben, wer das nicht einsieht ist verloren (Sun 27 A / Mt 21.33-43).
4. Gott hat damit zu tun, dass ER gibt: den Weinberg, die Einladung, die Herausforderung das ist nuechtern alles. In diesem Rahmen malst du dein Lebensbild, spielst dein Leben, engagierst dich und die deinen.... Gott zaehlt weder die Stunden noch die Erfolge, weder die Sakramente noch die Schmerzen... wie das faktische Leben gestaltet wird ist Angelegenheit der Menschen untereinander. Der Gott Jesu ist da sehr zurueckhaltend. Dir sind Chancen gegeben... das ist der Rahmen, das ist der Reichtum, das ist die Gande, das taegliche Brot. Das Fest ist ein Angebot an alle. Der Umgang der Menschen mit dem festlichen Angebot ist das Welt-Drama (Sun 28 A / Mt 22.1-14).
5. In diesen nuechtern goettlich gesetzten Rahmen-Bedingungen zeigt Jesus und laedt ein und gibt Rat das Leben zu akzeptieren, die Entwicklung zu gestalten, die Fruechte zu teilen, das Fest zu geniessen. Die Schoepfungs-Ordnung, die Natur, die Technick, das Wissen, die Situation - alles verlangt vom Menschen kluge Beruecksichtigung, Mitgestaltung in eigener Verantwortung. Dein Lebens-Engagement gehoert der Welt. Dann gib Gott was IHM gebuehrt: Dank fuer die Einladung zum Leben (Sun 29 A / Mt 22.15-21).
6. Hast du dich einmal engagiert, dann: mit deinem Herzenskern, mit deiner Totalitaet, mit deinen bedingten Entscheidungen lass dich von der Liebe Gottes beruehren - und was folgt ist: liebt einander, das ist alles (Sun 30 A / Mt 22.34-40).
Es sieht so aus, dass Gott hinter der Szene wirkt und nur die Bedingungen fuer das menschliche Leben bereit haelt. Der Mensch ist gefordert, sich im kosmischen Weinberg
in Szene zu setzen d.h. das Guthaben zu verwalten, Profit zu machen und zu teilen, Lebensfreude zu geniessen. Gott ist ein distanzierter Rahmen, vielleicht unauffaellig...
jedenfalls die Bedingungen fuer das Gelingen des menschlichen Lebens sind liebevoll
und frei gegeben.
Wie weit der heutige Mensch von 2017 die Sprache des EvMt noch verstehen kann,
und von dieser Sprache noch angesprochen wird... da beliebt mir ein Fragezeichen.
sonntaeglicher Begleiter. Er gibt uns einen tiefen Einblick in Jesu Sendung.
Es scheint mir, der Mt-Jesus macht in diesen mt-sonntaeglichen Parabeln nuechtern klar wie sein Gott zum Leben der Menschen steht. Die Beziehung zwischen Gott und Mensch
zu skizzieren ist dem Glaeubigen auch heute noch wichtig und fuer die Proklamation des
"Himmelreichs" entscheidend. In den alten Mt-Parabeln skizziert der Ev nicht so sehr eine Beziehungs-Beschreibung sondern eher eine Herausforderung im Sinne von:
"Kannst du das glauben, dass... "
1. Dieser Gott gibt jedem den Tag ; es ist wie eine Herausforderung... ob du nun
minimalistisch oder maximal den Tag verbringst, du bist jedenfalls eingeladen und
die existentielle Tages-Ration ist gegeben, von Bettelei keine Rede...
(Sun 25 A / Mt 20.1-16 / das taegliche Brot).
2. Du kannst ein leeres JA versprechen oder dein NEIN umkehren... entscheidend ist,
dass du faehig bist das NEUE anzunehmen, die reale Entwicklung im Gottesreich
deinen Vorstellungen vorzuziehen, dass du deine Hingabe aushaeltst
(Sun 26 A Mt 21.28-32).
3. Du kannst die Einforderung deines Guthabens, deines Profits, deiner Freude totschlagen, Tatsache bleibt, du bist nicht Eigentuemer, Leben ist als Leben gegeben, wer das nicht einsieht ist verloren (Sun 27 A / Mt 21.33-43).
4. Gott hat damit zu tun, dass ER gibt: den Weinberg, die Einladung, die Herausforderung das ist nuechtern alles. In diesem Rahmen malst du dein Lebensbild, spielst dein Leben, engagierst dich und die deinen.... Gott zaehlt weder die Stunden noch die Erfolge, weder die Sakramente noch die Schmerzen... wie das faktische Leben gestaltet wird ist Angelegenheit der Menschen untereinander. Der Gott Jesu ist da sehr zurueckhaltend. Dir sind Chancen gegeben... das ist der Rahmen, das ist der Reichtum, das ist die Gande, das taegliche Brot. Das Fest ist ein Angebot an alle. Der Umgang der Menschen mit dem festlichen Angebot ist das Welt-Drama (Sun 28 A / Mt 22.1-14).
5. In diesen nuechtern goettlich gesetzten Rahmen-Bedingungen zeigt Jesus und laedt ein und gibt Rat das Leben zu akzeptieren, die Entwicklung zu gestalten, die Fruechte zu teilen, das Fest zu geniessen. Die Schoepfungs-Ordnung, die Natur, die Technick, das Wissen, die Situation - alles verlangt vom Menschen kluge Beruecksichtigung, Mitgestaltung in eigener Verantwortung. Dein Lebens-Engagement gehoert der Welt. Dann gib Gott was IHM gebuehrt: Dank fuer die Einladung zum Leben (Sun 29 A / Mt 22.15-21).
6. Hast du dich einmal engagiert, dann: mit deinem Herzenskern, mit deiner Totalitaet, mit deinen bedingten Entscheidungen lass dich von der Liebe Gottes beruehren - und was folgt ist: liebt einander, das ist alles (Sun 30 A / Mt 22.34-40).
Es sieht so aus, dass Gott hinter der Szene wirkt und nur die Bedingungen fuer das menschliche Leben bereit haelt. Der Mensch ist gefordert, sich im kosmischen Weinberg
in Szene zu setzen d.h. das Guthaben zu verwalten, Profit zu machen und zu teilen, Lebensfreude zu geniessen. Gott ist ein distanzierter Rahmen, vielleicht unauffaellig...
jedenfalls die Bedingungen fuer das Gelingen des menschlichen Lebens sind liebevoll
und frei gegeben.
Wie weit der heutige Mensch von 2017 die Sprache des EvMt noch verstehen kann,
und von dieser Sprache noch angesprochen wird... da beliebt mir ein Fragezeichen.
Mittwoch, 27. September 2017
Erfindungen in der Katechese
Die FRAGE nach Gott
ist die Frage nach Innovation.
Die Knospe der Erfindung
ist auch zu bewaessern.
Gibt es denn niemanden,
der es nicht weiss
und trotzdem tuechtig ist ???
In der SKZ 35/2017 p 446 bringt es Mr. P. Capelli auf den Punkt: "ein aus Indien
stammender Priester unterrichtet auf deutsch portugiesische Kinder in einer romanisch sprechenden Schule." Das toent wie Kultur-Vielfalt in Namibia. Diese Vielfalt wird
hoffentlich auch als Wandel wahrgenommen; gibt es in dieser Vielfalt auch etwas grundlegend Neues ? Oder ist die Vielfalt nur die Vielgestalt des Ewigen, des All-schon-Bekannten ? Wenn es nichts Neues unter der Sonne gibt, muessen wir uns mit der Vielgestalt des Einen begnuegen.
Nochmals P. Capelli: Jonah weiss: Du bist Religions-Lehrer, Du glaubst an Gott; Du hast viele Bilder von Gott; "Gott ist die Liebe" ist Dir besonders wichtig. Damit hat Hr. P. Capelli das Examen, das ihm Jonah auferlegt hat, bestanden: Er ist bekannt als Lehrer und als solcher weiss er. Jonah hat Antwort bekommen. Auch im Auge der heutigen Kirche von 2017 schneidet Hr. P. Capelli gut ab: Er repraesentiert die Kirche als Lehrende, die weiss was wichtig ist. Die Kirche ist (zumindest an ihrer Spitze: Jesus und die Apostel von einst und heute) Hort der Wahrheit (Fels oder Stolperstein "Gott ist die Liebe" ) und Hinweis
zum rechten Leben ("das mit der Liebe").
Diese Kirchenerfahrung (sie weiss und gibt Hinweis) haben wir noch von Jesu-Zeiten
bis heute bewahrt: gilt ER doch als wissender Lehrer und befreiender Hinweis auf den rechten christlichen Lebens-Stil. Wir aber sind alle zur Nachfolge ermuntert (bitte: lernen und lehren; und "das mit der Liebe" praktizieren). Dieser kirchliche Trend (lehren und hinweisen auf...) ist genaehrt von der Ueberzeugung: "Gott weiss alles", hat sein Wissen
in Jesus etc... geoffenbart... und das Geoffenbarte ist eben nun weiterzugeben im Lehren, Praktizieren und Richten.
Dieser Trend ist auch in der Katechese festzustellen (cf. SKZ 35/2017). Es geht grundsaetzlich um die "Weitergabe des Christlichen Glaubens" (Dogma + Moral;
wissen + verhalten). Es scheint noch heutzutage 2017 so, dass es in der Katechese
kein NICHT-Wissen gibt, Erfindungen sind nicht gefragt, Phantasien sind zu beschnei-
den - wo kaemen wir Christlichen Menschen denn hin, wenn Gott nicht mehr alles wuesste, sich nicht mehr offenbaren wuerde; wenn es keine Lehrer dieser Offenbarung mehr gaebe. Wir muessten im Irrtum Versuche der Wahrheit wagen; wir muessten uns miteinander beraten, was fuer einen Lebensstil uns allen gut taete... wir waeren tat- saechlich herausgefordert - vielleicht koennten wir das Gefuehl bekommen: wir laufen
in Neuland und erfinden das Leben irgendwie neu. Ist das nicht Verrat? Verrat an der gewissen Lehre, die uns beherrschen soll?
Ich wuensche in der Katechese keineswegs die Streichung der Lehre und Moral - sie zu kennen ist ein historischer Silber-Schatz - aber "die Weitergabe" sollte nicht mit Ausruf-
Zeichen sondern mit Frage-Zeichen begleitet sein. Die alten Goetter kennen und einen neuen Gott erfinden - das koennte ein Trend werden, wenn es im Glauben keine Lehrer mehr gaebe sondern nur noch Animatoren: Erfinde deinen Gott und stelle ihn auf die Probe, wie er wirkt...
Pls: keine Angst. Das heutige Lehrgebaeude ist so bedrueckend, dass wir uns freuen
wenn das religioese Wissen abnimmt, wenn die familiaere Sozialisation gelockert wird, wenn die kirchliche Bindung freier gestellt wird.
Die Knospe der Innovation im Glauben sollte auch bewaessert werden. Die Katechese ist lehr-geplant, kompetenz-orientiert aber weder innovativ gefragt noch sind Erfindungen erwuenscht. "Fuehre uns nicht in Versuchung" heisst fuer Viele "bewahre uns vor dem Neuen". Die Umkehr vom all-wissenden zum nicht-wissenden Gott ist ein Quantensprung,
der in der Kirche noch nicht gewagt, geschweige denn verantwortet werden kann. Es waere ein Neuling im "Theotop" und ich als Theologe duerfte offiziell dem Ailly stets antworten:
1. Ich weiss es nicht! 2. Wer weiss was? 3. Wie sollen wir uns entscheiden? Vielleicht ist "wissen" etwas all-zu-menschliches und hat mit Gott gar nichts mehr zu tun.
ist die Frage nach Innovation.
Die Knospe der Erfindung
ist auch zu bewaessern.
Gibt es denn niemanden,
der es nicht weiss
und trotzdem tuechtig ist ???
In der SKZ 35/2017 p 446 bringt es Mr. P. Capelli auf den Punkt: "ein aus Indien
stammender Priester unterrichtet auf deutsch portugiesische Kinder in einer romanisch sprechenden Schule." Das toent wie Kultur-Vielfalt in Namibia. Diese Vielfalt wird
hoffentlich auch als Wandel wahrgenommen; gibt es in dieser Vielfalt auch etwas grundlegend Neues ? Oder ist die Vielfalt nur die Vielgestalt des Ewigen, des All-schon-Bekannten ? Wenn es nichts Neues unter der Sonne gibt, muessen wir uns mit der Vielgestalt des Einen begnuegen.
Nochmals P. Capelli: Jonah weiss: Du bist Religions-Lehrer, Du glaubst an Gott; Du hast viele Bilder von Gott; "Gott ist die Liebe" ist Dir besonders wichtig. Damit hat Hr. P. Capelli das Examen, das ihm Jonah auferlegt hat, bestanden: Er ist bekannt als Lehrer und als solcher weiss er. Jonah hat Antwort bekommen. Auch im Auge der heutigen Kirche von 2017 schneidet Hr. P. Capelli gut ab: Er repraesentiert die Kirche als Lehrende, die weiss was wichtig ist. Die Kirche ist (zumindest an ihrer Spitze: Jesus und die Apostel von einst und heute) Hort der Wahrheit (Fels oder Stolperstein "Gott ist die Liebe" ) und Hinweis
zum rechten Leben ("das mit der Liebe").
Diese Kirchenerfahrung (sie weiss und gibt Hinweis) haben wir noch von Jesu-Zeiten
bis heute bewahrt: gilt ER doch als wissender Lehrer und befreiender Hinweis auf den rechten christlichen Lebens-Stil. Wir aber sind alle zur Nachfolge ermuntert (bitte: lernen und lehren; und "das mit der Liebe" praktizieren). Dieser kirchliche Trend (lehren und hinweisen auf...) ist genaehrt von der Ueberzeugung: "Gott weiss alles", hat sein Wissen
in Jesus etc... geoffenbart... und das Geoffenbarte ist eben nun weiterzugeben im Lehren, Praktizieren und Richten.
Dieser Trend ist auch in der Katechese festzustellen (cf. SKZ 35/2017). Es geht grundsaetzlich um die "Weitergabe des Christlichen Glaubens" (Dogma + Moral;
wissen + verhalten). Es scheint noch heutzutage 2017 so, dass es in der Katechese
kein NICHT-Wissen gibt, Erfindungen sind nicht gefragt, Phantasien sind zu beschnei-
den - wo kaemen wir Christlichen Menschen denn hin, wenn Gott nicht mehr alles wuesste, sich nicht mehr offenbaren wuerde; wenn es keine Lehrer dieser Offenbarung mehr gaebe. Wir muessten im Irrtum Versuche der Wahrheit wagen; wir muessten uns miteinander beraten, was fuer einen Lebensstil uns allen gut taete... wir waeren tat- saechlich herausgefordert - vielleicht koennten wir das Gefuehl bekommen: wir laufen
in Neuland und erfinden das Leben irgendwie neu. Ist das nicht Verrat? Verrat an der gewissen Lehre, die uns beherrschen soll?
Ich wuensche in der Katechese keineswegs die Streichung der Lehre und Moral - sie zu kennen ist ein historischer Silber-Schatz - aber "die Weitergabe" sollte nicht mit Ausruf-
Zeichen sondern mit Frage-Zeichen begleitet sein. Die alten Goetter kennen und einen neuen Gott erfinden - das koennte ein Trend werden, wenn es im Glauben keine Lehrer mehr gaebe sondern nur noch Animatoren: Erfinde deinen Gott und stelle ihn auf die Probe, wie er wirkt...
Pls: keine Angst. Das heutige Lehrgebaeude ist so bedrueckend, dass wir uns freuen
wenn das religioese Wissen abnimmt, wenn die familiaere Sozialisation gelockert wird, wenn die kirchliche Bindung freier gestellt wird.
Die Knospe der Innovation im Glauben sollte auch bewaessert werden. Die Katechese ist lehr-geplant, kompetenz-orientiert aber weder innovativ gefragt noch sind Erfindungen erwuenscht. "Fuehre uns nicht in Versuchung" heisst fuer Viele "bewahre uns vor dem Neuen". Die Umkehr vom all-wissenden zum nicht-wissenden Gott ist ein Quantensprung,
der in der Kirche noch nicht gewagt, geschweige denn verantwortet werden kann. Es waere ein Neuling im "Theotop" und ich als Theologe duerfte offiziell dem Ailly stets antworten:
1. Ich weiss es nicht! 2. Wer weiss was? 3. Wie sollen wir uns entscheiden? Vielleicht ist "wissen" etwas all-zu-menschliches und hat mit Gott gar nichts mehr zu tun.
Montag, 18. September 2017
Die FRAGE nach Gott.
Die FRAGE nach Gott ist eine Knospe;
sie erblueht;
wenn befruchtet,
sie bringt Frucht;
jedenfalls sie verblueht.
Wenn Gott selbstverstaendlich wird, nicht einmal mehr der FRAGE wuerdig,
dann ist auch das Christentum in die Aufloesung geraten. Die Antwort ist die
Gnade der Frage. Und die Frage ist stets ein gewagter Versuch - es koennte ja
eine ueberraschende Antwort zum Vorschein kommen.
Wenn wir Gott denken, aussprechen, dann muessen wir uns bewusst sein,
dass Gott nicht ein Sachverhalt und schon gar nicht eine Sache, ein Etwas ist.
Gott ist auch nicht ein Geist unter andern Geistern; in diesem Sinne ist ER nicht
irgendein Geist.
Gott ist ein Wort, gedacht und gesprochen, also "im Gerede". Gott ist eine Sprach-Wirklichkeit - und erst damit auch ein emotionaler Attractor. Dahinter ist Gott eine
Gedanken-Wirklichkeit; ER ist im Gedenken und im Gerede und im Gefuehl.
Wenn Gott das Absolute Mysterium ist... dann ist das Numinosum (fascinosum et tremendum) hochstilisiert und personalisiert. Dass es dieses numinose Mysterium
gibt ist evident - fuer jeden der Auge, Ohr , Hirn, Herz und Hand hat. Die bereits
erkannte Transzendenz kann als verunendlicht gedacht werden. Das numinose
Mysterium der unendlichen Transzendenz waere dann Gott (nMuT). Dieses ist
inkarniert im Kosmos, in Welt und Natur und eigenartig im Menschen. Es ist nicht
aussen vor... es ist ahnbar, spuerbar, sprechbar, tunbar in allem d.h. im wirklich
Erscheinenden. Fuer den Menschen ist es eine Potenz, eine Erwartung - die wir dem Kosmos zugestehen und die wir erfuellen koennen.
Wenn A. Delp die Sorge hat: dass das Antlitz Gottes in der Kreatur bleibe,
dann meint er wohl nicht etwas Objektives in der Kreation sondern eine Beziehung,
dass der Mensch die Moeglichkeit das Antlitz Gottes in der Kreatur zu sehen aktiviere. Diese Aktivierung kann dem Kosmos nur gut tun (vorausgesetzt, das Antlitz Gottes wird
als menschenfreundlich gesehen).
Etwas anderes ist die Bebilderung Gottes in den Religionen. Sie ist kultur- und
gesellschaftsbedingte Projektion - das Management Gottes. Das nMuT faehrt besser,
je weniger wir um es wissen und jemehr wir es bei der Ahnung belassen.
Gott in seiner Erscheinung ist somit das Ergebis von Kosmos und Mensch;
es gibt IHN nicht an sich einfach so sondern ER entsteht in diesem Umgang...
(cf. Die Entstehung Gottes im Bewusstsein des homo spaiens).
Im Moment aber (2017) kommt ER wie eine Welle als All-Un-Gott auf die stets neue Generation zu... d.h. die Bebilderung (die Religionen) wurde zum Problem und nicht
die Ahnung (nMuT), dass Gott kommt, wenn ER gefragt wird.
Ob das die Agentur des Christentums, die Kirche merkt ?
sie erblueht;
wenn befruchtet,
sie bringt Frucht;
jedenfalls sie verblueht.
Wenn Gott selbstverstaendlich wird, nicht einmal mehr der FRAGE wuerdig,
dann ist auch das Christentum in die Aufloesung geraten. Die Antwort ist die
Gnade der Frage. Und die Frage ist stets ein gewagter Versuch - es koennte ja
eine ueberraschende Antwort zum Vorschein kommen.
Wenn wir Gott denken, aussprechen, dann muessen wir uns bewusst sein,
dass Gott nicht ein Sachverhalt und schon gar nicht eine Sache, ein Etwas ist.
Gott ist auch nicht ein Geist unter andern Geistern; in diesem Sinne ist ER nicht
irgendein Geist.
Gott ist ein Wort, gedacht und gesprochen, also "im Gerede". Gott ist eine Sprach-Wirklichkeit - und erst damit auch ein emotionaler Attractor. Dahinter ist Gott eine
Gedanken-Wirklichkeit; ER ist im Gedenken und im Gerede und im Gefuehl.
Wenn Gott das Absolute Mysterium ist... dann ist das Numinosum (fascinosum et tremendum) hochstilisiert und personalisiert. Dass es dieses numinose Mysterium
gibt ist evident - fuer jeden der Auge, Ohr , Hirn, Herz und Hand hat. Die bereits
erkannte Transzendenz kann als verunendlicht gedacht werden. Das numinose
Mysterium der unendlichen Transzendenz waere dann Gott (nMuT). Dieses ist
inkarniert im Kosmos, in Welt und Natur und eigenartig im Menschen. Es ist nicht
aussen vor... es ist ahnbar, spuerbar, sprechbar, tunbar in allem d.h. im wirklich
Erscheinenden. Fuer den Menschen ist es eine Potenz, eine Erwartung - die wir dem Kosmos zugestehen und die wir erfuellen koennen.
Wenn A. Delp die Sorge hat: dass das Antlitz Gottes in der Kreatur bleibe,
dann meint er wohl nicht etwas Objektives in der Kreation sondern eine Beziehung,
dass der Mensch die Moeglichkeit das Antlitz Gottes in der Kreatur zu sehen aktiviere. Diese Aktivierung kann dem Kosmos nur gut tun (vorausgesetzt, das Antlitz Gottes wird
als menschenfreundlich gesehen).
Etwas anderes ist die Bebilderung Gottes in den Religionen. Sie ist kultur- und
gesellschaftsbedingte Projektion - das Management Gottes. Das nMuT faehrt besser,
je weniger wir um es wissen und jemehr wir es bei der Ahnung belassen.
Gott in seiner Erscheinung ist somit das Ergebis von Kosmos und Mensch;
es gibt IHN nicht an sich einfach so sondern ER entsteht in diesem Umgang...
(cf. Die Entstehung Gottes im Bewusstsein des homo spaiens).
Im Moment aber (2017) kommt ER wie eine Welle als All-Un-Gott auf die stets neue Generation zu... d.h. die Bebilderung (die Religionen) wurde zum Problem und nicht
die Ahnung (nMuT), dass Gott kommt, wenn ER gefragt wird.
Ob das die Agentur des Christentums, die Kirche merkt ?
Donnerstag, 31. August 2017
WIE Gott hoch-kommt...
Der Weg - Das Sagen
Die Begrenzung - im Schweigen
Die weite Unendlichkeit
- verstummt...
Bei Gott-Glaeubigen ein Alltags-Phaenomen, das zu denken gibt....
man kann nie tief und weit genug denken...
Es gibt auch Leute, die meinen dem Heiligen Gott zu begegnen,
oder zumindest IHN zu erfahren...
Folgende Ueberlegungen fuehren zur Vorsicht !
Zuerst ein Paulus-Wort: Kol 4.6
Euer Wort sei / allzeit in Gnade / und mit Salz gewuerzt /
wissend / wie ihr einem jeden / antworten sollt.
Wer Gott ahnt entfaltet sich
Wer Gott erdenkt denkt sich selbst
Wer Gott kennt schraenkt sich ein
Wer Gott versteht bildet sich was ein
Wer Gott anspricht verfasst ein Gedicht
Wer Gott ausspricht spricht sich aus
Wer Gott fuehlt uebervorteilt sich
Wer Gott empfindet taeuscht sich
Wer Gott spuert macht sich gefuehllos
Wer Gott erfaehrt versinnbildlicht sich
Wer Gott glaubt entmachtet sich
Wer Gott tut aktualisiert sich selbst
Wer mit Gott lebt hat sich verwurzelt, radikalisiert
Wer mit Gott geht hat sich aus dem Staub gemacht
Wer mit Gott rechnet hat sich verspekuliert
Wer mit Gott rechtet hat sich gerechtfertigt
Wer Gott lobt und preist hat sich was vorgenommen
Wer Gott verdammt hat sich ueberfordert
Wer Gott erkennt hat sich verleugnet
Wer Gott nur beachtet hat sich verachtet
Wer Gott vertritt hat sich vereinnahmt
Wer Gott ausklammert hat sich eingeklemmt
Wer Gott einlaedt hat sich entschuldigt
Wer Gott vermisst hat sich entleert
Wer Gott anruft hat seine Mitmenschen missachtet
Wer Gott missachtet hat sich selbst verraten
Wer Gott anklagt hat sich gerichtet
Wer Gott vertraut hat sich erledigt
Wer Gott fraegt hat keine Vorstellung
Wer Gott liebt hat alle Menschen lieb
Wer Gott sucht hat keinen Weg
Wer Gott findet hat kein Geheimnis
Wer Gott entlaesst hat sich erfunden
Wer Gott zuhoert hat sich ausgesprochen
Wer Gott laesst hat sich gefunden
Wer Gott ruhen laesst ist tot.
Die Begrenzung - im Schweigen
Die weite Unendlichkeit
- verstummt...
Bei Gott-Glaeubigen ein Alltags-Phaenomen, das zu denken gibt....
man kann nie tief und weit genug denken...
Es gibt auch Leute, die meinen dem Heiligen Gott zu begegnen,
oder zumindest IHN zu erfahren...
Folgende Ueberlegungen fuehren zur Vorsicht !
Zuerst ein Paulus-Wort: Kol 4.6
Euer Wort sei / allzeit in Gnade / und mit Salz gewuerzt /
wissend / wie ihr einem jeden / antworten sollt.
Wer Gott ahnt entfaltet sich
Wer Gott erdenkt denkt sich selbst
Wer Gott kennt schraenkt sich ein
Wer Gott versteht bildet sich was ein
Wer Gott anspricht verfasst ein Gedicht
Wer Gott ausspricht spricht sich aus
Wer Gott fuehlt uebervorteilt sich
Wer Gott empfindet taeuscht sich
Wer Gott spuert macht sich gefuehllos
Wer Gott erfaehrt versinnbildlicht sich
Wer Gott glaubt entmachtet sich
Wer Gott tut aktualisiert sich selbst
Wer mit Gott lebt hat sich verwurzelt, radikalisiert
Wer mit Gott geht hat sich aus dem Staub gemacht
Wer mit Gott rechnet hat sich verspekuliert
Wer mit Gott rechtet hat sich gerechtfertigt
Wer Gott lobt und preist hat sich was vorgenommen
Wer Gott verdammt hat sich ueberfordert
Wer Gott erkennt hat sich verleugnet
Wer Gott nur beachtet hat sich verachtet
Wer Gott vertritt hat sich vereinnahmt
Wer Gott ausklammert hat sich eingeklemmt
Wer Gott einlaedt hat sich entschuldigt
Wer Gott vermisst hat sich entleert
Wer Gott anruft hat seine Mitmenschen missachtet
Wer Gott missachtet hat sich selbst verraten
Wer Gott anklagt hat sich gerichtet
Wer Gott vertraut hat sich erledigt
Wer Gott fraegt hat keine Vorstellung
Wer Gott liebt hat alle Menschen lieb
Wer Gott sucht hat keinen Weg
Wer Gott findet hat kein Geheimnis
Wer Gott entlaesst hat sich erfunden
Wer Gott zuhoert hat sich ausgesprochen
Wer Gott laesst hat sich gefunden
Wer Gott ruhen laesst ist tot.
Montag, 7. August 2017
Heiliger Zs-Prall
Es war am Sonntag 06.08.2017
als der 18. Sonntag A im Kirchenjahr
mit dem Fest der "Verklaerung Jesu"
zusammenprallte.
Sieger war die "Verklaerung" weil sie
Voraussetzung ist fuer die Erfuellung.
Das Fest "Verklaerung" (Mt 17.1-9 / Mk 9.2-10 / Lk 9.28-36 / John 10.10) zeigt,
wie wir JvN zu sehen haben, wie wir IHN aufzufassen haben. Er ist wie die Sonne, die Leben gibt, Er ist wie Licht im Dunkel der Welt, Er ist der Neue Moses, der ein NEUES Gesetz proklamiert, Er ist DER Prophet, der seine Botschaft lebt. Dieser geheimnisvolle
Hintergrund-Jesus, der Verklaerte (transfigured), ist zum Sohn Gottes deklariert,
zu dem dem Gottes Wohlgefallen gilt. Wenn wir diesen "zum Vorschein gekommenen
verklaerten Gott-Menschen " akzeptieren, und von daher ins taegliche Leben zurueck- kehren, dann gehen wir auf den Weg in die Auferstehung, in die Fuelle des Lebens.
Und wenn wir JvN so sehen, als Verklaerten (transformierten Menschen), dann koennen wir "die Speisung der 5000 + " verstehen und nachvollziehen (Mk 14.13-21).
Die Schritte sind klar angegeben.
1. Interessiert in Jesus gehen wir auf ihn zu - erleben Heilungen und Speisung.
2. Und wenn es ums "taegliche Brot" geht, um das was wir notwendigerweise wuenschen,
was wir zu unserer Erfuellung noetig haben, dann - so sagt Jesus (im Namen Gottes) -
koennt ihr es von mir erwarten - wenn ihr tut, was ich euch sage.
3. Dann tritt der Verklaerte Jesus (Haupt der Kirche) in Aktion:
A) Er nimmt in Anspruch, was da ist...
B) Er verbindet das Anwesende mit Gott
C) Er bricht sich selbst als Brot...
D) und laesst die Juenger IHN ver-teilen...
E) und die Menge akzeptiert IHN, geniesst IHN, ernaehrt sich mit und freut sich am
gebrochenen Brot, das in Ueberfuellung vor- und zuhanden ist.
In dieser Strategie a) sind die not-wendenden Wunsch-Beduerfnisse erfuellt
b) die Erfuellung ist ueber erwarten grossartig - Brot in Fuelle -
c) Und diese Erfahrung der Saettigung in Ueberfuelle fuehrt
zur glaubenden Juengerschaft.
Mt 14.13-21 deklariert: Wer den verklaerten auferstandenen Jesus akzeptiert,
der entdeckt, dass Gott (in Jesus, in der Kirche) und die Welt (das Vorhandene)
zusammen die not-wendenden Beduerfnisse der Menschheit erfuellen und so
die Menschen in diesem alltaeglichen Leben in die Fuelle des Lebens eingehen.
Daher kommt Mt 17 vor Mt 14 ( 14 ist nur durch 17 verstehbar).
Der Gott-erfuellte-Jesus (Mt 17) garantiert die Gewaehrung der praktischen realen Erfuellung der Menschheits-Erwartungen (Mt 14).
Nicht zu vergessen: Der Gott-verklaerte-Jesus ist der Kirche anvertraut.
Darum feiert sie "Verklaerung Jesu".
als der 18. Sonntag A im Kirchenjahr
mit dem Fest der "Verklaerung Jesu"
zusammenprallte.
Sieger war die "Verklaerung" weil sie
Voraussetzung ist fuer die Erfuellung.
Das Fest "Verklaerung" (Mt 17.1-9 / Mk 9.2-10 / Lk 9.28-36 / John 10.10) zeigt,
wie wir JvN zu sehen haben, wie wir IHN aufzufassen haben. Er ist wie die Sonne, die Leben gibt, Er ist wie Licht im Dunkel der Welt, Er ist der Neue Moses, der ein NEUES Gesetz proklamiert, Er ist DER Prophet, der seine Botschaft lebt. Dieser geheimnisvolle
Hintergrund-Jesus, der Verklaerte (transfigured), ist zum Sohn Gottes deklariert,
zu dem dem Gottes Wohlgefallen gilt. Wenn wir diesen "zum Vorschein gekommenen
verklaerten Gott-Menschen " akzeptieren, und von daher ins taegliche Leben zurueck- kehren, dann gehen wir auf den Weg in die Auferstehung, in die Fuelle des Lebens.
Und wenn wir JvN so sehen, als Verklaerten (transformierten Menschen), dann koennen wir "die Speisung der 5000 + " verstehen und nachvollziehen (Mk 14.13-21).
Die Schritte sind klar angegeben.
1. Interessiert in Jesus gehen wir auf ihn zu - erleben Heilungen und Speisung.
2. Und wenn es ums "taegliche Brot" geht, um das was wir notwendigerweise wuenschen,
was wir zu unserer Erfuellung noetig haben, dann - so sagt Jesus (im Namen Gottes) -
koennt ihr es von mir erwarten - wenn ihr tut, was ich euch sage.
3. Dann tritt der Verklaerte Jesus (Haupt der Kirche) in Aktion:
A) Er nimmt in Anspruch, was da ist...
B) Er verbindet das Anwesende mit Gott
C) Er bricht sich selbst als Brot...
D) und laesst die Juenger IHN ver-teilen...
E) und die Menge akzeptiert IHN, geniesst IHN, ernaehrt sich mit und freut sich am
gebrochenen Brot, das in Ueberfuellung vor- und zuhanden ist.
In dieser Strategie a) sind die not-wendenden Wunsch-Beduerfnisse erfuellt
b) die Erfuellung ist ueber erwarten grossartig - Brot in Fuelle -
c) Und diese Erfahrung der Saettigung in Ueberfuelle fuehrt
zur glaubenden Juengerschaft.
Mt 14.13-21 deklariert: Wer den verklaerten auferstandenen Jesus akzeptiert,
der entdeckt, dass Gott (in Jesus, in der Kirche) und die Welt (das Vorhandene)
zusammen die not-wendenden Beduerfnisse der Menschheit erfuellen und so
die Menschen in diesem alltaeglichen Leben in die Fuelle des Lebens eingehen.
Daher kommt Mt 17 vor Mt 14 ( 14 ist nur durch 17 verstehbar).
Der Gott-erfuellte-Jesus (Mt 17) garantiert die Gewaehrung der praktischen realen Erfuellung der Menschheits-Erwartungen (Mt 14).
Nicht zu vergessen: Der Gott-verklaerte-Jesus ist der Kirche anvertraut.
Darum feiert sie "Verklaerung Jesu".
Abonnieren
Posts (Atom)









