An Pfingsten ueber den Hl. Geist nach-denken ist ratsam. Dass es den Hl. Geist gibt, ist ersichtlich! Schon die Evv kuenden davon, dann die ganze Christentums-Geschichte und in jeder Messe sagen wir laut und deutlich: Der Hl. Geist ist ausgegossen ueber diese Welt, ueber die anwesende Gemeinde, ueber Brot und Wein, so dass sie (die Welt, die Gemeinde, das Brot) Leib Christi werden fuer unsere Zeit. Es ist evident, der Hl. Geist wirkt nicht nur in unseren Gedanken, Worten und Werken - er wirkt auch im Kosmos, in der Natur, in der Menscheit, in der Geschichte, in der Kultur, in der Evolution, im Atom und im Tau und auch in der Kirche. ER bestimmt sein WIRKEN wir seine ANERKENNUNG.
DER HEILIGE GEIST IST NICHT IN ALLEM STETS ANWESEND, dazu ist er viel zu dynamisch, aber: ES GIBT IHN IN ALLEM.
1.) Das ES, das den Hl. Geist gibt, ist unsere Tradition, unsere Wahrnehmung,
unsere Sprache, unser Denken unser Tun... ganz allgemein: das Schicksal gibt den Hl. Geist. Glaeubige Christen, wie stets, gehen aufs Letzte und sagen: Gott gibt uns seinen Geist. Das ist fuer jene, die Gott als "LIEBE" bezeichnen, eine sehr gute Botschaft, ermunternd, heilend, erfrischend. Leider tun einige so wie jener, der keinen Wein trinkt, sagt: es gibt keinen Wein.
2.) Dieser Hl. Geist ist GABE. D.h. dieser Geist ist unserem Machen entzogen (und wir sind von dieser Muehe befreit). Da gegeben, bleibt uns nur noch das Empfangen,
das Annehmen. Diese Faehigkeit ist leider unterentwickelt. Die Gabe ist zur Wirkung gegeben - sie wirken lassen, gar mit ihr zusammen wirken - davon sind die Heiligen und viele mehr Zeugen, so wie auch die Kunstwerke und der Glaube...
3.) Da der Hl. Geist an sich ein tiefes Geheimnis ist, haben sich die Christen ein Vergnuegen daraus gemacht, IHN zu definieren, zu zeichnen cf. die sieben Gaben des Hl. Geistes, cf. die vielen Lieder (die oft voraussetzen, dass er nicht gegeben ist). In Tat und Wahrheit hat schon Jesus den ihm gegebenen Geist Gottes gelebt.
4.) Der Geist der Liebe + des Lebens, der Einheit + der Freude kann IN ALLEM entdeckt werden. Er kann zwar nicht in allem positiv erlebt werden... im Unglueck, im schrecklichen Schmerz wird er als abgewiesen entdeckt.
Wir freuen uns, diese geheimnisvolle Wirklichkeitdimension im Aug zu behalten, so wird sie unseren Alltag und die Welt aufhellen.
Ich will versuchen Gedanken zum Weiterdenken anzubieten in der Theologie, Psychologie und zu einem evolutiven Weltbild.
Montag, 18. Mai 2015
Donnerstag, 14. Mai 2015
WIE JESUS LEBT !!! ???
Nach 3 Wochen Namibia-Tour kommt nun "Himmelfahrt". Warum der saekulare Staat NAMIBIA in seiner Verfassung den kath. Himmelfahrtstag zum Feiertag
deklarierte ist fuer mich ein weiteres "Weltraetsel". Aber der Staat darf und soll ja
jene Tage, die seinen Buergern "heilig" sind, als solche auch schuetzen.Was nun im
2015 die sog. Buerger mit diesem Tag "anfangen", das wissen wohl nur die christl.
Bischoefe. Unsere Hauptzeitung "the namibian" wusste am Mittwoch gar nichts
(kein Wort) ueber "Ascension"...
Der christl. Glaube, dass "Jesus lebt", wie wir immer wieder singen, wird in drei
Schritten praezisiert. Wer Jesus als lebend sucht, kann sich merken:
1.) Er ist nicht unter den Toten zu finden; die Rede geht: er sei auferstanden, er gehe voran ... sonderbare Begegnungen werden erzaehlt; Ostern wird gefeiert.
2.) Er verschwindet aus dem Bereich des Beruehrt-werdens, des Gesehen- und Gehoert-werdens; er ist nicht mehr human erfahrbar; er geht in den Himmel...
Himmelfahrt wird gefeiert... sonderbare Konstrukte entstehen um seine Gegenwart... es entsteht die Jesus-bewegung, der neue Weg, Kirche...
3.) Sein Geist ist anwesend und wirkt; einerseits in jenen, die ER "begeistert";
sie stellen sich IHN vor, praezisieren sein Bild und seine Botschaft etc...
anderseits wurde ER in nun 2000 Jahren ein "spirituelles Subjekt". ER ist im Welt-
bewusstsein eine sonderbar wirkende "Persoenlichkeit"; erdhaft Religion Christen- tum genannt; Pfingsten wird gefeiert.
Nicht bei den Toten ... Nicht hier ... ER wirkt
auferstanden... im Himmel... ER wirkt
Diese "WIRKEN" ist ein sonderbares Welt-Raetsel. In der Kultur-Evolution ist Jesus
nicht mehr wegzudenken. ER ist ein "Objekt" (Gegenstand) um den sich viele Menschen interessieren... und wird so zu einem "Subjekt" (eine spirituelle Wirk-Einheit), die viele Menschen begeistert.
Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sind in der Welt-Gesellschaft, in der Theology und in der christl. Liturgy "Marksteine", deren Markierung wir vielversprechend
feiern.
deklarierte ist fuer mich ein weiteres "Weltraetsel". Aber der Staat darf und soll ja
jene Tage, die seinen Buergern "heilig" sind, als solche auch schuetzen.Was nun im
2015 die sog. Buerger mit diesem Tag "anfangen", das wissen wohl nur die christl.
Bischoefe. Unsere Hauptzeitung "the namibian" wusste am Mittwoch gar nichts
(kein Wort) ueber "Ascension"...
Der christl. Glaube, dass "Jesus lebt", wie wir immer wieder singen, wird in drei
Schritten praezisiert. Wer Jesus als lebend sucht, kann sich merken:
1.) Er ist nicht unter den Toten zu finden; die Rede geht: er sei auferstanden, er gehe voran ... sonderbare Begegnungen werden erzaehlt; Ostern wird gefeiert.
2.) Er verschwindet aus dem Bereich des Beruehrt-werdens, des Gesehen- und Gehoert-werdens; er ist nicht mehr human erfahrbar; er geht in den Himmel...
Himmelfahrt wird gefeiert... sonderbare Konstrukte entstehen um seine Gegenwart... es entsteht die Jesus-bewegung, der neue Weg, Kirche...
3.) Sein Geist ist anwesend und wirkt; einerseits in jenen, die ER "begeistert";
sie stellen sich IHN vor, praezisieren sein Bild und seine Botschaft etc...
anderseits wurde ER in nun 2000 Jahren ein "spirituelles Subjekt". ER ist im Welt-
bewusstsein eine sonderbar wirkende "Persoenlichkeit"; erdhaft Religion Christen- tum genannt; Pfingsten wird gefeiert.
Nicht bei den Toten ... Nicht hier ... ER wirkt
auferstanden... im Himmel... ER wirkt
Diese "WIRKEN" ist ein sonderbares Welt-Raetsel. In der Kultur-Evolution ist Jesus
nicht mehr wegzudenken. ER ist ein "Objekt" (Gegenstand) um den sich viele Menschen interessieren... und wird so zu einem "Subjekt" (eine spirituelle Wirk-Einheit), die viele Menschen begeistert.
Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sind in der Welt-Gesellschaft, in der Theology und in der christl. Liturgy "Marksteine", deren Markierung wir vielversprechend
feiern.
Montag, 4. Mai 2015
Reise IMPRESSIONEN
Wir starten in Otjiwarongo und fahren schnurstracks nach Outjo - eine fragwuerdige Stadt, beim Durchfahren aber bewunderungswuerdig. Dann gehts schnell und leicht nach Kamanjap; eine Katastrophen-Stadt - wir brauchen einen Drink, zum Verweilen
gibts nichts. Und nun wohin denn? Nach Norden? Ruacana lockt in der Ferne, aber schon nach 35 km werden wir verrueckt und zweigen ab zu den wilden Tieren?
Nach Sueden liegt Khorixas, die verlorene Stadt, Steine ohne Entwicklung... no way.
Also wieder - wie schon oft in Namibia - geradeaus... Grootbergpass: genau wie das Leben: auf + ab, links + rechts, steil + flach... bezaubernd. Palmwag wartet wie ein
Paradies. Die Kellner sind so ueberstuerzend freundlich, wissen sie doch schon, dass der Boss, der das Paradies lohnend macht, verschwunden ist. Ein ausgetrock-neter Pfuhl, baumhohes Schilfgrass aber keine Elefanten mehr. Da der moderne Mensch nicht mehr glaubt, verweigert der Wettergott den Regen und trocknet das Leben aus. Wenn nur die Menschen wieder glaeubig wuerden, wenigstens an den Wettergott, der wuerde gewiss vor Freude Traenen lachen und die Elefanten wuerden das Paradies wieder elektrifizieren. //
Vingerklip ist der Zeigefinger Gottes, der nach oben zeigend alle Gaeste der Erde an den Himmel verweist. So steigen wir hinauf wie die Adler in die freien Luefte, geniessen den Sonnen-Untergang und den Adler-Horst. 186 Treppen tiefer schlummern wir im Vingerklip-Dorf. Der Zeigefinger-Gottes kann auch umwandert
werden... wie tragisch, dass gerade ein "Ort des Verweilens" auf "Weitergehen" ver-
weist. Also nach Omaruru auf der 2351 ueber 1000 Baeche ohne Wasser... //
Wir haben die Windhoek-Umfahrung entdeckt: Okahandja 2102 nach Midgart und zum Flughafen. Ich rate: alle weiteren Stadt-Umfahrungsplaene der verstopften Stadt zu sistieren und sich auf die 2102 zu konzentrieren. Das ergibt eine dann
welt-beruehmte Autobahn hoch in den Alpenwaeldern, wendiger als der Klausenpass - Windhoek wird vergessen. Wer dem Auto nicht traut, darf auf das Pferd zurueck-greifen - Midgart freuts.
NAMIBIA von einst (vor 1790) muss wunderbar gewesen sein. Dann gab's grossar-
tige Gebrauchsversuche all seiner Schaetze von allen Seiten... und heute: kann unsere Demokratie diese Schaetze nun endlich gerecht verteilen? Eine vielver-sprechende Zukunft liegt in den Haenden der Heutigen.
gibts nichts. Und nun wohin denn? Nach Norden? Ruacana lockt in der Ferne, aber schon nach 35 km werden wir verrueckt und zweigen ab zu den wilden Tieren?
Nach Sueden liegt Khorixas, die verlorene Stadt, Steine ohne Entwicklung... no way.
Also wieder - wie schon oft in Namibia - geradeaus... Grootbergpass: genau wie das Leben: auf + ab, links + rechts, steil + flach... bezaubernd. Palmwag wartet wie ein
Paradies. Die Kellner sind so ueberstuerzend freundlich, wissen sie doch schon, dass der Boss, der das Paradies lohnend macht, verschwunden ist. Ein ausgetrock-neter Pfuhl, baumhohes Schilfgrass aber keine Elefanten mehr. Da der moderne Mensch nicht mehr glaubt, verweigert der Wettergott den Regen und trocknet das Leben aus. Wenn nur die Menschen wieder glaeubig wuerden, wenigstens an den Wettergott, der wuerde gewiss vor Freude Traenen lachen und die Elefanten wuerden das Paradies wieder elektrifizieren. //
Vingerklip ist der Zeigefinger Gottes, der nach oben zeigend alle Gaeste der Erde an den Himmel verweist. So steigen wir hinauf wie die Adler in die freien Luefte, geniessen den Sonnen-Untergang und den Adler-Horst. 186 Treppen tiefer schlummern wir im Vingerklip-Dorf. Der Zeigefinger-Gottes kann auch umwandert
werden... wie tragisch, dass gerade ein "Ort des Verweilens" auf "Weitergehen" ver-
weist. Also nach Omaruru auf der 2351 ueber 1000 Baeche ohne Wasser... //
Wir haben die Windhoek-Umfahrung entdeckt: Okahandja 2102 nach Midgart und zum Flughafen. Ich rate: alle weiteren Stadt-Umfahrungsplaene der verstopften Stadt zu sistieren und sich auf die 2102 zu konzentrieren. Das ergibt eine dann
welt-beruehmte Autobahn hoch in den Alpenwaeldern, wendiger als der Klausenpass - Windhoek wird vergessen. Wer dem Auto nicht traut, darf auf das Pferd zurueck-greifen - Midgart freuts.
NAMIBIA von einst (vor 1790) muss wunderbar gewesen sein. Dann gab's grossar-
tige Gebrauchsversuche all seiner Schaetze von allen Seiten... und heute: kann unsere Demokratie diese Schaetze nun endlich gerecht verteilen? Eine vielver-sprechende Zukunft liegt in den Haenden der Heutigen.
Mittwoch, 15. April 2015
CREDO (nach der Auferstehung)
Es gibt viele Versuche unter den Christen, das beruehmte CREDO neu zu komponieren. Eines ist dabei fuer alle klar: Unser CREDO ist eine sehr kon-zentrierte Aussage ueber unseren Glauben. Es ist wie ein einfacher Atom-Kern.
Die Kern-Aussage im CREDO mag auch ein Hinweis sein - im taeglichen Versuch
als Christ zu leben - auf was es denn eigentlich ankommt. Das CREDO ist eine Demonstration und eine Ermutigung: wir wagen es deutlich zu sagen, was wir glauben und sind ueberzeugt: es ist fuer alle eine Frohbotschaft.
Zum folgenden Versuch wurde ich angeregt durch Joh 3.1-21, wo Johannes fuer Jesus einen Text komponiert, wie Jesus dem Nikodemus seine eigene Ueberzeugung
vortraegt.
Ich glaube: Das Geheimnis Gott liebt die Welt.
Ich glaube: Jesus kam, um die Menschen zu befreien.
Ich glaube: Der Hl. Geist ruft uns in die Fuelle des Lebens. AMEN
Einige Anmerkungen dazu:
a) das karge "Ich glaube" uebersetzte ich innerlich mit: "Ich hab' mich entschieden,
dass... "; "Ich bin ueberzeugt, dass..."
b) In der Hl. Messe wuensche ich mir, dass das Ich mit WIR ersetzt wird. Ein Vor-
singer moege intonieren: "Wir glauben", und die Gemeinschaft singt die Botschaft.
c) Ich hab' Gott, Jesus und den Geist wie "nackt" vorgestellt (ihre Titel und Eigen-
schaften sind nicht das Entscheidende) dafuer aber ist Ihr Wirken betont.
d) Die christliche Gemeinschaft moege das Wirken Gottes (lieben, befreien, in die
Lebensfuelle rufen) in unserer Zeit aktualisieren. Das AMEN wuerde dann uebersetzt mit "Deshalb auch WIR" (lieben, befreien, rufen). Im Einzelfall heisst dann das AMEN: "Ich auch".
e) Ich denke, dass alle Religionen und vor allem alle Christen zu diesem Bekenntnis stehen koennen (interreligioes + oekumenisch).
f) Nauerlich muessen wir diese drei Kern-Aussagen in Gespraechen klaeren und in
die Lebenssituationen hinein konkretisieren.
g) Aber als ermunterndes Morgengebet kann so ein kurzes erfrischendes CREDO
Wunder wirken.
Die Kern-Aussage im CREDO mag auch ein Hinweis sein - im taeglichen Versuch
als Christ zu leben - auf was es denn eigentlich ankommt. Das CREDO ist eine Demonstration und eine Ermutigung: wir wagen es deutlich zu sagen, was wir glauben und sind ueberzeugt: es ist fuer alle eine Frohbotschaft.
Zum folgenden Versuch wurde ich angeregt durch Joh 3.1-21, wo Johannes fuer Jesus einen Text komponiert, wie Jesus dem Nikodemus seine eigene Ueberzeugung
vortraegt.
Ich glaube: Das Geheimnis Gott liebt die Welt.
Ich glaube: Jesus kam, um die Menschen zu befreien.
Ich glaube: Der Hl. Geist ruft uns in die Fuelle des Lebens. AMEN
Einige Anmerkungen dazu:
a) das karge "Ich glaube" uebersetzte ich innerlich mit: "Ich hab' mich entschieden,
dass... "; "Ich bin ueberzeugt, dass..."
b) In der Hl. Messe wuensche ich mir, dass das Ich mit WIR ersetzt wird. Ein Vor-
singer moege intonieren: "Wir glauben", und die Gemeinschaft singt die Botschaft.
c) Ich hab' Gott, Jesus und den Geist wie "nackt" vorgestellt (ihre Titel und Eigen-
schaften sind nicht das Entscheidende) dafuer aber ist Ihr Wirken betont.
d) Die christliche Gemeinschaft moege das Wirken Gottes (lieben, befreien, in die
Lebensfuelle rufen) in unserer Zeit aktualisieren. Das AMEN wuerde dann uebersetzt mit "Deshalb auch WIR" (lieben, befreien, rufen). Im Einzelfall heisst dann das AMEN: "Ich auch".
e) Ich denke, dass alle Religionen und vor allem alle Christen zu diesem Bekenntnis stehen koennen (interreligioes + oekumenisch).
f) Nauerlich muessen wir diese drei Kern-Aussagen in Gespraechen klaeren und in
die Lebenssituationen hinein konkretisieren.
g) Aber als ermunterndes Morgengebet kann so ein kurzes erfrischendes CREDO
Wunder wirken.
Donnerstag, 9. April 2015
Schreckliche Koerper-Verletzung
Wir Christen sehen das Leben Jesu irgendwie exemplarisch: Der Auferstehungsweg
ist heilend und einend - aber auch umstuerzend, Vorhaenge werden zerrissen, boese Geister vertrieben, Vergangenes wird in Frage gestellt, eigene Standpunkte werden verteidigt - und so kommt es zum Kreuzweg.
Der Kreuzweg aber ist integrierter Bestand-Teil des Auferstehungsweges.
Wir Christen verstehen uns als "der auferstandene Leib Christi fuer unsere Zeit".
Auch dieser Leib heilt und eint... ist aber auch dem Kreuzweg ausgeliefert.
CiG meldet (10/2015): Mit grosser Mehrheit hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates in Bruessel eine Resolution verabschiedet,
die die Diskriminierung von Christen im christlichen Abendland verurteilt.
Am 02.04.15 vernehme ich im TV die schreckliche Meldung, dass in Garissa, Kenya
150 Studenten umgebracht wurden, weil sie getaufte Christen sind.
Ich empfinde Mitleid mit ihnen und ihren Angehoerigen. Ich empfinde "den auferstandenen Leib Christi" schwer verletzt. Solche Meldungen haeufen sich...
Am Karfreitag - so in meiner Predigt - schauen wir Christen 2000 Jahre zurueck.
Wir beachten ein Ereignis - geschildert durch die Evv - genannt Kreuzweg Jesu.
Wir gedenken in Trauer seines schrecklichen Todes.
Schauen wir auch in die Gegenwart ??? Sehen wir heute, was gestern in Kenya geschah ??? Dass der auferstandene Leib Christi schwer verletzt wurde - und
dies in 2015 und in Afrika !!! Bedauern wir auch diesen Tod, wie den Tod Jesu ???
Und protestieren wir gegen diese schwere Verletzung ???
Es will mir scheinen, dass der heutige Leib Christi (die christlichen Kirchen) eher
rueckwaerts-gewandt Jesu Tod bedauert aber kaum ein Empfinden fuer das, was IHM heute geschieht zeigt. Das aber ist lebensgefaehrlich !!! Verletzungen muessen erkannt und verarztet werden - ich selber war ueberrascht, wie mich diese Schreckenstat betroffen machte. Es wird gefaehrlich, Christ zu sein.
ist heilend und einend - aber auch umstuerzend, Vorhaenge werden zerrissen, boese Geister vertrieben, Vergangenes wird in Frage gestellt, eigene Standpunkte werden verteidigt - und so kommt es zum Kreuzweg.
Der Kreuzweg aber ist integrierter Bestand-Teil des Auferstehungsweges.
Wir Christen verstehen uns als "der auferstandene Leib Christi fuer unsere Zeit".
Auch dieser Leib heilt und eint... ist aber auch dem Kreuzweg ausgeliefert.
CiG meldet (10/2015): Mit grosser Mehrheit hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates in Bruessel eine Resolution verabschiedet,
die die Diskriminierung von Christen im christlichen Abendland verurteilt.
Am 02.04.15 vernehme ich im TV die schreckliche Meldung, dass in Garissa, Kenya
150 Studenten umgebracht wurden, weil sie getaufte Christen sind.
Ich empfinde Mitleid mit ihnen und ihren Angehoerigen. Ich empfinde "den auferstandenen Leib Christi" schwer verletzt. Solche Meldungen haeufen sich...
Am Karfreitag - so in meiner Predigt - schauen wir Christen 2000 Jahre zurueck.
Wir beachten ein Ereignis - geschildert durch die Evv - genannt Kreuzweg Jesu.
Wir gedenken in Trauer seines schrecklichen Todes.
Schauen wir auch in die Gegenwart ??? Sehen wir heute, was gestern in Kenya geschah ??? Dass der auferstandene Leib Christi schwer verletzt wurde - und
dies in 2015 und in Afrika !!! Bedauern wir auch diesen Tod, wie den Tod Jesu ???
Und protestieren wir gegen diese schwere Verletzung ???
Es will mir scheinen, dass der heutige Leib Christi (die christlichen Kirchen) eher
rueckwaerts-gewandt Jesu Tod bedauert aber kaum ein Empfinden fuer das, was IHM heute geschieht zeigt. Das aber ist lebensgefaehrlich !!! Verletzungen muessen erkannt und verarztet werden - ich selber war ueberrascht, wie mich diese Schreckenstat betroffen machte. Es wird gefaehrlich, Christ zu sein.
Freitag, 3. April 2015
Eine HEILIGE WOCHE.
Ich gehe davon aus, dass 2/3 aller Christen in der Welt sich in irgendeiner Form an den Karwochen-Feierlichkeiten beteiligen. Dieses Welt-Ereignis ist zugross fuer das TV. Es ist woertlich "unfassbar". Die mit diesem Ereignis verbundenen Gedanken und Worte, Sympathien und Aktionen sind gewiss eine Spitzenleistung der evolutiven menschlichen Kultur. Dabei gilt die groesste Sympathy qualitativ und quantitativ dem Karfreitag (auch hier in Namibia) und leider noch nicht der Auferstehung. Das christliche Auferstehungs-Vertaendnis ist auch nach 2000 Jahren noch zuwenig geklaert; die Aussagen sind nebuloes und schwanken zwischen "physisch und mythisch".
Auferstehung geschieht als "Wirklichkeits-Werdung in der steten Gegenwart".
zB. Wenn eine Person ihr Leben voll gelebt hat (sie ist geboren, sie lebt, sie ist gestorben) kann sie spirituell in der Gegenwart Wirklichkeit werden und sogar das leibliche Leben der Gegenwaertigen mitbestimmen (was wir "Auferstehung des Fleisches" nennen). Wir praktizieren dies stets in der Eucharistie-Feier.
Die "Heilge Woche" beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Warum Jesus diesen Einzug in Szene setzte ist mir ein Raetsel. Gibt es keinen anderen Weg, um zu zeigen, dass ER der Herr, der MASTER, der LORD, der NEUE Koenig ist ????
Dass ER mit diesem Einzug die Regierung provoziert, muss auch IHM klar gewesen sein. Der Konsequenz gedenken wir am Karfreitag. Zwischen Palm-Sonntag und
Karfreitag sagt der Hohe Donnerstag im Zeichen der Fusswaschung, dass der MASTER sich richtig erkenntlich zeigt im DIENEN: "SERVICING ! nicht MASTERING"
"DIENEN" ist der Weg der Erloesung. Der Einzug in Jerusalem (zeigen wer der MASTER ist) fuehrt in den Tod. Das dienende Wohlwollen, symbolisiert in der Fusswaschung, fuehrt zur Erloesung, zur Teilnahme an der Fuelle des Lebens.
Wenn die christlichen Kirchen den Einzug in Jerusalem als Warnung wahrnehmen:
so nicht ! und Eucharistie im Sinne der Fusswachung als DIENST praktizieren,
dann sind wir auf dem Erloesungs-Weg. Es ist erfreulich, wie viele Menschen heut-
zutage die Erfahrung machen und hoch schaetzen was Jesus demonstrierte als ER
das Brot zum Realsymbol seiner Existenz erklaerte. Immer mehr Menschen spueren und erkennen: Wir sind fuereinander "Brot und Wein".
Auferstehung geschieht als "Wirklichkeits-Werdung in der steten Gegenwart".
zB. Wenn eine Person ihr Leben voll gelebt hat (sie ist geboren, sie lebt, sie ist gestorben) kann sie spirituell in der Gegenwart Wirklichkeit werden und sogar das leibliche Leben der Gegenwaertigen mitbestimmen (was wir "Auferstehung des Fleisches" nennen). Wir praktizieren dies stets in der Eucharistie-Feier.
Die "Heilge Woche" beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Warum Jesus diesen Einzug in Szene setzte ist mir ein Raetsel. Gibt es keinen anderen Weg, um zu zeigen, dass ER der Herr, der MASTER, der LORD, der NEUE Koenig ist ????
Dass ER mit diesem Einzug die Regierung provoziert, muss auch IHM klar gewesen sein. Der Konsequenz gedenken wir am Karfreitag. Zwischen Palm-Sonntag und
Karfreitag sagt der Hohe Donnerstag im Zeichen der Fusswaschung, dass der MASTER sich richtig erkenntlich zeigt im DIENEN: "SERVICING ! nicht MASTERING"
"DIENEN" ist der Weg der Erloesung. Der Einzug in Jerusalem (zeigen wer der MASTER ist) fuehrt in den Tod. Das dienende Wohlwollen, symbolisiert in der Fusswaschung, fuehrt zur Erloesung, zur Teilnahme an der Fuelle des Lebens.
Wenn die christlichen Kirchen den Einzug in Jerusalem als Warnung wahrnehmen:
so nicht ! und Eucharistie im Sinne der Fusswachung als DIENST praktizieren,
dann sind wir auf dem Erloesungs-Weg. Es ist erfreulich, wie viele Menschen heut-
zutage die Erfahrung machen und hoch schaetzen was Jesus demonstrierte als ER
das Brot zum Realsymbol seiner Existenz erklaerte. Immer mehr Menschen spueren und erkennen: Wir sind fuereinander "Brot und Wein".
Dienstag, 24. März 2015
GANZ - EINSATZ
Die Christen feiern Jesu Einzug in Jerusalem. So eine Feier ist nur verstaendlich,
wenn man annimmt, dass dem "Einzug" eine bewusste Entscheidung zugrunde liegt. Mir will scheinen, Jesus hat sich entschieden nicht nur ein individueller "Heiler" zu sein sondern auch die Machtstrukturen seiner Zeit in Frage zu stellen, sowohl die politischen als auch die wirtschaftlichen, dabei (in seiner Situation) sind die religioesen und gesellschaftlichen mitangepeilt.
"Ein neuer Himmel + eine neue Erde" - das ist ein allumfassendes Programm und erfordert eine Art von "total-engagement", ein "Lebens-Einsatz". Der Entschluss Jesu: "ich hab' mich entschieden aufs Ganze zu gehen" ist risikoreich. Nicht viele Menschen haben eine solche Begabung. Dem "Reich Gottes" im Denken, Reden und Tun Prioritaet einzuraeumen; das ist nicht jedem gegeben (noch nicht jedem ins Herz geschrieben). Vielleicht sind jene Menschen, die ein "Gott-geweihtes-Leben" oeffentlich bekunden mit den beruehmten drei Geluebden solche begabte Menschen - die sich so verstehen, dass der Einsatz fuer das "Reich Gottes" in ihrem Lebens-Einsatz Prioritaet hat. Diese Menschen muessten im Jahr 2015 der Oeffentlichkeit verstaendlich machen, was sie denn mit "Reich Gottes" meinen. Was denn heutzutage Armut, Gehorsam, Keuschheit mit ihrem sog. "Reich Gottes" zu tun hat. Der "Erklaerungsbedarf" ist sehr gross !
Wo erleben wir heute den "Einzug in Jerusalem" ? Kenne ich Menschen, die einen Ganz-Einsatz wagen ev. sogar fuer das "Reich Gottes" ? Muss der Ganz-Einsatz asketisch aussehen oder kann er auch dyonisisch leuchten ? Die Heiligen stehen
in der Kath. Kirche unter dem Verdacht, ihren Ganz-Einsatz asketisch zu praesentieren. Kann ein Ganz-Einsatz auch ganz "simpel / unheroisch" gelebt werden? Ev sogar unbemerkt von der Kirche ?
In der Heiligen Woche (29.03.15 - 05.04.15) schauen wir auf JvN; wie es ihm
bei seinem Ganz-Einsatz erging - eine eindrueckliche Geschichte - aber es waere ebenso christlich, jene ins Auge zu nehmen, die heutzutage, vielleicht mitten unter uns, ihren Ganz-Einsatz leisten - und welche Rolle wir dabei spielen. Und ganz wichtig, wir muessen uns fragen: wem gilt denn ihr Ganz-Einsatz ?
wenn man annimmt, dass dem "Einzug" eine bewusste Entscheidung zugrunde liegt. Mir will scheinen, Jesus hat sich entschieden nicht nur ein individueller "Heiler" zu sein sondern auch die Machtstrukturen seiner Zeit in Frage zu stellen, sowohl die politischen als auch die wirtschaftlichen, dabei (in seiner Situation) sind die religioesen und gesellschaftlichen mitangepeilt.
"Ein neuer Himmel + eine neue Erde" - das ist ein allumfassendes Programm und erfordert eine Art von "total-engagement", ein "Lebens-Einsatz". Der Entschluss Jesu: "ich hab' mich entschieden aufs Ganze zu gehen" ist risikoreich. Nicht viele Menschen haben eine solche Begabung. Dem "Reich Gottes" im Denken, Reden und Tun Prioritaet einzuraeumen; das ist nicht jedem gegeben (noch nicht jedem ins Herz geschrieben). Vielleicht sind jene Menschen, die ein "Gott-geweihtes-Leben" oeffentlich bekunden mit den beruehmten drei Geluebden solche begabte Menschen - die sich so verstehen, dass der Einsatz fuer das "Reich Gottes" in ihrem Lebens-Einsatz Prioritaet hat. Diese Menschen muessten im Jahr 2015 der Oeffentlichkeit verstaendlich machen, was sie denn mit "Reich Gottes" meinen. Was denn heutzutage Armut, Gehorsam, Keuschheit mit ihrem sog. "Reich Gottes" zu tun hat. Der "Erklaerungsbedarf" ist sehr gross !
Wo erleben wir heute den "Einzug in Jerusalem" ? Kenne ich Menschen, die einen Ganz-Einsatz wagen ev. sogar fuer das "Reich Gottes" ? Muss der Ganz-Einsatz asketisch aussehen oder kann er auch dyonisisch leuchten ? Die Heiligen stehen
in der Kath. Kirche unter dem Verdacht, ihren Ganz-Einsatz asketisch zu praesentieren. Kann ein Ganz-Einsatz auch ganz "simpel / unheroisch" gelebt werden? Ev sogar unbemerkt von der Kirche ?
In der Heiligen Woche (29.03.15 - 05.04.15) schauen wir auf JvN; wie es ihm
bei seinem Ganz-Einsatz erging - eine eindrueckliche Geschichte - aber es waere ebenso christlich, jene ins Auge zu nehmen, die heutzutage, vielleicht mitten unter uns, ihren Ganz-Einsatz leisten - und welche Rolle wir dabei spielen. Und ganz wichtig, wir muessen uns fragen: wem gilt denn ihr Ganz-Einsatz ?
Samstag, 21. März 2015
Etwas ganz NEUES Jeremiah 31.31
Der Bund zwischen "Gott + Mensch" hat sich ueber die Zeiten hinweg entwickelt.
Noe / Exodus / Sinai ... Und nun bringt Jeremiah eine ganz neue VISION Gottes:
Das Gesetz Gottes ist ins Herz des Menschen eingeschrieben.
Ein Verstehens-Versuch:
Was immer geschieht; es ist ein auf mich Zukommendes - kommend aus dem
"all-heiligen-kosmisch-evolutiven Geheimnis".
Aufgrund meiner Wahrnehmungsstruktur selektioniere und modelliere ich das
Auf-mich-Zukommende - das sich folglich (bewusst oder unbewusst) praesentiert als erwartend und einladend oder als vernichtend and zu verwerfend...
stets aber als Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft...
und dann bilde ich es... aus Instinkt und Ahnung, aus Erfahrung und Wissen,
aus Glauben und Hoffnung ... mache ich es mir zum Bild... damit bilde ich mich...
lasse mich davon beeindrucken und baue die Welt weiter...
im naturwissenschaftlichen Rahmen vom Dunkel der sinnlosen Evolution auf den Weg der Erhellung, Bestimmung, Sinngebung...
im mystagogischen Rahmen vom mystischen Licht der Gnade auf den Weg der
Lebensfuelle
[ der homo sapiens hat heutzutage sowohl ein naturwissenschaftliches als auch
ein mythisches (intuitiv-seelisches) Empfangen, beides ist ein psycho-somatisch-geistiger Vorgang und kann als einheitlicher erlebt werden...
vom Herzen symbolisiert ]
Story:
Ich sah im Traum drei Menschen im Schatten.
Der Knabe stand auf und ging in den Sonnschein, wanderte herum und freute sich.
Da sah er im Schatten das Maedchen mit dem gebrochenen Bein.
Was soll er tun? Er geht und hilft ihm aufzustehen.
Sie beide wandern im Sonnschein herum und entdecken im Schatten ein Kind, gelaehmt am Boden. Was sollen sie tun? Beide haben einige Vorschlaege...
Sie erwerben einen Rollstuhl - und seither geht das Kind mit ihnen...
und alle drei wundern sich, was bietet sich wohl als die naechste Chance an:
die Welt heller, freudiger, herzlicher zu machen ???
Noe / Exodus / Sinai ... Und nun bringt Jeremiah eine ganz neue VISION Gottes:
Das Gesetz Gottes ist ins Herz des Menschen eingeschrieben.
Ein Verstehens-Versuch:
Was immer geschieht; es ist ein auf mich Zukommendes - kommend aus dem
"all-heiligen-kosmisch-evolutiven Geheimnis".
Aufgrund meiner Wahrnehmungsstruktur selektioniere und modelliere ich das
Auf-mich-Zukommende - das sich folglich (bewusst oder unbewusst) praesentiert als erwartend und einladend oder als vernichtend and zu verwerfend...
stets aber als Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft...
und dann bilde ich es... aus Instinkt und Ahnung, aus Erfahrung und Wissen,
aus Glauben und Hoffnung ... mache ich es mir zum Bild... damit bilde ich mich...
lasse mich davon beeindrucken und baue die Welt weiter...
im naturwissenschaftlichen Rahmen vom Dunkel der sinnlosen Evolution auf den Weg der Erhellung, Bestimmung, Sinngebung...
im mystagogischen Rahmen vom mystischen Licht der Gnade auf den Weg der
Lebensfuelle
[ der homo sapiens hat heutzutage sowohl ein naturwissenschaftliches als auch
ein mythisches (intuitiv-seelisches) Empfangen, beides ist ein psycho-somatisch-geistiger Vorgang und kann als einheitlicher erlebt werden...
vom Herzen symbolisiert ]
Story:
Ich sah im Traum drei Menschen im Schatten.
Der Knabe stand auf und ging in den Sonnschein, wanderte herum und freute sich.
Da sah er im Schatten das Maedchen mit dem gebrochenen Bein.
Was soll er tun? Er geht und hilft ihm aufzustehen.
Sie beide wandern im Sonnschein herum und entdecken im Schatten ein Kind, gelaehmt am Boden. Was sollen sie tun? Beide haben einige Vorschlaege...
Sie erwerben einen Rollstuhl - und seither geht das Kind mit ihnen...
und alle drei wundern sich, was bietet sich wohl als die naechste Chance an:
die Welt heller, freudiger, herzlicher zu machen ???
Samstag, 14. März 2015
KUNSTWERK GOTTES
In der Fastenzeit ist es erlaubt und eventuell sogar passend, "SICH" wieder einmal
ganz besonders als "VOLK GOTTES" zu fuehlen, ein Volk, das durch die Wueste wandert. "WIR wandern / nicht nur ICH" !!! Die Bibel beschreibt uns so eine Wuesten-Wanderung (Exodus, Leviticus, Numeri). Das alttestamentliche "Volk Gottes" von anno-dazumal ist uns eine Vorgeschichte. Ein Symbol fuer unsere eigene Situation. Why not ? Ein Lehr-Gedicht ! Ein faszinierender Mythos, der uns antreibt und mahnt und aufmerksam macht...
Wir sind "mitten in der Wueste von heute" auf demWeg in die Fuelle des Lebens.
Die gegenwaertige Welt ist noch kein Paradies. Es gibt uebrall "toedliche Schlangen, es mangelt vielen an Brot, und oefters kein Wasser weit und breit". Ich spreche also hier nicht vom sozio-biologischen Leben, dessen Zustand die Naturwissen- schaftler uns aufzuzeigen versuchen als die momentane Evolutions-Etappe. Ich
spreche vom Christlichen TRAUM, wo einst alle faehig sein werden "einander zu lieben". Vom "Heiligen Land" im Hier + Jetzt.
Der heutige Sonntag (der vierte in der Fastenzeit 2015 / 15.03.15) macht uns darauf aufmerksam, dass Gott uns immer wieder "auf der Wuesten-Wanderung"
Botschafter / Profeten sendet:
a) 2 Chro 36.14-23 damit wir uns bekehren, die Wendung zu Gott wagen...
b) Eph 2.4-10 damit wir in der Tat (durch den Profeten JvN) das gute Leben leben
c) Joh 3.14-21 damit wir die "Fuelle des Lebens" in uns sprudeln lassen...
Die meisten Menschen sind fuer uns "Staub bist du..." also gar nichts Besonderes.
Damit Jemand mir oder uns zum Botschafter wird, braucht es eine Transfiguration
1. Eine besondere Situation... eine eigenartige Konstellation in unserer Beziehung
ein Stern, dem wir gefolgt sind... Sympathy oder erotisches Licht etc...
2. Tiefes langes Hinsehen... realistisches Erkennen... Verabredungen... Gespraeche..
Abbau von Vorurteilen... gegenseitiges Verstehen...
3. Geduldiges Hinhoeren... Uebersetzungsfaehigkeit... Zeichensprache...
So entdecken wir durch TF die PERSON (UND IHR LEBEN !!! ) als ein KUNSTWERK [wie Paulus heute sagt: WIR SIND KUNSTWERK GOTTES], das zu uns spricht. Vielleicht vernehmen wir eine Botschaft, - und lassen uns "etwas" gesagt sein !!!
ganz besonders als "VOLK GOTTES" zu fuehlen, ein Volk, das durch die Wueste wandert. "WIR wandern / nicht nur ICH" !!! Die Bibel beschreibt uns so eine Wuesten-Wanderung (Exodus, Leviticus, Numeri). Das alttestamentliche "Volk Gottes" von anno-dazumal ist uns eine Vorgeschichte. Ein Symbol fuer unsere eigene Situation. Why not ? Ein Lehr-Gedicht ! Ein faszinierender Mythos, der uns antreibt und mahnt und aufmerksam macht...
Wir sind "mitten in der Wueste von heute" auf demWeg in die Fuelle des Lebens.
Die gegenwaertige Welt ist noch kein Paradies. Es gibt uebrall "toedliche Schlangen, es mangelt vielen an Brot, und oefters kein Wasser weit und breit". Ich spreche also hier nicht vom sozio-biologischen Leben, dessen Zustand die Naturwissen- schaftler uns aufzuzeigen versuchen als die momentane Evolutions-Etappe. Ich
spreche vom Christlichen TRAUM, wo einst alle faehig sein werden "einander zu lieben". Vom "Heiligen Land" im Hier + Jetzt.
Der heutige Sonntag (der vierte in der Fastenzeit 2015 / 15.03.15) macht uns darauf aufmerksam, dass Gott uns immer wieder "auf der Wuesten-Wanderung"
Botschafter / Profeten sendet:
a) 2 Chro 36.14-23 damit wir uns bekehren, die Wendung zu Gott wagen...
b) Eph 2.4-10 damit wir in der Tat (durch den Profeten JvN) das gute Leben leben
c) Joh 3.14-21 damit wir die "Fuelle des Lebens" in uns sprudeln lassen...
Die meisten Menschen sind fuer uns "Staub bist du..." also gar nichts Besonderes.
Damit Jemand mir oder uns zum Botschafter wird, braucht es eine Transfiguration
1. Eine besondere Situation... eine eigenartige Konstellation in unserer Beziehung
ein Stern, dem wir gefolgt sind... Sympathy oder erotisches Licht etc...
2. Tiefes langes Hinsehen... realistisches Erkennen... Verabredungen... Gespraeche..
Abbau von Vorurteilen... gegenseitiges Verstehen...
3. Geduldiges Hinhoeren... Uebersetzungsfaehigkeit... Zeichensprache...
So entdecken wir durch TF die PERSON (UND IHR LEBEN !!! ) als ein KUNSTWERK [wie Paulus heute sagt: WIR SIND KUNSTWERK GOTTES], das zu uns spricht. Vielleicht vernehmen wir eine Botschaft, - und lassen uns "etwas" gesagt sein !!!
Dienstag, 10. März 2015
Gott interveniert ???
Diese moderne FRAGE will heute tief meditiert sein; zB in der folgenden Story:
Mels ist die beste Gemeinde der CH - sagt Lis Hidber - und sie hat es bewiesen -
denn in der Aktion "langer Samstag" (Advent 2014) spendete Mels dem APC in
Namibia water-purification-machines, die in der Bevoelkerung gut angekommen sind.
Nun wurde bekannt, dass die Volkstheatergruppe Mels beschlossen hat 2015 das Spiel "Gottes Intervention" aufzufuehren. Die Melser wollen zeigen: Der Herrgott macht (sowieso) was ER will (wie Sawiri sagt) und das ist gut so.
Bei der Rollenverteilung kamen die rechten Personen zum Zug - nur die Rolle des Herrgott's war heikel zu vergeben. Die Melser wussten bereits durch die Kapuziner
Seelsorge: Der Herrgott ist a) sehr anders, b) unberechenbar, c) armen- genoessig (Klartext: ein Genosse der Armen). Wer koennte IHN spielen? Gewandet in grellem Gelb, stets im Hintergrund. Gewiss hat ER nicht viel zu sagen.(Entschuldigung: er hat eine reduzierte Sprechrolle). Nur etwa: "Ja, ich erhoere Euch" oder: "Nein, aus diplomatischen Gruenden kann ich Euch diesmal nicht beistehen". Auch etwa: "Wenn ich Euch erhoeren soll, dann muesst Ihr bei der Problemloesung ernsthafter und staerker mitmachen". Selten: "Wenn Ihr erst einig seid, dann erhoere ich Euch".
Klaus macht einen ueberraschenden Vorschlag: Wir fragen Lis in Namibia, uns den Herrgott zu schicken "anders - unberechenbar - armengenoessig". Die Gemeinde heisst den Vorschlag gut und nimmt ihn ins Budget auf. Lis sagt aus Dankbarkeit
fuer die Melser Grosszuegigkeit zu und findet Mr. Shikongo aeusserst geeignet. Sie lehrt ihn die Saetze in English und Deutsch. Die rehearsals auf beiden Seiten der Sahara bringen die Auffuehrung voran; schon steht der Eroeffnungs-Abend bevor. Einladende Plakate rufen: "Gott interveniert? - aber anders". Eine Melser-Delegation will Shikongo tagszuvor am Flughafen Kloten abholen - mit 2 Trachten- frauen und einem Kapuziner. Sie warten und warten und warten. Der Herrgott kommt nicht - bis heute. Der Kapuziner meint: "typisch Herrgott". Und die Trachtenfrauen klagen "Wie soll man heutzutage noch an Gott glauben, wenn er nicht einmal ankommt? zur Intervention nicht einmal mehr bereit ist".
Und die Melser tun bis heute schwer mit der FRAGE: Warum nur kommt der Herrgott nicht zur Intervention ???
Mels ist die beste Gemeinde der CH - sagt Lis Hidber - und sie hat es bewiesen -
denn in der Aktion "langer Samstag" (Advent 2014) spendete Mels dem APC in
Namibia water-purification-machines, die in der Bevoelkerung gut angekommen sind.
Nun wurde bekannt, dass die Volkstheatergruppe Mels beschlossen hat 2015 das Spiel "Gottes Intervention" aufzufuehren. Die Melser wollen zeigen: Der Herrgott macht (sowieso) was ER will (wie Sawiri sagt) und das ist gut so.
Bei der Rollenverteilung kamen die rechten Personen zum Zug - nur die Rolle des Herrgott's war heikel zu vergeben. Die Melser wussten bereits durch die Kapuziner
Seelsorge: Der Herrgott ist a) sehr anders, b) unberechenbar, c) armen- genoessig (Klartext: ein Genosse der Armen). Wer koennte IHN spielen? Gewandet in grellem Gelb, stets im Hintergrund. Gewiss hat ER nicht viel zu sagen.(Entschuldigung: er hat eine reduzierte Sprechrolle). Nur etwa: "Ja, ich erhoere Euch" oder: "Nein, aus diplomatischen Gruenden kann ich Euch diesmal nicht beistehen". Auch etwa: "Wenn ich Euch erhoeren soll, dann muesst Ihr bei der Problemloesung ernsthafter und staerker mitmachen". Selten: "Wenn Ihr erst einig seid, dann erhoere ich Euch".
Klaus macht einen ueberraschenden Vorschlag: Wir fragen Lis in Namibia, uns den Herrgott zu schicken "anders - unberechenbar - armengenoessig". Die Gemeinde heisst den Vorschlag gut und nimmt ihn ins Budget auf. Lis sagt aus Dankbarkeit
fuer die Melser Grosszuegigkeit zu und findet Mr. Shikongo aeusserst geeignet. Sie lehrt ihn die Saetze in English und Deutsch. Die rehearsals auf beiden Seiten der Sahara bringen die Auffuehrung voran; schon steht der Eroeffnungs-Abend bevor. Einladende Plakate rufen: "Gott interveniert? - aber anders". Eine Melser-Delegation will Shikongo tagszuvor am Flughafen Kloten abholen - mit 2 Trachten- frauen und einem Kapuziner. Sie warten und warten und warten. Der Herrgott kommt nicht - bis heute. Der Kapuziner meint: "typisch Herrgott". Und die Trachtenfrauen klagen "Wie soll man heutzutage noch an Gott glauben, wenn er nicht einmal ankommt? zur Intervention nicht einmal mehr bereit ist".
Und die Melser tun bis heute schwer mit der FRAGE: Warum nur kommt der Herrgott nicht zur Intervention ???
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